BSchC Preussen: Mit neuem Zugpferd auf Suche nach Akzeptanz in Berlin

Preussen haben die LizenzPreussen haben die Lizenz
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Die Hauptstadt scheint es dem Kanadier angetan zu haben! Zum mittlerweile achten Mal heißt das Ziel von Yvon Corriveau Berlin, wenn es darum geht, als Eishockey-Legionär im europäischen Ausland seine Schlittschuhe zu schnüren. Fünf mal bezog er die Kabine der im Berliner Stadtteil Hohenschönhausen beheimateten Eisbären. Und nun schon zum Dritten mal ist in Charlottenburg das Eis für ihn bereitet. Corriveau, der bis dahin in der Deutschen Eishockeyliga (DEL) den Pucks hinterher jagte, wird, nach seinem zweiten Intermezzo bei den Eisbären, nun in der zwei Etagen tiefer beheimateten Oberliga den Gegner kräftig ins schwitzen bringen. Ausschlaggebend für die Verpflichtung war das Engagement eines potenten Sponsors, welcher den Einsatz finanziell maßgeblich unterstützt. Dieser wurde in der MZI Unternehmensgruppe gefunden.

Nicht zuletzt versuchten auch die eishockeyhungrigen Charlottenburger Fans ihr Scherflein dazu beizutragen und spendeten ebenfalls für die Verpflichtung. Zwar waren es dann nicht die über zweitausend gesammelten Euro welche letztendlich Ike, so wie er genannt wird, von einer Wiederkehr überzeugten, sondern viel mehr der Einsatzwille des Westberliner Eishockeypublikums. Somit könnte sich Preussen-Sportdirektor Gori Köpf eigentlich selber auf die Schulter klopfen, aber ihn plagen andere Sorgen. War erst das Eis in der Deutschlandhalle später als geplant aufgebracht, so ist diese nun anscheinend ausgebucht. Für den Berliner Schlittschuhclub Preussen ein nachhaltiges Unterfangen! Die dringend benötigten Trainings-Eiszeiten somit nur schwer durchführbar. Die Schuld dafür läge dem Ansinnen des Sportdirektors nach beim Berliner Eishockey Verband. Ferner stellt Köpf in der Fachpresse dunkle Verschwörungstheorien ehemaliger Berlin Capitals–Verantwortlicher auf. Trainer Brockmann haut ebenfalls in dieselbe Kerbe und lässt an der „Sportstadt“ Berlin kaum ein gutes Haar.

Das dies ein Zeichen der hundertprozentigen Einsatzbereitschaft der beiden ist, soll unwidersprochen stehen bleiben aber ob es taktisch klug ist die Verantwortlichen verbal so zu attackieren und somit zu einem einlenken in der Sache zu bewegen, bleibt abzuwarten.

Für Yvon Corriveau scheint dieses erst einmal nebensächlich zu sein. Er hat gegenwärtig eine Menge Spaß mit den neuen Teamkollegen. (mac/ovk)

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