Die letzten zwei Spieltage der Oberliga-Punkterunde

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Die letzten zehn Begegnungen in der Punkterunde der Oberliga sind an diesem Wochenende noch zu absolvieren, dann erst stehen die Abschlusstabelle und damit die Spielpaarungen der ersten Play-off-Runde um den Aufstieg in die 2. Bundesliga fest. Für den EHC Dortmund geht es am Freitag beim Heimspiel gegen Deggendorf Fire (20 Uhr) und am Sonntag in Rosenheim (18 Uhr) bei den Starbulls darum, ob der 2. Tabellenplatz gegenüber dem EC Peiting (mit zwei Punkten Rückstand auf Platz 3) verteidigt werden kann und ob Landsberg oder Passau entsprechend der Abschlussplatzierung der Play-off-Gegner sein wird.

Bleiben die Westfalen Elche auf dem zweiten Rang, dann kämen wohl die Passau Black Hawks als Tabellensiebter bereits am nächsten Dienstag (16. März, 19 Uhr) zum Play-off-Start an die Strobelallee, ansonsten gäbe es an diesem Termin ein schnelles Wiedersehen mit dem EV Landsberg. Es sei denn, die Lechstädter gewinnen ihre beiden letzten Spiele und Rosenheim holt keinen Punkt mehr, dann käme Rosenheim auf Platz sechs und Landsberg wäre Fünfter. EHC-Coach Frank Gentges hat sich bereits festgelegt, ihm wäre Passau als Gegner am liebsten. Um das sicher zu erreichen müsste sein Team am Wochenende noch fünf Punkte holen, es sei denn Peiting lässt Punkte liegen. An diesen Spekulationen erkennt man, dass am Wochenende noch viel passieren kann.

Die Chancen von Deggendorf Fire noch den achten und letzten Play-off-Platz zu erreichen, sind nur noch theoretischer Natur. Die Partie am Freitag im Dortmunder Eissportzentrum ist bereits das letzte Spiel der Niederbayern, dennsie sind am Sonntag spielfrei. So hat für diesen Termin auch bereits eine Saisonabschlussfeier organisiert. Das bedeutet aber nicht, dass das Team von Norbert Weber auch ohne ihren gesperrten Routinier Bogdan Selea dem EHC die Punkte auf dem Tablett servieren wird. Im Gegenteil, man wird sich für ein würdiges Saisonende wohl noch einmal richtig reinhängen und wie unangenehm der Gegner sein kann, das konnten die Elche kurz vor Weihnachten letzten Jahres erleben. Ein sechzigminütiges Anrennen des EHC auf das von Niklas Treutle vorzüglich gehütete Tor blieb erfolglos, Deggendorf siegte mit einem einzigen Treffer von Adam Gebara und der fiel bereits nach acht Spielminuten. Damit warten die Elche also immer noch auf den ersten Heimtreffer gegen die Niederbayern und der soll am Freitag nicht zu lange auf sich warten lassen. Der Sonntagsgegner Rosenheim steht vor dem Wochenende auf Platz fünf der Tabelle, eine Position, die deutlich hinter den Erwartungen der Starbulls zurück bleibt. Deshalb wurde mit Dylan Stanley, Matthias Bergmann und Konstantin Firsanov noch einmal nachgebessert, aber mit zwei Niederlagen gegen Landsberg und Bad Nauheim wurde am letzten Wochenende Platz vier wieder verspielt. Der ist aber für Rosenheim immer noch in Reichweite, allerdings müssten die Starbulls dann drei Punkte auf Bad Nauheim gut machen. Dreimal standen sich Starbulls und Elche in dieser Saison gegenüber. Das erste Aufeinandertreffen ging Anfang November an die Oberbayern, danach gab es zwei 3:1-Siege für den EHC. Diesen Trend möchten die Westfalen Elche am Sonntag fortsetzen, nicht nur um Platz zwei zu festigen sondern um auch mit einem Sieg in die zwei Tage später beginnende heiße Play-off-Phase zu starten.


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