Capitals: Investorengruppe soll Insolvenz abwenden

Preussen haben die LizenzPreussen haben die Lizenz
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Caps- Präsident Lorenz Funk äußerte sich nun in einem TV-Interview zur drohenden Insolvenz des Oberligisten Berlin Capitals und erklärte, eine Investorengruppe werde die Insolvenz möglicherweise abwenden und die Schulden in Höhe von 350.000 Euro tilgen. Klarheit darüber werde es aber erst in "2 bis 3 Wochen" geben.
Ursache für die Schulden waren laut Funk fehlende Sponsoreneinnahmen aufgrund der schlechten Wirtschaftslage, um 50% zu niedrige Zuschauereinnahmen durch das Verpassen der Aufstiegsrunde und interne Probleme wie Machtkämpfe und eine schlechte Buchführung. Die Zahlen habe der ehemalige Sportwart Klaus Scheerer "in seinem Computer gehabt". Als es eng wurde, sei Scheerer von seinem Amt zurückgetreten. Enttäuscht sei Funk vor allem "von den Leuten, die sich nur profilieren wollten und bei denen nichts herauskam". Damit ist anscheinend jene Gruppe um Dr. Michael Walter gemeint, die nun eine Zusammenarbeit mit dem Berliner Schlittschuhclub anstrebt. "Schon während der Saison haben die Pläne für einen neuen Club gemacht und erklärt, sie wollten die Capitals gegen die Wand fahren lassen", so Funk. "Dann sind sie beim SC Charlottenburg abgeblitzt und nun beim Schlittschuhclub gelandet, aber die Caps-Sponsoren werden mit diesen Leuten nicht mitziehen."
Sollten die Berlin Capitals tatsächlich noch die Insolvenz abwenden können, macht sich Funk wenig Sorgen um eine Mannschaft für die kommende Oberliga-Saison: "Es gibt genug Spieler".
AB