Der EHC München nach den ersten drei Monaten der Saison

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Nach zehn absolvierten Spielen in der Oberliga Süd hat die Vorstandschaft des EHC München vor der Auswärtspartie in Hügelsheim ein Resümee über den bisherigen Sasionverlauf veröffentlicht. Auch auf die jüngst entbrannten DIskussionen im Fan-Forum auf der vereinseigenen Internetseite, bezüglich der taktischen Maßnahmen von Coach Schorsch Kink, wurde ausführlich eingegangen:


"Verehrte Freunde und Fans des EHC München,



die Mannschaft des EHC München hat uns in den ersten drei Monaten der neuen

Saison schon viel Freude bereitet, denken wir nur an die Spiele gegen die Eisbären

Berlin, gegen Landshut, das Auswärtsspiel in Ravensburg oder auch an das letzte

Drittel in Rosenheim zurück.

Sie hat aber auch schwache Drittel gespielt, die zeigen, dass der Trainer noch einige

Arbeit vor sich hat.

Wir haben Georg Kink als erfahrenen Trainer verpflichtet, weil er dem EHC München

nicht nur zu einer erfolgreichen Saison verhelfen soll, sondern auch, um die

Mannschaft auf die 2. Liga vorzubereiten. Der Aufstieg ist das klare Ziel, welches wir

in dieser oder der nächsten Saison erreichen wollen.

Die Mannschaft hat sicher heuer schon das Potenzial hierzu und dem Trainer stellt

sich die Aufgabe, dieses Potenzial zu nutzen und zu stabilisieren. Wichtige

Eigenschaften hierzu sind unbedingter Leistungswillen, Disziplin und Motivation.

Damit alle diese Dinge insbesondere zum Saisonende zu 100 Prozent vorhanden

sind, müssen sie überwiegend im ersten Teil der Saison angeeignet werden. Hierfür

haben erfahrene Trainer wie Kink eigene Methoden entwickelt, die wir hin und wieder

beobachten können und die dann oft auch diskutiert werden.

Maßnahmen unseres Trainers im Training und im Spiel müssen und können nicht

immer erklärt werden, weil sie Bestandteile einer Gesamtstrategie sind mit dem

gemeinsamen Ziel: Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Coach Kink ist sich dabei voll bewusst, dass manchmal nicht alleine der Sieg zählt,

sondern für die Zuschauer interessantes Eishockey geboten werden soll. Wir

verstehen aber auch, dass nicht alle Komponenten in jedem Spiel gezeigt werden

können.

Wir haben eine Saison mit ca. 60 Spielen und befinden uns derzeit am Anfang des

ersten Drittels, also in einer Phase, in welcher der Trainer in dem einen oder anderen

Spiel verschiedene Optionen zur möglichen Leistungsverbesserung anwendet.

Hierzu hat Trainer Georg Kink das volle Vertrauen der Vereinsführung, welche ihm

die entsprechende Zeit für die Umsetzung einräumt und langfristig mit ihm plant.

Aber nicht nur der Vorstand muss die Mannschaft und den Trainer unterstützen,

sondern das gesamte Umfeld. Das Team braucht ganz besonders seine Fans, die

Freunde und Anhänger des Münchner Eishockeys, die Fans des EHC München.

Diese haben sowohl in der Vergangenheit als auch aktuell gezeigt, dass sie hinter

dem Team stehen. Dass hat in erheblichem Maße zum aktuellen sportlichen Erfolg

beigetragen.



Nur durch die lautstarke Anfeuerung aus unserer Nordkurve lässt sich die Kampfkraft

unserer Spieler noch einmal steigern und sie zu Höchstleistungen anspornen. Für

die Spieler war die Unterstützung der 800 Münchner Fans in Rosenheim oder der

Support gegen die Eisbären Berlin sicher ein Highlight der diesjährigen Spielzeit.

Die Saison wird hart, der Anspruch ist hoch, Grundlage des bisherigen Erfolges war

die Geschlossenheit des gesamten Umfeldes (Mannschaft, Trainer, Betreuer,

Manager, sportliche Leiter, Vorstand, Geschäftsstelle, Beirat, Sponsoren, Fans sowie

die vielen ehrenamtlich Tätigen) und nur dieses kann auch in Zukunft die Basis der

Erfolge sein. Derzeit sind wir als aktueller Tabellenführer auf dem richtigen Weg.

Wir alle wissen, wenn wir das gemeinsame, große Ziel verfolgen, dann müssen wir

alle an einem Strang ziehen und die eine oder andere Maßnahme diesem Ziel

unterordnen."



(Unterzeichnet von den Vorstandsmitgliedern Bochanski, Wagner, Aidelsburger, Dörrie und Sommer) (orab)

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