Dem Favoriten Paroli geboten, aber verloren

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Kurz vor 12 Uhr Mittag kam die erhoffte Bestätigung. Neuzugang Konsorada durfte bereits im Auswärtsspiel in Peiting auflaufen. Die erste Möglichkeiten der Partie gehörten jedoch den Gastgebern, die gleich gefährlich vor Kümpel auftauchten. Die Selber fanden aber allmählich besser ins Spiel und feuerten vor allem immer wieder ab in Richtung gegnerischen Kasten. Konsorada selbst hatte nach bislang nur einer Trainingseinheit mit seinen Mannschaftskollegen naturgemäß zunächst noch etwas Orientierungsprobleme, zunehmend wirkte er aber sicherer. In der sechsten Minute bediente er dabei gut Sekera, der den Puck jedoch über das Tor zielte. Auch in Überzahl versuchten es die Wölfe mit einigen Schüssen, Keeper Hechenrieder musste wahrlich aufpassen. Allerdings wurde es hier auch brenzlig auf der Gegenseite, als Peiting durch Dibelka einen Konter fahren konnte. Sevo passte aber im letzten Moment auf und konnte entschärfen. Kurz darauf musste Selb dann allerdings doch den ersten Gegent reffer hinnehmen. Simon traf von der linken Seite aus, als er ein Zuspiel postwendend in die richtige Richtung lenkte. In der Folge hatte der Favorit zwar auch weiter gute Spielzüge auf dem Lager. Der VER wusste dennoch dagegen zu halten und sich selbst gute Chancen zu erarbeiten. Hendrikson und Waßmiller, wie dann auch nach feinem Zusammenpiel zwischen Lamich, Sekera und Konsorada brachten aber nicht den gewünschten Erfolg.

Wenngleich Peiting auch im zweiten Abschnitt drauf war, den Vorsprung auszubauen, teilweise aber zu verspielt wirkte, suchten die Wölfe weiter nach ihren Möglichkeiten. Das sollte sich auszahlen. In der neutralen Zone kam Konsorada an die Scheibe, gab auf den heraneilenden Lamich ab, der schließlich den Puck platziert in den Kasten zum Ausgleich setzte. Dies gab dem Team jetzt erst recht gehörigen Auftrieb. Gute Chancen spielten sich die Wölfe heraus. Schiener vergab nach Schwarzmeiers Vorlage nur knapp. Dazu hatte der Torhüter gegen Schneiders Gewaltschuss seine Mühe. Das Blatt wendete sich danach. Nun hatte Kümpel Schwerstarbeit zu leisten. Gegen die wütenden Angriffe der Einheimischen bewahrte er seine Farben vor einem Rückstand. Ebenso konnte ein Unterzahlspiel ohne Gegentor überstanden werden, ehe schließlich wieder Selb im Vorwärtsmarsch war. Sekera konnte sich hier schon durch die Reihen mogeln, war einzig im Abschluss zu unkontrolliert. Und wieder einmal war es He chenrieder, der kurz vor der Pause gegen Thielsch klärte.

Zu Beginn der letzten zwanzig Minuten gerieten die Wölfe zugleich in Rückstand. Dibelka traf in den Winkel. Nur wenig später kassierte Selb in Unterzahl gar das 1:3. Gegen die nun defensiv gut agierenden Gastgeber wollte Selb noch einmal heran kommen, fand aber kaum eine Lücke. Stattdessen musste erneut in Unterzahl der nächste Gegentreffer hingenommen werden. Sekera antwortete darauf mit dem Anschluss zum 2:4. Ein Wink, weiter zu kämpfen. Auch wenn Schneider verletzungsbedingt ausschied, waren die VER-Cracks am Zug, hätten durch Hendrikson, wie auch Thielsch weiter verkürzen können, wenn nicht sogar müssen. Ein Treffer wollte aber erst 13 Sekunden vor dem Spielende durch Hendrikson gelingen. Zu spät. Zwar setzte man noch einmal alles auf eine Karte. Ins verwaiste Selber Tor konnte Dibelka den Schlusspunkt zum 5:3 machen.

Tore: 1:0 (9:57) Simon (Pfohmann), 1:1 (23:57) Lamich (Konsorada), 2:1 (40:52) Dibelka, 3:1 (43:50) Kreitl (Eichberger, Borberg; 5-4), 4:1 (50:04) Eichberger (Kreitl, Borberg; 5-4), 4:2 (51:48) Sekera, 4:3 (59:47) Hendrikson, 5:3 (59:54) Dibelka (Kreitl, Vavrusa; ENG). Strafen: Peiting 2, Selb 6. Zuschauer: 565.

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