Dortmund gewinnt "erstes Siebtel"

Ein kleiner SchrittEin kleiner Schritt
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Der Start in die Play-offs um den Aufstieg in die 2. Bundesliga verlief erfolgreich, der EHC Dortmund besiegte am Dienstagabend die Passau Black Hawks mit 5:1 (2:0, 1:1, 2:0). „Wir haben ein Siebtel gewonnen, mehr nicht“ ,kommentierte Elche Coach Frank Gentges den Auftakt der so genannten 5. Jahreszeit im Eishockey. „Der Sieg geht in Ordnung, wir hatten noch weitere gute Chancen“, war das Fazit des Dortmunder Trainers, sein Passauer Kollege Craig Streu anerkannte den verdienten Erfolg ebenfalls, haderte allerdings mit dem Doppelschlag gegen sein Team in der zehnten und elften Spielminute.

Beide Mannschaften gingen sehr engagiert in die Partie. Vom ersten Bully aus starteten die Elche sofort gefährlich Richtung Tor der Black Hawks, eine frühe Strafzeit gegen den EHC brachte dann aber die Gäste ins Powerplay. Die erste große Torchance des Spiels hatten die Habichte in der 8. Minute, die Elche kamen dann im Gegenzug sehr gefährlich vor das Passauer Gehäuse. Die ersten Treffer fielen dann zur Mitte des ersten Abschnitts innerhalb von 74 Sekunden. Das 1:0 für den EHC markierte Kevin Thau, der einen Bandenabpraller sicher verwerte. Ein Schuss von Matthias Potthoff ging links am Passauer Tor vorbei, kam an der rechten Seite wieder zurück genau auf Kevin Thau. Der ließ dem in dieser Situation etwas orientierungslosen Habicht-Goalie Daniel Huber keine Chance. Die Elche blieben weiter am Drücker, beim nächsten Angriff landete ein Schuss von T.J. Sakaluk in der Fanghand des Passauer Torhüters. Wenige Sekunden später kam dann Jake Brenk in mittlerer Position an die Scheibe und mit einem Schlänker nach rechts hatte er freie Schussbahn zum 2:0. Die Gäste blieben aber weiter im Spiel und zeigten einige gefährliche schnelle Konter.

Der zweite Abschnitt begann mit einer guten EHC-Chance, die durch Manuel Neumann (von der Strafbank kommend) eingeleitet wurde. Es folgte das erste Überzahlspiel der Elche, in der Marc Hemmerich und T.J. Sakaluk nur knapp scheiterten. Danach kamen die Black Hawks wieder stärker ins Spiel, scheiterten aber in der 28. Minute mit einer zwei auf eins Situation am EHC-Keeper Benjamin Finkenrath. Der 2:1-Anschlusstreffer fiel dann in der 31. Minute, als Passaus Top-Torjäger John Sicinski eine Überzahlspiel nutzen konnte. Nun zogen die Elche die Zügel wieder an. T.J. Sakaluk konnte in der 32. Minute nur regelwidrig gebremst werden, dann scheiterte Ryan Martens in Überzahl mit einem Alleingang. Das 3:1 nach 34 Minuten war sehenswert. Aus unmöglichem Winkel aus rechter Position in Höhe der Torlinie zog Jake Brenk ab und der Puck landete hinter dem Rücken des Gästetorhüters im Netz. Es folgten bis zur zweiten Pausensirene noch weitere gute Möglichkeiten der Westfalen Elche und die Black Hawks hätten sich beim Pausengang über einen höheren Rückstand nicht beklagen dürfen.

Der letzte Abschnitt begann erneut mit guten EHC-Chancen, zuerst durch Vitali Stähle, dann durch Ryan Martens. In der 47. Minute gab es dann auch den ersten kleineren Play-off-Kampf zwischen Elche-Kapitän Stephan Kreuzmann und Passaus Vincenz Mayer, ansonsten blieb die Partie allerdings sehr fair und Hauptschiedsrichter Stefan Franz hatte wenig Mühe mit der Spielleitung. Die Entscheidung fiel in der 49. Minute. Beim Spiel vier gegen vier sahen die Zuschauer einen schnellen EHC-Angriff und einen überlegten Pass von Alexander Janzen auf David Hördler. Der vollendete sicher zum 4:1. Vitali Stähle, zweimal Ryan Martens und dann T.J. Sakaluk hatten weitere gute Möglichkeiten. EHC-Cheftrainer Frank Gentges gab nun allen Spielern Eiszeiten und Youngster Tim Gregoire hatte in der 59. Minute das 5:1 auf dem Schläger. Er scheiterte knapp am Habicht-Keeper, den Nachschuss verwandelte dann aber T.J. Sakaluk zum Endstand.

Damit ist der Play-off-Auftakt für die Westfalen Elche erfolgreich geschafft, am Freitag steht dann ab 19:30 Uhr im Passauer IceGate Teil zwei der Best-of-Seven-Serie auf dem Programm. In den drei anderen Play-off-Spielen setzten sich am Dienstagabend ebenfalls die Heimmannschaften durch. Herne besiegte Klostersee mit 6:4, Peiting konnte Landsberg mit 5:2 bezwingen und Bad Nauheim schickte Rosenheim mit einem klaren 7:1 auf die Rückreise.

Tore: 1:0 (9:12) Kevin Thau (Matthias Potthoff, Roman Weilert), 2:0 (10:26) Jake Brenk (T.J. Sakaluk, Marc Hemmerich), 2:1 (30:34) John Sicinski (Alexander Gantschnig, Thomas Vogl/5-4), 3:1 (33:01) Jake Brenk (T.J. Sakaluk, Marc Hemmerich/5-4), 4:1 (48:15) David Hördler (Alexander Janzen, Roman Weilert), 5:1 (58:10) T.J. Sakaluk (Tim Gregoire, Jake Brenk). Strafen: Dortmund 8, Passau 10. Zuschauer: 534.

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Hannover Scorpions Scorpions
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Herner EV Herne

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Selber Wölfe Selb
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