Chancen im Überfluss – doch keiner trifft

Schon wieder zweistellig verlorenSchon wieder zweistellig verloren
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Gegen die Blue Lions Leipzig hatte sich die Mannschaft von Deggendorf Fire durchaus Punkte ausgerechnet. Doch der DSC unterlag mit 1:3 (0:0, 0:1, 1:2).

Bereits im ersten Abschnitt hätte Fire das Spiel entscheiden können. Mit dem wieder genesenen Philip Weinzierl und erstmal mit Förderlizenz-Neuzugang Stefan Huber wirbelten die Cracks aus Deggendorf ein ums andere mal vor Gästekeeper Varian Kirst. Doch statt die Scheibe einfach aufs Tor zu schießen wollte man die Scheibe in das Tor tragen. Die Leipziger tauchten im ersten Abschnitt fast gar nicht vor Fire-Keeper Haider auf, und wenn, dann war er nicht zu überwinden. Gästetrainer Travnicek bestätige nach dem Spiel, dass sein Team den Spielbeginn eigentlich verschlafen hat und deshalb froh war, dass es, dank Kirst, 0:0 stand.

Im zweiten Abschnitt war Leipzig nun etwas aktiver, dennoch, die Großchancen waren weiterhin auf der Seite von Fire. Doch das Tor war wie versperrt. Auch Coach Eisenhut war ratlos: „Vielleicht sollten wir im Training mal die Torhüter weglassen. Vielleicht lernen die Stürmer dann wieder wie man Tore schießt.“ Und wenn man vorne keine Tore schießt, dann kassiert man sie meistens selbst. So war es schließlich auch am Freitagabend im Deggendorfer Eisstadion. Der Treffer von Patrick Czajka (21.) war zwar etwas glücklich, dennoch, eine solch mangelhafte Chancenauswertung rächt sich einfach irgendwann. Auch im weiteren Verlauf erarbeitete man sich Möglichkeiten am laufenden Band, doch der Puck wollte nicht in das Tor. Fire musste sogar noch eine 5:3-Unterzahlsituation überstehen, im Stadion keimte nochmals Hoffnung auf, als Fire dies problemlos überstand.

Im letzten Drittel erhöhte allerdings Leipzig gar auf 2:0. Max Kenig netzte in der 49. Minute ein. Coach Eisenhut nahm eine Auszeit und ordnete die Mannschaft neu. Manuel Bayer rückte in den Sturm und sorgte dort für einen kleinen Aufschwung. Und tatsächlich, in der 53. Spielminute, erzielte er den viel umjubelten, aber auch umstrittenen Anschlusstreffer. „Man muss schon zugeben, das war ein klares Schlittschuh-Tor von Manuel“, so Eisenhut nach dem Spiel. Doch der Schiedsrichter gab dem Treffer seine Anerkennung. Fire war nun noch mal am Drücker. Zwei Minuten vor dem Ende passierte jedoch ein folgenschwerer Fehler: Jan Schinköthe passt zum Jamie Dowhayko, der aus der Bedrängnis die Scheibe verliert und somit Kasper Kenig zum entscheidenden Tor verhalf. Zwar machte Haider noch für einen sechsten Feldspieler Platz, doch auch diese Tatsache sollte für Fire nichts mehr bringen. Zum Schluss sahen die 730 Zuschauer einen letztlich verdienten Sieg der Gäste aus Leipzig.

Tore: 0:1 (20:53) Czajka (Hoffmann, Bartell), 0:2 (48:14) Max Kenig (Haiduk, Czajka)j, 1:2 (52:31) Bayer (Sicinski/5-4), 1:3 (57:14) Kasper Kenig (Max Kenig). Strafen: Deggendorf 8, Leipzig 14. Zuschauer: 730.

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