Bremerhaven: Kann REV die Hürde Peiting nehmen

Höchstadt  "Alligators" ohne Chance in BremerhavenHöchstadt "Alligators" ohne Chance in Bremerhaven
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Auch am kommenden Wochenende müssen die Mannen von Trainer Peter Draisaitl alles geben, wollen sie durch eine unliebsame Überraschung nicht aus der zurzeit zweifelsohne befahrenen Erfolgsbahn geschleudert werden. Bereits am Freitag wird man sich im oberbayerischen Peiting einer Mannschaft gegenüberstehen, die in dieser Partie quasi die letzte Chance hat, die weiß, dass man nur mit einem Sieg die Teilnahme der am 23. März beginnenden Playoffs nicht aus den Augen verliert. Mit einem Auge auf den derzeitigen Tabellenplatz der Pfaffenwinkler zu schielen wäre mehr als fatal, haben viele vermeintliche Favoriten in dieser Meisterrunde nun doch schon des öfteren erfahren dürfen, dass hier jeder jeden schlagen kann. Entsprechend gut vorbereitet wollen die Seestädter dann auch in diese so wichtige Partie gehen. Bereits morgen wird der Tross der Pinguine in den verschneiten Kurort Bayersoien reisen, um sich entsprechend auf dieses Spiel vorzubereiten. Nicht mit von der Partie wird Patryk Pysz sein, der sich durch seine Spieldauerdisziplinarstrafe gegen die Schweinfurter „Mighty Dogs“ um das zum jetzigen Zeitpunkt noch fragliche Vergnügen dieser Reise gebracht hat. Dennoch, die Draisaitl Buben reisen als Favoriten in den Pfaffenwinkel und wollen durch eine überzeugende Leistung dieser Bürde auch Herr werden. Ausfälle plagen aber auch die Gastgeber. Besonders gespannt ist man in Peiting darauf, ob der Verlust von Sami Peltosara durch das Team kompensiert werden

kann.


Peltosara verletzt

Der war als Nachfolger des sehr starken Marc Dillmann, er wechselte als Torhüter zu den Frankfurt Lions in die DEL, vom damaligen Manager Winkler als, wie sich im bisherigen Verlauf der Saison auch bestätigt hat, starker Ersatz verpflichtet worden. Ihm zur Seite stehen mit Florian Hechenrieder und Andreas Riedl zwei Eigengewächse, die nun schneller als erwartet in dieser Meisterrunde ihr Können unter Beweis stellen müssen.


Dory Tisdale wird in der Defensive durch Eigengewächse unterstützt

Gut besetzt auch die Defensive. Dory Tisdale ist hier der Dreh- und Angelpunkt und gehört aufgrund seiner konstant sehr stabilen Leistungen somit nicht umsonst zu den Top- Verteidigern der Liga. Um ihn ranken sich hauptsächlich Eigengewächse oder Spieler aus der Region, die in Peiting eine sportliche Heimat gefunden haben und aufgrund der regionalen Verbundenheit besonders stark mit dem Verein verbunden sind. 


„Trainerwechsel war unumgänglich“ 

Weniger Verbundenheit zeigte man aber mit Trainer Georg Kink. Der gebürtige Garmisch-Partenkirchener, der in der letzten Spielzeit mit dem ECP das Erreichen der Play Off -Semi-Finals feiern durfte, wurde vor Wochenfrist von seinen Aufgaben entbunden. Am traditionellen „Dreikönigstag“ wurde Kink nach einer Spielerrevolte entlassen. „Unüberbrückbare Differenzen zwischen Mannschaft und Trainer“, lautete die offizielle Begründung. Dabei sah es am Tag zuvor noch anders aus. Nachdem einige Spieler das Training boykottierten und unter Kink nicht mehr weitermachen wollten, entließ die Führung zunächst vier Spieler. Diese Entscheidung wurde aber wieder zurückgenommen und stattdessen musste der Trainer gehen. Die Antwort des Teams waren:

Siege


Sturm das Paradestück der Pfaffenwinkler

Siegen können die Peitinger vor allen Dingen dann, wenn die in der Übergangszeit von Manager Christian Winkler betreuten Stürmer so richtig auf Hochtouren kommen. Beeindruckend hierbei vor allen Dingen die Tatsache, dass die Mannschaft vor allen Dingen in der Breite sehr gut besetzt zu sein scheint. Trotz über 100 Tore ist keiner der Stürmer in den Ranglisten der Top-Assists oder Top-Torjäger vertreten. Ein Beweis dafür, dass die Oberbayern gerade im Sturm sehr schlecht auszurechnen sind. Lediglich Mathias Wraak gibt zumindest eine Fähigkeit preis. Als gefährlicher „Shorthander“ hat er in dieser Saison schon zwei Mal eine eigene Unterzahl mehr als positiv gestalten können.

Gespannt darf man an der Küste auch auf den „Ochsensturm“ um Michael Raubal sein und auf das Auftreten von Reiner „Chuggy“ Hain, der auch in dieser Spielzeit trotz vieler guter Angebote im heimischen Peiting der schwarzen Hartgummischeibe

nachjagt.


Peiting darf nicht unterschätzt werden

Mit Sicherheit wird die Partie gegen das Team aus Oberbayern am kommenden Freitag zu einem echten Prüfstein werden. Bei den zu Recht vorhandenen Ambitionen unserer Fischtown Pinguins sollte dieser aber nicht zum Stolperstein werden. Bereits in Bremerhaven konnte man beweisen, dass die Peitinger nicht unschlagbar sind. Obwohl die Schwere der Aufgabe am Freitag um einiges höher angesiedelt sein dürfte, bewältigen sollten die Seestädter aber auch diese Herausforderung.

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