Carsten Plate wird Trainer bei Lippe-Hockey Hamm

Carsten Plate wird Trainer bei Lippe-Hockey HammCarsten Plate wird Trainer bei Lippe-Hockey Hamm
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„Man geht die einzelnen Sachen im Kopf durch“, erläutert der 38-Jährige seine  Entscheidungsfindung, die sich „ein bisschen hingezogen“ hat. Schließlich hatte er auch die Offerte, im Nachwuchsbereich in Iserlohn einzusteigen. „Aber die Chance, als Coach in der Oberliga anzufangen, bekommt man so schnell nicht. Die wollte ich nicht ausschlagen.“ Zudem fühlt er sich mit Hamm verbunden, da er nicht nur in den vergangenen drei Spielzeiten für LHH auf dem Eis stand, sondern zuvor bereits dreieinhalb Jahre zu Bundesliga-Zeiten. Der Sportliche Leiter Thorsten Licht begrüßt diese Entscheidung, denn Plate galt als Favorit: „Wir wollen ihm diese Möglichkeit geben und stehen voll hinter ihm.“

Ins kalte Wasser geworfen fühlt sich der ehemalige Kapitän nicht. Denn neben seinen Erfahrungen im Inlinehockey fungierte Plate im Schlussspurt der Vorsaison als spielender Co-Trainer von Interimscoach Mirko Reinke. „Von daher wird es eher einfacher, weil du von außen auf mehrere Dinge achten kannst“, erklärt er.

Bei der Personalplanung will Plate auf Quantität achten: „Wir waren im Vorjahr zum Schluss einfach zu wenig Leute, um vernünftiges Training zu gewährleisten und den Konkurrenzkampf aufrecht zu erhalten.“ Doch auch qualitativ soll das künftige Team konkurrenzfähig sein: „Im Vergleich zu Duisburg oder Dortmund backen wir natürlich kleinere Brötchen. Aber dennoch können wir eine Mannschaft zusammenstellen, die ein Wörtchen mitreden kann.“ Und zwar um die Plätze, die am Ende der Spielzeit zur Teilnahme an den Play-offs berechtigen. „Wahrscheinlich werden wir vom Kader dahinter stehen, aber wenn man vernünftig arbeitet, ist das machbar“, meint der Ex-Profi.

Aus seinen Ambitionen macht Plate keinen Hehl: „Mit ist wichtig, dass wir eine Struktur herein bekommen. Wenn jeder seine Aufgaben erfüllt, wird es für alle einfacher. Und dann kann man gegen jeden Gegner bestehen.“ Als ehemaliger Verteidiger liegt ihm viel daran, „dass die Arbeit in der eigenen Zone besser funktioniert“. Was konkret heißt, dass jeder Akteur auf dem Eis Abwehraufgaben übernimmt, um die Fehler, „die uns so manchen Punkt gekostet haben“, zu reduzieren. Denn: „Sowohl Offensive als auch Defensive funktioniert nur im Fünfer-Block“. Dass der 38-Jährige nun Coach einiger ehemaliger Mitspieler sein wird, „ist vielleicht ein kleines Problem, so dass du erst einmal eine gewisse Distanz schaffen musst“, meint Plate. Daher sei es keineswegs von Nachteil, dass der Großteil seiner künftigen Mannen Neuzugänge sein werden. „Mit denen kann man auch gucken, dass wir ganz anders auftreten und zum Beispiel mehr Tempo hereinbringen“, hat der A-Lizenz-Inhaber klare Vorstellungen. Auch ein intensiveres Training – „dreimal pro Wiche wäre ideal“ – schwebt ihm vor, „aber das hängt auch vom Maxipark ab“. Eines steht jedoch außer Frage: Carsten Plate ist schon jetzt voller Tatendrang und freut sich auf seine neue Aufgabe.

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