Crimmitschau: „Bären“ kommen in den Sahnpark

Eispiraten erleiden zwei NiederlagenEispiraten erleiden zwei Niederlagen
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Nachdem ein Wochenende ohne ETC-Heimspiel

vorüberging, scheint das Interesse am kommenden Heimspiel umso größer zu

sein. Unerwartet gut lief dabei der Vorverkauf, weshalb die Sitzplatztribüne

fast ausverkauft ist. Auch die Nachfrage nach Stehplatzkarten scheint diese

Tendenz zu verstärken.

Die Tendenz der Eispiraten

zeigte in den letzten Begegnungen deutlich nach oben. Immerhin konnte man aus

den letzten 10 Spielen, 7 Siege erkämpfen. Erkämpfen konnten sich die Cracks

von Gunnar Leidborg auch im letzten Auswärtsspiel in Ravensburg zwei mehr als

verdiente Punkte. Zwar hätten es am Ende auch drei Punkte sein können, dennoch

kann man auf Grund des Gegners zufrieden sein mit der erreichten Ausbeute.

Beim

ETC Crimmitschau

sind nach aktuellem Stand alle Spieler an Bord. Im Tor der Westsachsen wird

voraussichtlich Markus Hätinen stehen. „Wer von

den Torleuten besonders „heiß“ ist, wird auch im Tor stehen. Beide sind

„heiß“, aber einer ist „heißer“.“, begründete der schwedische Coach

die aktuelle Entscheidung in Richtung Hätinen. In

der Favoritenrolle sieht der Crimmitschau-Trainer den

ETC in keinem der beiden Spiele. „Bei beiden Gegnern besteht eine 50 zu 50

Chance. Neuwied will zeigen, dass Eishockey in ihrer Stadt weiter Bestandteil

bleiben muss und Landsberg hat eine sehr komplette Mannschaft, was wir im

Heimspiel zu spüren bekommen haben.“, so der Trainer. Dennoch erhofft man

sich in Crimmitschau natürlich eine erfolgreiche Punktausbeute, um trotz Rückstand

bei der Spielanzahl einen sicheren Meisterrunden-Platz nicht zu gefährden.

Wachsam schaut der ETC-Vorstand

derzeit auf die entstandene Situation in Bayreuth, die in dieser Woche den

Insolvenzantrag stellen mussten. „Das zeigt uns, dass wir im eigenen Verein

die Situation zu prüfen haben, um mit möglichen Folgen auf Grund von Spielausfällen

nicht selbst in Probleme zu geraten. Auch wen wir Bayreuth schon zu Gast in

Crimmitschau hatten, kann dies auch andere Mannschaften betreffen, denn Ausfälle

im Spielbetrieb können die Vereine der Liga nur schwer verkraften.“, so der

1.Vorsitzende. „Derzeit sind wir in unserer Finanzsituation etwa im Plan und

haben unsere Verpflichtungen erfüllt, dennoch müssen auch wir die

Entwicklungen in der Liga genau beachten und rechtzeitig Folgeproblemen

entgegenwirken.“

Oberliga

– Saison 2005/2006


02.12.2005


20:00 Uhr Sahnpark Crimmitschau


ETC Crimmitschau

  

-   SC

Mittelrhein-Neuwied

Am

Freitag sind die „Bären“ los im Sahnpark Crimmitschau, denn der ETC begrüßt

den SC Mittelrhein Neuwied und seine mitgereisten Fans.

Mit

5 Siegen in Folge sicherten sich die Neuwieder zuletzt einen guten Platz unter

den ersten 10 Teams der Tabelle. In 21 Spielen kommen sie immerhin auf 14 Siege

und erst 7 Niederlage, was ihnen 41 Punkte beschert. Vor allem in der Defensive

scheinen die Gäste bisher ihre Spiele zu gewinnen, denn in 21 Spielen kassierte

man gerade 57 Gegentreffer.

Frischen

Wind brachte Fred Caroll´s Nachfolger Alexej Sulak

(vorher Weiden) ins Team. Schwer zu verkraftende Abgänge mussten dabei

kompensiert werden. Top-Scorer Janne Kujala,

der Kanadier Justin Davis und der DEL-erfahrene und

in Crimmitschau bekannte Ralf Stärk konnten dagegen gehalten werden. Mit Vitali

Stähle (vorher Duisburg) holte man zudem einen starken Spieler mit DEL- und

Zweitligaerfahrung nach Mittelrhein. Mit Sami Leinonen

und Georg Havlik kann man auf eines der stärksten

Verteidigerpärchen der Oberliga-Saison 2003/2004 zurückgreifen.

Oberliga

– Saison 2005/2006


04.12.2005


19:00 Uhr Landsberg


EV Landsberg   -  

ETC

Crimmitschau

Eine schmerzliche Niederlage

mussten die Eispiraten im Hinspiel gegen Landsberg hinnehmen. Nach 1:0-Führung

im Sahnpark verlor man das zweite Drittel 0:5 und musste mit 4:6 am Ende die

Punkte abgeben. Die soll den Eispiraten zu Gast beim aktuellen Tabellenführer

nicht geschehen, jedoch weiß man über die Stärke seines Konkurrenten. Ein

Torverhältnis von 120 Toren zu 51 Gegentoren macht deutlich, dass den

Eispiraten im Auswärtsspiel alles abverlangt werden wird.