Black Hawks verpassen den Ausgleich nur knapp

Indians zu Gast bei den Black HawksIndians zu Gast bei den Black Hawks
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Nur enttäuschende 626 Zuschauer wollten das erste Meisterschafts-Play-offspiel der Passau Black Hawks in eigener Halle gegen den EHC Dortmund sehen. Die wenigen treuen Fans wurden dafür mit einem packenden Eishockeykrimi belohnt, in dem die Passau Black Hawks nur knapp den Ausgleich in der Serie verpassten. Die Gäste setzten sich mit 4:3 (0:1, 3:1, 0:1, 1:0) nach Verlängerung durch.

Von Beginn an versuchte die Truppe von Trainer Craig Streu den Gegner aus Westfalen unter Druck zu setzen. Daraus resultierten am Anfang auch einige gute Chancen, die auch den Unsicherheiten von Dortmunds Goalie Finkenrath geschuldet waren. Doch auch die Elche hatten durchaus ihre Chacen. Immer wieder schalteten sie blitzschnell auf Angriff um und spielten ihre höhere Grundschnelligkeit aus. Das führte in der fünften Minute zu einem Lattentreffer von T.J. Sakaluk, der die Dortmunder Führung bedeuten hätte müssen. Doch statt dessen musste der Schütze kurze Zeit später auf die Strafbank. Im Powerplay erarbeiteten sich die Habichte gute Chancen, aber die Elche warfen sich immer in die Schüsse. Die Black Hawks hielten den Druck aber auch im Fünf gegen Fünf aufrecht und wurden dafür auch belohnt. In der 19. Spielminute kam Verteidiger Miro Dvorak links an der blauen Linie frei zum Schuss und hämmerte die Gummischeibe ins rechte Eck. Die vielumjubelte Passauer Führung kurz vor der ersten Pause.

Das zweite Drittel begann für die Dreiflüssestädter erneut in Überzahl, aber sie konnten ihre Führung nicht weiter ausbauen. Statt dessen spielte dann nur noch die Mannschaft von Frank Gentges. Kaum von der Strafbank zurück erzielte Sakaluk nach einer schönen Kombination mit Nemirovsky und Stähle den Ausgleich für die Elche. Als dann kurz darauf Andreas Popp wegen Hakens auf die Bank musste, war es erneut der Kanadier, der das Powerplay zur Dortmunder Führung nutzte. In der 31. Minute schien das Spiel für Passau gelaufen. Sie wurden klassisch ausgekontert und Ryan Martens erhöhte auf 3:1 für die Elche. Aber die Black Hawks gaben sich nicht kampflos geschlagen. Konzentriert spielten sie weiter und erarbeiteten sich wieder ein Übergewicht. In der 35. Minute dann die Wende im Spiel. Niki Meier nahm einen Querpass von Alex Feistl direkt ab und schoss den Puck ins Tor. Dieser prallte aber wieder zurück und die Schiedsrichtercrew diskutierte lange über den Treffer, den sie letztlich aber gaben. Das wirkte für die Habichte wie eine Initialzündung und sie drängten die Elche mehr und mehr in die Defensive.

Gleich zu Beginn des letzten Drittels waren die Bemühungen auch von Erfolg gekrönt. Philipp Michl setzte sich links an der Bande durch und schoss den Puck ins kurze Eck. Ausgleich. Jetzt ließen es die Black Hawks wieder etwas ruhiger angehen und Dortmund kam zurück. Wieder bewahrte die Latte die Habichte vor einem erneuten Rückstand. Die letzten zehn Minuten der regulären Spielzeit gehörten aber Passau. Angepeitscht von den treuen Fans starteten sie ein Offensivfeuerwerk. Dortmund konnte sich kaum noch aus dem eigenen Drittel befreien und der Passauer Siegtreffer schien nur eine Frage der Zeit. Doch Dortmund Goalie Benjamin Finkenrath holte gegen Alexander Feistl clever eine Strafzeit heraus und stoppte so den Passauer Druck. Damit ging es in ein Verlängerungsdrittel. Dieses hätte bereits nach rund zwanzig Sekunden schon mit dem Sieg für die Black Hawks beendet sein können, aber John Sicinski fehlten nur knapp zehn Zentimeter um den Querpass von Michl ins Tor zu drücken. Dahingegen machte Alexander Janzen mit einem Schlenzer aus dem linken Halbfeld den Dortmunder Sieg perfekt. Die Enttäuschung über die verpasste Chance war Craig Streu auf der anschließenden Pressekonferenz zwar anzumerken, dennoch glaubt er fest an seine Mannschaft: „Ich kann den Jungs heute keinen Vorwurf machen. Das war tolles Play-off-Eishockey, was heute hier geboten wurde. Jetzt wird es für uns sehr schwer, denn jetzt müssen wir zweimal in Dortmund gewinnen. Aber wir werden Alles geben um das zu schaffen.“

Tore: 1:0 (18:02) Miroslav Dvorak (Martin Rehtaler, Kevin Steiger), 1:1 (21:55) T.J. Sakaluk (Mikhail Nemirowsky, Vitali Stähle), 1:2 (24:58) T.J. Sakaluk (Stephan Kreuzmann, Marc Hemmerich/5-4), 1:3 (31:17) Ryan Martens (David Hördler, Manuel Neumann), 2:3 (34:15) Nikolaus Meier (Alexander Feistl), 3:3 (40:21) Philipp Michl (Alexander Popp, Nikolaus Meier), 3:4 (65:49) Alexander Janzen (Roman Weilert, Stephan Kreuzmann). Strafen: Passau 6, Dortmund 4. Zuschauer: 626.


💥 Alle Spiele der Eishockeys WM Live auf SPORTDEUTSCHLAND.TV 👉 Mit dem Rabattcode [HOCKEYWEB5] sparst Du 5€ auf den Turnierpass - Jetzt sichern!   🥅
Junger Angreifer für die Tigers
Edmund Junemann wechselt nach Bayreuth

​Mit Edmund Junemann findet ein talentierte Stürmer den Weg nach Oberfranken und möchte seine Entwicklung in Bayreuth bei den Onesto Tigers fortsetzen....

Eppu Karuvaara neu im Team
Ein Finne für die Saale Bulls Halle

​Der Oberligist Saale Bulls Halle hat einen finnischen Spieler unter Vertrag genommen. Neu im Team ist Eppu Karuvaara....

Höchstadter EC verlängert mit 26-Jährigen
Patrik Rypar bleibt ein Alligator

​Zuletzt begrüßten die Höchstadt Alligators zwei Neuzugänge, nun freuen sich die Verantwortlichen wieder eine Vertragsverlängerung verkünden zu können: Patrik Rypar ...

Verteidiger geht in die fünfte HEV-Saison
Dennis König bleibt bei den Herforder Ice Dragons

​Der Herforder EV vermeldet mit der Vertragsverlängerung von Dennis König die nächste Kadernews für die kommende Saison. Der 24-jährige Verteidiger geht somit in sei...

In der abgelaufenen Saison bereits 14 Partien für Herne bestritten
Bürgelt wird fester Bestandteil des Herner EV

Oberligist Herner EV hat den 19-jährigen Stürmer Benedikt Bürgelt fest für die kommende Spielzeit verpflichtet....

27-jähriger Verteidiger kommt vom EHC Freiburg
Jesse Roach schließt sich den Bietigheim Steelers an

Die Bietigheim Steelers haben Verteidiger Jesse Roach von DEL2-Klub EHC Freiburg verplfichtet....

33-jähriger Belgier mit Erfahrung von 700-Profispielen
Bayreuth Tigers verpflichten Sam Verelst

Die Bayreuth Tigers haben mit Sam Verelst einen sehr erfahrenen Stürmer von den Heilbronner Falken verpflichtet. ...

Der Leistungsträger geht in seine siebte Saison
Lubor Dibelka bleibt In Riessersee

Der SC Riessersee hat mit Stürmer Lubor Dibelka eine wichtige Personalie für die kommende Saison geklärt. Der 41-Jährige Routinier wurde verletzungsbedingt in der En...