Chemnitzer Eishockeymärchen kann weiter gehen

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Beide Teams wussten um die Bedeutung dieses Spiels und so sahen die gut 300 Zuschauer ein hart umkämpftes Match, bei dem die Wild Boys einen Traumstart hinlegten. Nicht mal zwei Minuten waren gespielt, da erzielte das Chemnitzer Eigengewächs Toni Uhlig die 1:0-Führung. Ganze 48 Sekunden später war Kevin Geier zur Stelle und die Chemnitzer mit 2:0 vorn. Allerdings verpassten die Wild Boys nun das Ergebnis frühzeitig nach oben zu schrauben. Die erste Strafe für Chemnitz nutzen die Gäste, um sich erste richtige Chancen zu erarbeiten. Dann waren aber wieder die Wild Boys am Zug und so war der Anschluss der Gäste dann doch etwas überraschend.

Zu Beginn des zweiten Drittels wollte der Schiedsrichter wohl ein Zeichen setzen und verteile gleich ein paar Strafen. Gespielt wurde aber auch und es gab Chancen auf beiden Seiten. In der 25. Minute fiel der Ausgleich durch Leers, doch die Chemnitzer schienen auf keinen Fall geschockt. Bei vier gegen vier machten die Chemnitzer das 3:2. Zunächst noch konnte Albrecht zwei Schüsse abwehren, doch der dritte von Michael Frank saß und die Wild Boys waren wieder in Führung. Das nächste Powerplay der Akademiker brachte richtig Gefahr für die Wild Boys, aber Roman Kondelik ließ sich nicht überwinden. Zwei Sekunden nach dem die Wild Boys wieder komplett waren, konnte Czajka einen Schuss von Schlenker abfälschen und es stand 3:3. Erneut hatten die Wild Boys die richtige Antwort und drängte gleich auf die erneute Führung, welche aber zunächst nicht gelingen sollte. Erst scheiterte Jörg Pohling und dann Ales Dovrak am Berliner Goalie. Die größte Möglichkeit bekam aber Esa Hofverberg serviert. Allerdings schien er über diese Chance so erschrocken, das er die Scheibe neben das Tor setzte. Da auch die Berliner gefährlich blieben stand das Spiel auf der Kippe. Die Schlussminuten des zweiten Drittels gehörten, auch dank einer Strafe der Berliner, dann wieder klar den Chemnitzern. Ganze 24 Sekunden benötigen die Wild Boys um in Überzahl das 4:3 zu markieren. Sie ließen die Scheibe laufen, bis Ales Dvorak freie Bahn hatte und zur erneuten Führung abzog. Keine Minute später machte Jörg Pohling den zweiten Doppelschlag des Spieles perfekt und die Chemnitzer gingen mit einer 5:3 Führung in die zweite Pause.

Zu Beginn des Schlussdrittels machen die Wild Boys weiter Dampf. Die erste Minute brachte ihnen so gleich drei Chancen ein, allerdings änderte dies am Zwischenstand nichts. Erst nach etwa fünf Minuten fingen sich Gäste wieder. Die Chemnitzer schalteten jetzt einen Gang zurück und spielten auf Konter. Da FASS nun mehr riskieren musste bekam man diese dann auch. Erneut war es Esa Hofverberg, dem das Pech am Schläger klebte, als er in Unterzahl eine gute Chance ungenutzt ließ. Ab der 55 Minute wird es richtig hitzig. Der Berliner Supis liegt auf dem Eis. Was war passiert? Die Folge: Jörg Pohling kassierte fünf Minuten und eine Spieldauerstrafe. Somit mussten die Wild Boys das Spiel in Unterzahl zu Ende bringen. FASS mit dem Mute der Verzweiflung und Chemnitzer mit der erneuten Konterchance, doch es bleibt vorerst beim 5:3. Zwei Minuten vor Ende der Partie verlässt der Berliner Goalie sein Gehäuse und die Wild Boys bekommen die Chance aufs Emptny-Net-Goal. Allerdings verfehlten zwei Schüsse aus dem eigenen Drittel das leere Tor nur knapp, aber die Zeit lief für die Chemnitzer. 17 Sekunden vor dem Ende dann doch der Anschluss zum 5:4 durch Johnsson. Nun nahmen die Gäste eine Auszeit. Letztlich blieb es beim Chemnitzer Erfolg.

Tore: 1:0 (1:58) Uhlig (Dvorak, Stiegler), 2:0 (2:46) Geier (Frank, Rentzsch), 2:1 (13:55) Supis (Schlenker, Czajka), 2:2 (24:27) Leers (Seelisch, Pietsch), 3:2 (29:15) Frank (Michel, Geier), 3:3 (33:43) Czajka (Schlenker), 4:3 (37:40) Dvorak (Hofverberg, Vymazal/5-4), 5:3 (38:29) Pohling (Schenkel, Uhlig), 5:4 (59:43) Aicher (Czajka, Leibrandt/5-4). Strafen: Chemnitz 16 + 5 + Spieldauer (Pohling), Berlin 16.

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