Deggendorf Fire deklassiert Passau Black Hawks

Schon wieder zweistellig verlorenSchon wieder zweistellig verloren
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Das erste Stürmertor seit zwei Spielen war wohl der imaginäre Schalter, der umgelegt wurde, als Thomas Greilinger in Weiden zwei Sekunden vor Schluss einen Treffer erzielen konnte. Seit diesem Tor klappt es mit dem Toreschießen auch bei Deggendorf Fire. Am Freitag in Halle konnte Deggendorf nach fünf Spielen endlich seinen ersten Saisonsieg (6:4) einfahren. Am Sonntag war dann endlich wieder Derby-Zeit. Und dabei feierte der DSC einen 10:3 (1:1, 5:1, 4:1)-Sieg gegen die Black Hawks Passau.

Im ersten Drittel konnte noch keiner das Duell für sich entscheiden. Nach 20 gespielten Minuten zeigte die Anzeigetafel ein 1:1 an. Gomov konnte in der 17. Spielminute aus dem Gewühl vor Reinhard Haider heraus den Führungstreffer erzielen. Doch postwendend fiel der Ausgleich: Schinköthe holte aus zum Schlagschuss, traf die Scheibe nicht richtig, Gegenfurtner im Tor der Gäste war aber trotzdem geschlagen und musste die Scheibe aus dem Tor rausholen. Ansonsten gab es viele Chancen für beide Teams, Deggendorf scheiterte jedoch am eigenen Unvermögen, für Passau hieß die Endstation Reinhard Haider.

Das zweite Drittel begann furios. Erst scheiterte Greilinger noch an der Latte. Keine zwei Minuten später konnte er den Puck im Tor unterbringen. Wer jetzt davon ausging, dass sich Passau zurückkämpft, der wurde bitter enttäuscht. Exakt 25 Sekunden später fiel das 3:1 durch Thomassian, gut eine Minute später traf Kulzer. Auch wenn Sicinski offiziell als Torschütze angegeben wurde. „Ich freue mich für Thomas Kulzer, dass er endlich wieder trifft. Die zwei Tore am Wochenende sind gut für sein Selbstvertrauen“, freute sich Coach Eisenhut über den Torerfolg seines Schützlings. Mit diesem Treffer war es für Gegenfurtner genug, Coach Otto Keresztes brachte nun Sebastian Weiß ins Tor. Der stand noch keine Minute als der Puck erneut im Tor landete. Dieses Mal war tatsächlich John Sicinski der Torschütze, der Weiß eiskalt erwischt hat. Die Abwehr von Passau war deutlich überfordert. Selbst ein Mike Muller, letzte Saison noch einer der punktbesten deutschen Verteidiger, blieb blass. Einer der wenigen Fehler, die Fire an diesem Abend gemacht hat, wurde von Janne Kujala bestraft. Ein Verteidiger stand zu weit vorne, der Finne entwischte ihm und hatte keine Mühe das Tor zu erzielen. Hoffnung keimte noch mal auf für den gut gefüllten Gästeblock. Diese Hoffnungen machte schließlich Tom Collingham zunichte. 30 Sekunden vor der Drittelsirene erzielte er den 6:2-Drittelstand.

Im Schlussabschnitt ging es mit dem munteren Tore schießen weiter. Erneut ein Doppelschlag besiegelte die Passauer Niederliga. Lupzig, Thomassian, Greilinger und Endraß erzielten die vier Tore von Fire im letzten Drittel, während Passau durch Kujala noch einmal Ergebniskosmetik betreiben konnte. Somit stand ein 10:3-Sieg für Deggendorf Fire auf der Anzeigentafel. Die Fans feierten ausgelassen den Sieg, noch lange, als das Spiel bereits beendet war.

Bereits am Dienstag ist Deggendorf Fire zu Gast in Hessen bei den Roten Teufel Bad Nauheim. Spielbeginn ist um 20 Uhr.

Tore: 0:1 (17.) Gomov (Setz), 1:1 (17.) Schinköthe (Greilinger), 2:1 (26.) Greilinger (Dowhayko, Kulzer), 3:1 (27.) Thomassian (Collingham), 4:1 (28.) Sicinski (Kulzer, Collingham/5-4), 5:1 (29.) Sicinski (Schinköthe, Greilinger/5-4), 5:2 (33.) Kujala (4-5), 6:2 (40.) Thomassian (Collingham, Endraß), 7:2 (43.) Lupzig (Simbeck), 8:2 (44.) Thomassian (Endraß, Collingham), 9:2 (47.) Greilinger (Sicinski, Saßmannshausen), 10:2 (48.) Endraß (Saßmannshausen, Thomassian), 10:3 (56.) Kujala (Gantschnig, Popp). Strafen: Deggendorf 14 + 10 (Weinzierl), Passau 22.


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