Deggendorfer SC steht im Oberliga-FinaleHannover Scorpions und Tilburg Trappers gehen ins fünfte Spiel

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Selber Wölfe – Deggendorfer SC  3:4 (0:1, 1:0, 2:2, 0:1) n.V.

Play-off-Endstand: 1:3

Ein schnelles 1:0 im Powerplay, erzielt von Kyle Gibbons (5.) nach Vorlage von Leinweber und Vavrusa, brachte den DSC schnell in Führung. Geschockt zeigten sich die Selber keineswegs, kamen auch zu guten Tormöglichkeiten, die aber allesamt von der routinierten Deggendorfer Abwehr inklusive Torhüter Cody Brenner bereinigt werden konnten. Im zweiten Drittel ging der Kampf, der im Übrigen äußerst fair ablief, voll weiter. Die Selber drängten natürlich auf den Ausgleich, hatten aber erst in der 36. Minute Glück, als Ian McDonald dieser gelang. Im dritten Drittel explodierte die Spannung. Als Andrew Schembri (48.) und Kyle Gibbons (49.) die favorisierten Gäste mit 3:1 in Führung gebracht hatten, schien dies wie eine Vorentscheidung, aber nicht so in den Augen der Selber Wölfe. Diese brachten sich wieder blitzschnell ins Spiel, nachdem Defender Dominik Kolb (51.) und Lanny Gare (53.) den Ausgleich hergestellt hatten. Ganz unklug schließlich die Entscheidungssituation für die Wölfe. Ihr Leistungsträger Jared Mudryk kassierte ausgerechnet in der Schlussminute noch eine Strafe und drei Sekunden vor Ablauf, also noch im Powerplay, nutzte Deggendorfs Torjäger Kyle Gibbons diese personelle Schwäche der Gastgeber zum entscheidenden 4:3.

Damit haben die Deggendorfer die Serie mit 3:1 für sich entschieden und sind somit für das Finale qualifiziert. Hier treffen sie entweder auf die Hannover Scorpions, dann hätten die Deggendorfer im maximalen Fall drei Heimspiele, oder auf die Tilburg Trappers, dann wären es nur zwei Heimspiele, da der DEB vor der Saison entschieden hat, dass in dieser Saison der Norden bei gleicher Leistung, sprich jeweils in diesem Fall Platz 1, bevorzugt wird.

Hannover Scorpions – Tilburg Trappers 2:0 (1:0, 1:0, 0:0)

Play-off-Stand: 2:2

Der vor wenigen Tagen 30 Jahre jung gewordene Patrick Schmid war neben Sean Fischer und natürlich Björn Linda einer der absoluten Aktivposten der Scorpions, die nach dem ersten Drittel verdient 1:0 führten. Der Grund war, dass die Scorpions ihrem Gegner keinen Platz ließen, so dass das gefürchtete Trappers-Kombinationsspiel im Sande verlief. Nach einem Fehler von Keeper Meijerdres in der 13. Minute gelang dann Sean Fischer mit einem Schuss ins kurze Eck die verdiente 1:0-Führung. Im Mitteldrittel verlagerte sich das Geschehen deutlich in die Scorpions-Hälfte, aber die Tilburger, die ein klares Mehr an Schussmöglichkeiten hatten, versiebten diese reihenweise. Die zum Kontern gezwungenen Scorpions, die sich mit Mann und Maus in die Schüsse warfen, zeigten einen starken Kampfgeist und belohnten sich mit dem 2:0 1,7 Sekunden vor Drittelende. Der Torschütze mal wieder Sean Fischer, der schon wie beim 1:0 eine Kombination mit Niddery und Gibbons zum erfolgreichen Abschluss brachte. Im letzten Drittel versuchten die Trappers alles, nahmen sogar zwei Minuten vor Schluss ihren Torwart vom Eis, aber man sah, dass auch bei ihnen dieser Kraftakt mehr Substanz gekostet hatte. Die Scorpions standen hinten sicher, hatten stellenweise auch ein wenig Glück, konnten sich aber am Ende über einen verdienten 2:0-Erfolg freuen.

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