Blue Lions: Vier Punkte am letzten Wochenende

Drei Neue in LeipzigDrei Neue in Leipzig
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Vier Punkte holten die Blue Lions Leipzig am vergangenen Wochenende aus beiden

Spielen. Für eine wahre Toreflut sorgten die Leipziger bereits am

Freitagabend beim 6:0-Auswärtssieg in Bayreuth. Knapp 1000 Zuschauer

erlebten clever agierende Leipziger, die zu keinem Zeitpunkt Zweifel an

ihrem Sieg ließen. Ein überragender Richard Keyes schoss dabei die Tiger mit

vier Treffern und einer Vorlage fast allein ab. Dafür wurde er auch zum

Top-Spieler des Abends gekürt.

Bayreuth schon in der Woche vor dem Match mit viel Bewegung außerhalb des

Eises, denn man war mit dem schwachen Saisoneinstand sichtlich unzufrieden.

Erste Konsequenz; man trennte sich von Stürmer Jeremy Cheyne. Doch die

richtige Wirkung erzielte das alles nicht, die Tiger zeigten nur im 1.

Drittel ihre Krallen. Doch der Leipziger Keeper Thomas Zellhuber machte alle

Chancen zunichte und zog den gegnerischen Stürmern schon frühzeitig den

Nerv. Dazu kamen die beiden Tore der Blue Lions, die Bayreuth zudem unter

Druck brachten. Die Blue Lions Leipzig zogen fortan ihr Spiel auf und erhöhten in der 22.

Minute wiederum durch Keyes auf 3:0. Mit diesem Stand ging es auch in die 2.

Drittelpause.


Im letzten Drittel schwanden dem Bayreuthern mehr und mehr die Kräfte,

während Leipzig mit einem Doppelschlag in der 44. Min (Gardiner) und 48.

Min. (Keyes) das 5:0 sprichwörtlich herausspielten. Im Jubel der 100

mitgereisten Leipziger Fans ging fast noch das 6:0 durch Matthias Baldys

unter. Etwa 30 Leipziger zogen in einer Polonaise eine Stadionrunde und

ernteten dabei noch den Applaus der Bayreuther. Das Schöne am Eishockey, mit

dem Schlachtruf 'wir sind alles Eishockeyfans' wird so manche Woge auf den

Rängen geglättet, im Fußball ist eine Polonaise durch den gegnerischen Block

sicherlich undenkbar. Die Leipziger zufrieden, holten ihre Cracks nach dem

Spiel noch einmal aus der Kabine aufs gegnerische Eis. Vor allem Thomas

Zellhuber haben die Fans ins Herz geschlossen, war es doch in Bayreuth auch

sein zweiter Shut out.