Den Spieß umgedreht

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Zweimal trafen beide Teams bisher aufeinander, zweimal stand es nach 60 unentschieden und zweimal fiel auch in der fünfminütigen Overtime keine Entscheidung. Die fiel dann erst im Penaltyschießen, beides Mal glücklich für die Hessen. Das war auch diesmal nicht anders – nur dass in diesem Spiel der EHC Dortmund mit 3:2 (2:1, 0:1, 0:0, 1:0) gewann.

Bereits nach 22 Sekunden hatte David Hördler die erste Dortmunder Chance auf dem Schläger und in der 3. Spielminute erzielte dann Martin Schweiger im zweiten Nachschuss das 1:0. Die Elche machten weiterhin Druck, während den Roten Teufeln wohl noch die staubedingt verzögerte Anreise in den Knochen steckte. Neben fünf Verteidigern (Kapitän Stefan Kreuzmann fehlte wegen einer Sperre) konnte Frank Gentges sogar vier Angriffsformationen einsetzen. So hatte Damian Martin in der sechsten Minute mit der vierten Reihe eine weitere gute Möglichkeit. Die erste Strafzeit der Partie wurde gegen Bad Nauheim ausgesprochen und bereits nach 11 Sekunden Überzahl markierte Jason Reese in der achten Minute von der rechten Seite das 2:0. Die Gäste brauchten eine halbe Minute, um durch Dennis Cardona den 2:1-Anschlusstreffer zu erzielen und damit ins Spiel zu finden. Fortan begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe und mit gegenseitigem Respekt. Auch der kämpferische Einsatz war hoch, mit dem Pfiff zur ersten Pause allerdings zu hoch. Bad Nauheims Stürmer Martin Weibler streckte Elche-Verteidiger Sebastian Eickmann nieder und als Reaktion entwickelte sich diverse Faustkampfeinlagen. Den Hauptkampf lieferten sich Thomas Ziolkowski (EHC) und Marius Pöpel. In der Pause sortierte das Schiedsrichtergespann das Geschehen. Die beiden Hauptakteure des Kampfes bekamen jeweils eine Spieldauerdisziplinarstrafe, der Auslöser der emotionalen Auseinandersetzungen, Teufel-Stürmer Martin Weibler, wurde mit zwei plus zwei Strafminuten bedacht und EHC-Stürmer Brad Bonello erhielt zwei plus zwei Strafminuten zuzüglich einer Spieldauerdisziplinarstrafe. Eine folgerichtige Entscheidung der Hauptschiedsrichterin Nicole Hertrich.

Im zweiten Abschnitt beruhigten sich die Gemüter wieder. Dieses Mal hatten die Roten Teufel den besseren Start und kamen in der 21. Minute zum 2:2- Ausgleich. Es sollte der letzte Treffer der Partie aus dem Spiel heraus sein. Der Spannung tat dies keinen Abbruch, beide Teams waren zwar zuerst auf Fehlervermeidung bedacht, Chancen waren in dem offenen Spiel dennoch vorhanden. In den letzten sieben Spielminuten der regulären Zeit versuchten die Gäste das Ergebnis routiniert zu halten, so dass der EHC überlegen nach vorne spielte. Die letzte Chance hatte der ehemalige Bad Nauheimer und nun im Dress der Elche stürmende Sven Breiter sechs Sekunden vor Spielende. Der Erfolg blieb aber aus. Wie intensiv auch die Overtime geführt wurde, konnte man daran erkennen, dass es über vier Minuten lang keine Spielunterbrechung gab. Die Roten Teufel hatten durch Kapitän Alexander Baum die größte Chance in der 61. Minute, danach folgten noch drei gute Dortmunder Möglichkeiten. Das Penaltyschießen begann gut für den EHC. Der erste Schuss von David Hördler fand den Weg ins Gehäuse, danach konnten die Keeper sich auszeichnen. Mit dem vierten Versuch egalisierten die Roten Teufel, dann überlistete Michael Henk den Nauheimer Keeper gekonnt. Wie eng die Partie auch jetzt noch war, konnte man am abschließenden Penalty erkennen, Landon Gare traf nur den Innenpfosten. Die fehlenden Zentimeter brachten den Westfalen Elchen den umjubelten 3:2-Erfolg.

Am Sonntag hat der EHC Dortmund erneut Heimrecht. Dann läuft ab 19 Uhr an der Strobelallee zum ersten Mal in dieser Saison der Neusser EV auf.

Tore: 1:0 (2:15) Martin Schweiger (Sven Breiter, Manuel Neumann), 2:0 (7:28) Jason Reese (Sebastian Eickmann, Jason Reese/5-4), 2:1 (8:02) Dennis Cardona (Tobias Schwab, Landon Gare/5-4), 2:2 (20:22) Landon Gare (Tobias Schwab, Kyle Piwowarczyk/5-4), 3:2 (65:00) Michael Henk (entscheidender Penalty). Strafen: Dortmund 14 + 5 + Spieldauer (Thomas Ziolkowski) + Spieldauer (Brad Bonello), Bad Nauheim 20 + 5 + Spieldauer (Marius Pöpel). Zuschauer: 391.

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