David gegen Goliath in Selb

VER SelbVER Selb
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Am Samstag (18 Uhr) steht die erste Runde im DEB-Pokal an und da haben es die Selber mit keinem geringeren zu tun als mit dem Zweitligisten Heilbronn Falken.

„Vielleicht können wir ja zum Pokalschreck werden“, hofft VER-Coach Cory Holden. Klar ist: Die Heilbronner Falken gehören zu den Teams der zweiten Liga, die stets in der oberen Tabellenhälfte mitmischen. Geführt wird die Mannschaft seit mittlerweile schon sieben Jahren von Trainer Rico Rossi. Und auch wenn man wiederum einige Top-Scorer in Richtung DEL ziehen lassen musste, so bewies der Coach bei der Zusammenstellung seines Teams schon oft ein gutes Händchen und so verspricht man sich abermals von seinen Neuzugängen einiges. Alle fünf möglichen Kontingentstellen wurden neu besetzt. Réjean Beauchemin im Tor, dazu Michel Léveillé, Keith Johnson, Aaron Slattengren und Justin Cos im Sturm kommen alle aus Kanada und den USA. Einzig Cox hat bereits Europa-Erfahrung. Allerdings fällt er voraussichtlich, wie auch Léveillé, verletzungsbedingt aus. Dennoch: der Coach, unter dem bereits Cory Holden in seiner Zeit von 2004-2006 in Heilbronn gespielt hat, kann auf viel Qualität in seinem Kader bauen. Ausgehend von einer guten Defensive über DEL erfahrene Namen wie Fabio Carcialo und Axel Hackert bis hin zu einigen Förderlizenzspielern, die hin und wieder bei den Mannheim „Adlern“ in der DEL zum Einsatz kommen. In den ersten Vorbereitungsspielen konnten die von Kapitän Luigi Calce angeführten „Falken“ bereits überzeugen. Nach 4:3 und 1:4 gegen den Zweitligafavoriten Schwenningen, gewann Heilbronn zuletzt beim italienischen Meister HC Asiago mit 3:2 nach Penaltyschießen. Alles andere als ein Sieg in Selb wäre letztendlich eine faustdicke Überraschung.

Bei den Wölfen wieder ins Training zurückgekehrt ist Tim Schneider. Der Verteidiger muss allerdings noch Trainingsrückstand aufholen, konnte so am Wochenende erst zu Kurzeinsätzen kommen. Ob Hannes Siegeris mit von der Partie ist, entscheidet sich erst kurzfristig. Er klagt über leichte Probleme mit der Schulter. Ansonsten ist das Team nach dem ersten Erfolgserlebnis gut motiviert. Das jedoch allen noch viel Arbeit bevorsteht, um an die Vorjahresform anzuknüpfen, ist jedem durchaus bewusst. Und da es noch nicht allzu rund lief, kommt Trainer Holden Heilbronn als Gegner im Moment gerade recht. „Die Falken sind noch um einiges stärker als Crimmitschau. Hieraus können wir sehr viel lernen, was vor allem die Schnelligkeit und das Körperspiel betrifft“, erwartet sich der Coach vom ersten sportlichen Highlight dieser noch so jungen Saison.


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