Bulldogs lernen zwei Seiten der Oberliga kennen

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Ein Wochenende für den Königsborner JEC, wie es unterschiedlicher nicht sein kann. Während man zunächst im Heimspiel gegen den EHC Dortmund Lehrgeld bezahlen musste und mit einem 1:17 eine historische Niederlage kassierte, konnte man zwei Tage später ähnlich wie der EHC Dortmund diesmal den Gegner dominieren und siegte lediglich auf Grund des schwachen Torabschlusses „nur“ mit 4:1 beim Aufsteiger EHC Netphen.

Ohne die Spieler Ulrich, Schneider und Pigache sowie Torwart Sebastian May starteten die Bulldogs zunächst überraschend stark gegen den EHC Dortmund. Allerdings kam bereits nach fünf Minuten der erste Schock und so kassierte man trotz Überzahl ein Kontertor gegen die Gäste. Die Westfalen Elche legten schnell mit zwei weiteren Toren nach und schickten die Bulldogs schließlich mit einem Stand von 5:0 in die Kabine. Auch ein Torwartwechsel konnte schlimmeres für die Bulldogs nicht verhindern und so verlor man deutlich mit 1:17, nach dem das erste Heimspiel eine Woche zuvor noch gewonnen werden konnte. Den Ehrentreffer für die Hausherren erzielte Igor Alexandrov im zweiten Drittel.

Beunruhigt durch die deutliche Niederlage startete man am Sonntag in Netphen zunächst vorsichtig, jedoch gab nach den ersten Chancen der Gastgeber Torwart Sebastian May, der an diesem Abend sein Pflichtspiel-Debüt für den KJEC gab, den nötigen Rückhalt und so konnte das Team von Trainer Waldemar Banaszak nach den Anfangsminuten beginnen, das Spiel zu dominieren. Nach mehreren klaren Chancen war es dann Jakub Krätzer, der auf Vorlage seines Landsmanns Michal Bezouska das 1:0 in der neunten Spielminute erzielte. Die Bulldogs waren permanent am Drücker und schossen nahezu pausenlos auf das Tor der überforderten Gastgeber, die ihrem Torwart Sirringhaus verdanken konnten, dass das Spiel nicht ebenfalls zweistellig endete. So dauerte es bis zur 14. Minute bis erneut eine der zahlreichen Chancen der Bulldogs verwertet werden konnte und als Kapitän Igor Furda das 2:0 aus Sicht des Königsborner JEC erzielte, was auch somit der Stand nach dem ersten Drittel war.

Auch im zweiten Drittel ging es fast pausenlos vor dem Tor des EHC Netphen zu Gange, bis die Gastgeber, die sonst lediglich hauptsächlich durch Ex-Bulldogs Tim Linke zu kleineren Chancen kamen, in der 28. Minute einen schnellen Konter verwerten konnten. Trotz mehrerer Alleingänge auf das gegnerische Gehäuse und glasklarer Chancen, kamen die Bulldogs nicht zu ihrem dritten Treffer und gingen mit einem Stand von 2:1 aus eigener Sicht ins letzte Drittel.

Bereits fünf Minuten nach Wiederbeginn markierte Michal Bezouska endlich den dritten Treffer für den Königsborner JEC und als Marvin Kühl in der 55. Minute das letzte Tor an diesem Abend erzielte, war das Spiel gelaufen und die drei Punkte für die Bulldogs sicher.

Da der Königsborner JEC sportlicher Weise nicht auf die Wertung des Spiel gegen den ESC Moskitos Essen – den Moskitos wurde sämtliche Ausrüstungsgegenstände sabotiert – bestand und das Spiel auf den 23. Dezember verlegen ließ, verpasste man trotz der deutlichen Niederlage am Freitag den Sprung nach ganz oben an die Tabelle und steht nun mit sechs Punkten auf Platz sieben, punktgleich mit dem Viertplatzierten EV Duisburg. „Leider agierten die Moskitos Essen nicht genauso sportlich und verhinderten bisher den ersten Einsatz der Saison für Sebastian Pigache, da sie ihm bis heute keine Freigabe erteilten“, so der KJEC in seiner Mitteilung.

Zu Gast sind am Freitagabend um 20 Uhr in der Eissporthalle Unna die Löwen Frankfurt, die in der Liga aktuell unerwartet schwach gestartet sind, jedoch viele tausend Anhänger bei ihren Spielen haben. Am Sonntag geht es für die Bulldogs nach Ratingen. Trainer Banaszak hofft, dass bis dahin auch Tim Schneider und Christoph Ulrich zur Verfügung stehen und sei Team somit in voller Stärke antreten kann.


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