Die EHC-Lokomotive nimmt Kurs auf die Playoffs

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Drei Spiele, drei Siege. Zwei davon gegen selbsternannte Aufstiegsmitfavoriten. Nach den Moskitos Essen und den Neuwieder Bären wurden nun die Dresdner Eislöwen in deren eigener Halle abgefertigt. 5:1 triumphierte die Mannschaft von Michael Eibl am Ende und führt damit weiterhin die Tabelle der Meisterrunde an. In Sachsen lieferten die Cracks aus München eine abgezockte Darbietung ab. Sie spielten kompakt und versäumten es dabei nicht, in den entscheidenden Momenten zuzuschlagen. Den frühen Rückstand durch Jedrzej Kasperczyk konterte der wiedergenesene Fabian von Schilcher, der auch für den zweiten EHC-Treffer verantwortlich war. Im Schlussabschnitt sorgte Thomas Vogl eine Viertelstunde vor dem Ende für die Vorentscheidung, Mario Jann und Alex Leinsle legten in den Schlussminuten nach. Eine gut formierte Münchner Defensive einschließlich eines sehr gut aufgelegten Torhüter Vollmer waren der Grundstein für diesen Erfolg. Aufgrund der deutlichen Vorteile in Sachen Schnelligkeit und Spielwitz ist der Erfolg auch in dieser Höhe verdient. Während für die Hausherren im bisherigen Verlauf der Meisterrunde nahezu alles daneben lief, steigt der EHC München spätestens nach dieser Partie in den erweiterten Favoritenkreis auf. (orab)

Dresdner Eislöwen - EHC München 1:5 (1:1,0:1,0:3)
Tore:
1:0 (00:47) Kasperczyk (Schwar,Molnar), 1:1 (03:51) v.Schilcher (Leahy,Th.Vogl), 1:2 (28:10) v.Schilcher (Jann, Leahy), 1:3 (45:10) Th.Vogl (v.Schilcher, Jann), 1:4 (57:13) Jann (P.Vogl), 1:5 (58:39) Leinsle (Newhook, Steinmann)

Strafzeiten: Dresden 8 +10 (Mittermeier), München 14

Schiedsrichter: Stefan Klau (Griesenbrauck)

Zuschauer: 1531

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