Bremerhaven: REV lässt die Punkte in Dresden

Höchstadt  "Alligators" ohne Chance in BremerhavenHöchstadt "Alligators" ohne Chance in Bremerhaven
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Aufgrund einer Buspanne mit anschließend nervenaufreibender

Staufahrt musste das Spitzenspiel der Oberliga Süd-Ost an der Pieschener

Allee in Dresden mit 60 Minuten Verspätung beginnen. Spannung war schon im

Vorfeld garantiert, als sich das heimstärkste und dem REV Bremerhaven das

auswärtsstärkste Team der Liga zum Schlagabtausch trafen. Das am Ende der

Partie die Dresdner ihre "weiße Heimweste" behalten durften und mit 4:2

(2:1/1:1/1:0) verdient gewannen lag vor allen Dingen an der Tatsache, dass

der REV Bremerhaven auch am heutigen Abend nicht an seine gewohnte Leistung

anknüpfen konnte. Somit wird sich Trainer Peter Draisaitl in den nächsten

Tagen und Wochen über Arbeit nicht beschweren können.



Verdiente Führung der "Eislöwen" nach dem ersten Drittel

Kalt erwischt wurde der REV Bremerhaven bereits in der 2. Minute, als der

Dresdner Jan Welke mit einem Break die frühe Führung für die Gastgeber

markieren konnte. Dieses Tor schien auf die heimstarken "Eislöwen" wie

Doping zu wirken, denn in Folge berannten sie mit Vehemenz das Tor der

Seestädter. Diese hatten Glück, als Hauptschiedsrichter Janus in der 3.

Minute einem Tor der Hausherren wegen "Torraumabseits" die Anerkennung

verweigerte. Auch danach blieben die Dresdner das klar spielbestimmende

Team. Immer wieder sorgten sie für gefährliche Unruhe vor dem Tor von Marc

Pethke, bei dem sich die "Pinguine" bis zu diesem Zeitpunkt bedanken

durften, dass Chancen von Sikora und Richter nicht größeren Schaden

verursacht hatten. Erst in der 13. Minute konnten die Seestädter zum ersten

Mal ihre Klasse beweisen. Nach einer Überzahlsituation war es Jarkko

Varvio, der auf Vorlage von Rich Bronilla den Spielablauf auf den Kopf

stellten konnte und klatblütig den zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaften

Ausgleich für die Norddeutschen erzielen konnte. Als Daniel Del Monte in der

18. Minute auf Vorlage von Varvio den möglichen Führungstreffer vergab, war

es Torsten Schwarz, der im Gegenzug das 2:1 für die Hausherren markieren

konnte. So durften sich die Gäste aus Bremerhaven nach zwanzig Minuten auch

nicht beschweren, dass der ESC Dresden mit einer verdienten Führung zum

ersten Pausentee fahren durfte.



Dresden bleibt spielbestimmend

Den Beginn des Mittelabschnitts musste Jeremy Stasiuk zunächst von der

Strafbank aus observieren und durfte, kaum war er zurück, miterleben, wie

J.F. Caudron mit "Bauerntrick" den Ausgleich für seine Pinguine markieren

konnte. Nachdem abermals Caudron und Varvio gute Gelegenheiten nicht

verwerten konnten war es letztgenannter, der nach "Stockschlag" für eine

erneute Unterzahl der Seestädter sorgte. Hier hatte Roger Trudeau in der 25.

Minute die größte Chance zur erneuten Führung der "Eislöwen", doch dessen

Schuß konnte Marc Pethke mit der Fanghand über das Tor lenken. Hatten die

Seestädter in dieser Situation noch Glück, so mussten sie nach einer

erneuten Strafzeit gegen Alan Reader in der 26. Min. tatenlos mit ansehen,

wie Kasperczyk die erneute Führung für die "Eislöwen" erzielen konnte. Nun

wurde das Spiel zusehends ruppiger und der für beide Seiten schwach leitende

Hauptschiedsrichter Janus aus Harsefeld versuchte sich mit der Vergabe von

zum Teil unnötigen Strafzeiten zu befreien. Dennoch, die Dresdner waren auch

in dieser Phase der Partie die klar spielbestimmende Mannschaft und abermals

konnte sich der REV Bremerhaven bei Torhüter Pethke bedanken, dass die

Überlegenheit der Gastgeber nicht deutlicher zum Ausdruck kam.



REV auch im Schlußabschnitt ohne Durchschlagskraft

Den Schlußabschnitt mussten die Seestädter zunächst ohne da Dan Del Monte

bestreiten, der bereits nach 36 Sekunden nach einer "Meckerei" für zehn

Minuten in die Kühlbox musste. Als Jeremy Stasiuk in der 44. Minute eine

Break Chance ungenutzt ließ, verflachte das Spiel zusehends. Dies schien

aber die 2433 Fans der "Eislöwen" nicht weiter zu stören, die in der 50.

Minute erneut jubeln durften. Nach einer weiteren Strafzeit gegen den REV,

diesmal musste Brent Fritz auf die Sünderbank, war es Petr Sikora, der mit

seinem Treffer zum 4:2 für eine Vorentscheidung sorgte. Auch in Folge

blieben die Seestädter ohne Durchschlagskraft und schienen sich ihrem

Schicksal bereits ergeben zu haben. So blieb am Ende der Partie für Trainer

Peter Draisaitl und die treuen Fans des REV Bremerhaven lediglich die

Erkenntnis, dass man nach zwei Niederlagen in Folge zwar noch immer als

Tabellenführer die Heimreise antreten konnte, jedoch ohne wesentliche

Leisterungssteigerung das gesetzte Saisonziel nicht erreichen kann.



Tore:

1:0 (2.) Welke

1:1 (14.) Varvio

2:1 (18.)Schwarz

2:2 (22.) Caudron

3:2 (26.) Kasperczyk

4:2 (50.) Sikora

Zuschauer: 2433

Strafen: Dresden: 16 - Bremerhaven: 26 + 10 Reader + 10 Del Monte

Schiedsrichter: Janus

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