Der Blick geht nach vorne

Schon wieder zweistellig verlorenSchon wieder zweistellig verloren
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Nach einem blamablen Wochenende gilt es nun für Deggendorf Fire, den bei den Fans und Zuschauern verspielten Kredit zurück zu gewinnen und auf Grund der Tabellensituation – Deggendorf trennen nur noch zwei Punkte vom Tabellenletzten aus Miesbach – ist ein Erfolgserlebnis auch dringend von Nöten.

Im Freitagsheimspiel gegen den Aufstiegsaspiranten Nummer 1 der Oberliga-Südgruppe aus Rosenheim hat die Mannschaft von Trainer Gert Kompain zwar nur Außenseiterchancen, doch im bisherigen Saisonverlauf hatte Fire gerade gegen diesen Gegner wiederholt gute Spiele geliefert und sich so im letzten Auswärtsspiel gar einen Punkt erkämpft.

Das Team der Oberbayern wurde derweil noch durch den Kanadier Jason Lundmark verstärkt. Der Verteidiger war aus Dresden gekommen und soll den langzeitverletzten Jason Becker ersetzen soll. Mit den Topscorern Dylan Stanley und Ron Newhook und dem Offensivverteidiger Ryan Fairbarn nun das Ausländerquartet der Starbulls. Inzwischen ist aber auch Eishockeyurgestein Raimond Hilger in den Kader zurück gekehrt. Der 43-Jährige will noch einmal angreifen und mithelfen, das Saisonziel „Aufstieg in die 2. Bundesliga“ zu verwirklichen.

Beginnen wird die Begegnung am Freitag, 30. Januar, um 20:15 Uhr in der Deggendorfer Eissporthalle. Zu einem Sechspunktespiel kommt es dann am Sonntag, wenn Deggendorf Fire in Landsberg antreten muss. Mit 39 Punkten rangieren die Lechstädter im Moment punktgleich mit Fire auf dem vorletzten Tabellenplatz. Will man also nicht zurück fallen und im schlimmsten Fall sogar vom Tabellenletzten aus Miesbach überholt werden, sind drei Punkte gegen die von Franz-Xaver Ibelherr trainierte Mannschaft Pflicht. In Landsberg ist nach anfänglichen Turbulenzen inzwischen scheinbar Ruhe eingekehrt und nachdem man mit dem Kaufbeurer Thorsten Rau und US-Boy Paul Caponigri zwei Verstärkungen für den Angriff und dem Deutsch-Schweden Peter Holmgren einen neuen Torhüter verpflichtet hat, zeigt die Formkurve des EVL deutlich nach oben.

Bei Deggendorf stehen an diesem Wochenende auch Reinhard Haider, Michael Hengen und John Sicinski wieder im Kader, nachdem sie am vergangen Sonntag pausieren mussten. Trainer Gert Kompain ist sich sicher, dass in einem Teammeeting alle diesbezüglich relevanten Themen zusammen mit der Mannschaft geklärt werden konnten.

Fehlen wird neben den am Freitag nach ihren Spieldauerstrafen gesperrten Mike Forgie und Manuel Bayer und dem langfristig verletzten Marc-Antoine Boucher auch Thomas Kulzer, bei dem eine Schulterverletzung wieder aufgebrochen ist und den Kapitän zu einer Pause von voraussichtlich drei Wochen zwingt. Für Coach Kompain geht der Blick nach vorne: „Wir wollen attraktives Eishockey bieten. Ich kann von den Spieler zwar keine Siege fordern, aber 100 Prozent Einsatz erwarte ich von der ganzen Mannschaft.“

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