DEL2-Halbfinale: Landshut und Bietigheim gleichen ausDEL2: Play-Off-Halbfinale/Relegation kompakt

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Aus „Best of seven“ mach „Best of five“: Sowohl Landshut als auch Bietigheim haben ihre Halbfinalserien ausgeglichen. Der EVL setzte sich nach einer Drei-Tore-Führung noch knapp mit 3:2 gegen Hauptrundenprimus Bremerhaven durch und die Steelers kamen nach einem furiosen Schlussabschnitt noch zu einem 5:2 gegen Rosenheim. In der Qualifikation feierte Kassel in Selb ein ungefährdetes 6:3, während die Löwen Frankfurt beim 2:4 gegen Freiburg die erste Saisonniederlage kassierten. Im Duell der DEL2-Clubs gewann Kaufbeuren 5:3 gegen Crimmitschau.


EVL Landshut – Fischtown Pinguins 3:2 (1:0, 2:0, 0:2)

Nach dem knappen 3:2-Erfolg auf eigenem Eis wollte Bremerhaven beim Gastspiel in Landshut den zweiten Sieg nachlegen, aber angetrieben von seinen Fans spielte der EVL furios auf. Bereits in der sechsten Spielminute schoss Billy Trew die Bayern bei angezeigter Strafe gegen die Gäste in Front. Die Seestädter leisteten sich auch in der Folge zu viele Fouls und die Dreihelmenstädter schlugen daraus Kapital: Peter Abstreiter (26.) und Cody Thornton (30.) erhöhten für die Gastgeber. Ein fünfminütiges Powerplay ließ Landshut jedoch ungenutzt und kaum wieder vollzählig kamen die Pinguins mit einem Doppelschlag bis auf ein Tor heran. In einem dramatischen Schlussabschnitt konnte der EVL den knappen Vorsprung jedoch über die Zeit retten.

Tore: 1:0 Bill Trew (6:42/EA), 2:0 Peter Abstreiter (25:48/PP1), 3:0 Cody Thornton (29:16/PP1), 3:1 Sam Verelst (36:57/EA), 3:2 Andrew McPherson (38:16/PP1)
Zuschauer: 3.052

Bietigheim Steelers – Starbulls Rosenheim 5:2 (0:2, 0:0, 5:0)

Traumstart für die Starbulls: Gerade einmal 39 Sekunden waren in Bietigheim gespielt als Norman Hauner die Gäste in Führung schoss. Die „Stahlmänner“ brauchten einige Zeit, um den Rückstand zu verarbeiten und in der Zwischenzeit legte Kim Staal (5.) den zweiten Treffer für Rosenheim nach. Erst in der Folge fanden auch die Hausherren in die Partie und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem Bietigheim ein Treffer lange versagt blieb. Im Schlussabschnitt gelang Markus Gleich (45.) jedoch der Anschlusstreffer und ein Doppelpack von Alexej Dmitriev (50., 55.) drehte das Spiel zu Gunsten der Steelers. Als dann auch noch René Schoofs eine Minute später einnetzte, war die Partie entschieden. Ein Powerplay kurz vor Schluss nutzte Alexej Dmitriev, um seinen Hattrick komplett zu machen.

Tore: 0:1 Norman Hauner (0:39), 0:2 Kim Staal (4:24), 1:2 Markus Gleich (44:47/PP1), 2:2 Alexej Dmitriev (49:30), 3:2 Alexej Dmitriev (54:13), 4:2 René Schoofs (55:56), 5:2 Alexej Dmitriev (58:25/PP1)
Zuschauer: 2.654

Qualifikationsrunde zur DEL2:

ESV Kaufbeuren – Eispiraten Crimmitschau 5:3 (1:2, 3:1, 1:0)

Nach der Führung der Gastgeber aus der fünften Spielminute hatte Crimmitschau die Partie im Griff: Noch vor dem Seitenwechsel drehten T. J. Fast und Harrison Reed die Partie zu Gunsten der Sachsen und Max Campbell läutete den zweiten Durchgang mit einem weiteren Treffer ein. In der Folge leisteten sich die Eispiraten jedoch zahlreiche Strafen und Kaufbeuren schlug dreimal unbarmherzig zu. Auch im Schlussdrittel schafften es die Eispiraten nicht, der Strafbank fernzubleiben und fanden dadurch keinen Weg zurück in die Partie. Als Goalie Ryan Nie den Kasten zu Gunsten eines sechsten Feldspielers verlassen hatte, stellte Markku Tähtinen (60.) den 5:3-Endstand her.

Tore: 1:0 Maury Edwards (4:23), 1:1 T. J. Fast (10:50), 1:2 Harrison Reed (15:26), 1:3 Max Campbell (23:53), 2:3 Matti Näätänen (28:40/PP1), 3:3 Max Schmidle (32:26/PP1), 4:3 Sami Ryhänen (36:42/PP1), 5:3 Markku Tähtinen (59:51)
Zuschauer: 1.135

Selber Wölfe – EJ Kassel Huskies 3:6 (0:1, 2:4, 1:1)

Mit Toren kurz vor und kurz nach der ersten Pause legte Kassel eine Zwei-Tore-Führung vor, die Selb jedoch bis zur 30. Spielminute mit dem Ausgleich beantwortete. Davon angestachelt erhöhten die Huskies das Tempo und führten mit dem 6:2 durch Sven Valenti (41.) die Vorentscheidung herbei. Achim Moosberger (52.) konnte für die Wölfe vor 2.891 Zuschauern nur noch Ergebniskosmetik betreiben.

Tore: 0:1 Brad Snetsinger (18:47/EA), 0:2 Christian Billich (21:25), 1:2 Dennis Schiener (24:11), 2:2 Jared Mudryk (29:32), 2:3 Artjom Kostyrev (30:07), 2:4 Alexander Heinrich (33:22), 2:5 Alexander Heinrich (35:49), 2:6 Sven Valenti (40:45), 3:6 Achim Moosberger (51:20)
Zuschauer: 2.891

EHC Freiburg – Löwen Frankfurt 4:2 (1:2, 1:0, 2:0)

In der Saison 2013/14 bisher ungeschlagen, erwischte der Favorit aus Frankfurt in Freiburg einen perfekten Start und führte nach nur sieben Minuten mit zwei Toren. Der EHC hatte jedoch immer wieder gute Konter und David Appel (18.) verkürzte für die Hausherren kurz vor der Pause. Als dann auch noch Steven Billich (22.) für die Wölfe ausglich, drückte Frankfurt auf das Tempo, aber die gut gestaffelte Defensive der Breisgauer verhinderte einen erneuten Rückstand. Stattdessen brachte ein weiterer Konter den EHC vor über 3.000 Zuschauern erstmals in Front und als Frankfurt mit sechs Feldspielern alles auf eine Karte setzte, markierte Michael Schmerda (60.) das 4:2.

Tore: 0:1 Christopher Stanley (0:35), 0:2 Nico Oprée (6:27), 1:2 David Appel (17:54), 2:2 Steven Billich (21:49), 3:2 Patrick Vozar (56:24), 4:2 Michael Schmerda (59:58)
Zuschauer: 3.220

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