Das Duell der Torhüter - Heilbronn verliert im Penaltyschießen

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
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Es war das erwartete Spitzenspiel zwischen dem Heilbronner EC und dem BSchC Preussen. Zu Anfang der Partie waren die Falken klar überlegen. Sie konnten durch Cleverness und Schnelligkeit mit 2:0 in Führung gehen. Sachar Blank und Dennis Walther waren hierbei erfolgreich. Viel zu dem Heilbronner Vorsprung beigetragen haben auch die Berliner selbst. Durch unfaire Fouls und aggressive Spielweise brachten sie sich immer wieder in Unterzahl. Da Schiedsrichter Trainer das erste Drittel aber sehr gut leitete, übersah er auch nicht, wie Martin Lapointe dem Heilbronner Marco Schütz einen harten Stockstich versetzte. Die Folge war eine Spieldauerstrafe.



Im zweiten Abschnitt konzentrierten sich die Preussen nun mehr aufs Eishockeyspielen und wurden dafür belohnt. Die Falken hingegen wirkten

in diesem Drittel unkonzentriert. Selbst bei fünf gegen drei Situationen konnten sich die Käthchenstädter kaum im Berliner Drittel festsetzen. Mitunter auch ein Verdienst der Preussen-Abwehr, die als die stärkste im Norden gilt. Und wie es so schön heißt: zu viele ungenutzte Chancen rächen sich zumeist. Mitte des zweiten Drittels traf Dennis Meyer in Überzahl mit einem verdeckten Schlagschuss ins lange Eck. Als anschließend die Falken wieder in Überzahl waren, mussten sie zusehen wie Scott Matzka den Heilbronner Verteidiger Ronny Martin eiskalt stehen ließ

und in einem Alleingang David Belitski zum Ausgleichstreffer überwand.

Mit diesem 2:2 ging es in den Schlussabschnitt. Hier waren gerade einmal 22 Sekunden gespielt als Marco Rentzsch das von Scott Matzka gewonnene Bully unmittelbar zum 2:3 Führungstreffer für Berlin verwandelte. Jetzt sah es so aus als wären die Falken nahe an der ersten Meisterrunden-Niederlage. Doch bekanntlich geben sich die Falken auch bei einem Rückstand nicht auf. Rico Rossi machte Schiedsrichter Trainer darauf aufmerksam, er solle den Schläger von Verteidiger Kai Ahlroth vermessen. Und siehe da, der Schläger wurde als unkorrekt angesehen, was der Regel entsprechend eine Strafzeit gegen Berlin nach sich zog. Dieses Powerplay nutzen die Falken dann auch. Mike Henderson hämmerte den

Puck mit einem satten Schlagschuss hinter Marko Suvelo ins Netz. Nach diesem Tor hatten dann die Falken noch einige Male die Möglichkeit den Sieg zu holen, aber Marko Suvelo bewies, warum er in der Nord-Statistik der Torhüterwertung auf Platz eins steht.

Und so ging es mit 3:3 in die Verlängerung. Auch dort schenkten sich beide Teams nichts, allerdings hatten die Berliner mehr Spielanteile und die Mehrzahl an Möglichkeiten, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Doch da hatte David Belitski etwas dagegen. Daher kam es zum Penaltyschießen. Das Duell des ehemaligen Falken-Goalies Suvelo und der jetzigen Nr. 1 im Tor der Heilbronner David Belitski. Wie gut beide waren, zeigt sich darin, dass das Penaltyschießen erst nach dem 18. Penalty durch Marco Rentzsch entschieden wurde. So hieß der Endstand 3:4 n. P. für den BschC Preussen. Es war ein packendes und spannendes Eishockeyspiel zwischen den punktemäßig besten Teams der Gruppe A. Für Heilbronn heißt es nun am Sonntag in Neuwied zu punkten um nicht Platz 4 aus den Augen zu verlieren.(FG82)



Tore:

1:0 HNFA 02:18 Blank

2:0 HNFA 13:51 Walther

2:1 BSchC 29:06 Meyer

2:2 BSchC 35:30 Matzka

2:3 BSchC 40:22 Rentzsch

3:3 HNFA 54:19 Henderson

3:4 BSchC 65:00 Rentzsch - Penalty

Strafminuten: Heilbronner EC : 16 Berliner SC Preussen : 51

HSR Trainer, Franz Josef

Zuschauer 2101


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