Bitterer Abend für die Falken - 1:4-Heimniederlage gegen Freiburg

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Im vierten Spiele gegen die Freiburger Wölfe mussten die Heilbronner

Falken

ihre erste Niederlage hinnehmen - und das völlig verdient. Die

Gastgeber zeigten im zweiten Drittel ihre wohl schlechteste Vorstellung in

dieser Saison und kassierten zwei Tore bei eigener Überzahl. Freiburg war in

den entscheidenden Situationen einfach präsenter und schneller und konnte

sich zudem auf einen starken Tim Knudsen im Tor verlassen.


Die Falken spielten gut, leider nur für 45 Sekunden. So lange dauerte

der erste Shift des Triple-C-Sturms, der mehrere Chancen zum 1:0 hatte.

Mit dem ersten Wechsel war dann aber die Herrlichkeit vorbei, der erste

Angriff der Gäste führte schon zum 0:1. Bartosch scheiterte noch an aus

den Birken, dann kam aus dem Hintergrund Mares zum Schuss und brachte

Freiburg in Führung. Es folgten zwei schwache Powerplays beider Teams,

die bei eisigen Temperaturen den gut 1.500 Zuschauern auch in der

Folgezeit wenig Erwärmendes boten. Das Tempo war zwar ganz OK, aber die

Genauigkeit im Spiel war bei beiden Mannschaften nicht vorhanden, gute

Chancen Mangelware. Die besseren hatten dennoch die Unterländer, bei

denen in der 14. Minute Petrozza und Mauer den Ausgleich auf dem

Schläger hatten, aber ebenso vergaben wie Blank wenig später. Sie hieß

es 0:1 nach einem wenig berauschenden ersten Drittel - etwas

unglücklich aus Sicht des HEC.


Wer im Mittelabschnitt auf

Besserung gehofft hatte, wurde jedoch bitter

enttäuscht. Bei den Falken lief

überhaupt nichts zusammen, gelungene

Spielzüge Fehlanzeige. Freiburg war

alles andere als ein übermächtiger Gegner, nutzte aber seine wenigen Chancen

eiskalt aus. Der überragende zweite Block um Mares, Samendinger und Bartosch

steuerte auch das 0:2 bei, als in Unterzahl zwei Stürmer des EHC die

Falken-Abwehr düpierten. Mares hätte nach 31 Minuten erhöhen können, doch

scheiterte bei seinem Break an aus den Birken im HEC-Tor. Doch das sollte

sich keineswegs rächen, die Badener legten nach. Bei einem 2-auf-1-Break

hatte zunächst Bartosch noch vergeben, doch direkt im Anschluss kam Mares zum

Schuss und sorgte für das 0:3. Eine weiterer Konter - wiederum bei Überzahl

des HEC - führte nach 38 Minuten gar zum 0:4 durch Kotasek. Die Falken wurden

im eigenen Stadion ausgespielt, waren in der Defensive körperlich nicht

präsent und im Angriff harmlos.


Im letzten Drittel war die Partie dann

gelaufen, das Bemühen bei den Falken

zwar vorhanden, allein die

Durchschlagskraft fehlte völlig. Die Wölfe waren

jederzeit Herr der Lage und

konnten sich auf ihren Goalie Knudsen verlassen,

der zwar stark hielt, dem es

die Unterländer oft auch leicht machten.

Symptomatisch eine Szene in der 52.

Minute, als Caudron ganz allein ein

Break fuhr und am Keeper scheiterte. Als

alles schon auf einen Shutout

hindeutete, schloss Caig einen der wenigen

gelungenen Spielzüge zum

1:4-Ehrentreffer ab.


Fazit: Die Leistungskurve

der Heilbronner Falken zeigt derzeit nach unten.

Sämtliche Mannschaftsteile

agierten weit entfernt von ihrer Bestform, weder

offensiv noch defensiv

stimmte es, so dass zwei Gegentore bei eigenem

Powerplay bestens in dieses

unschöne Bild passen. Trainer Rico Rossi muss

sich etwas einfallen lassen, um

das Team am Sonntag in Füssen wieder auf

Kurs zu bringen.


Zum Abschluss

noch ein Lob an Hauptschiedsrichter van Gameren, der viel

laufen ließ und die

faire Partie jederzeit im Griff hatte. (SB)


Die Statistik in

Kurzform:

Tore: 0:1 Mares 2., 0:2 Samendinger 27. 4-5, 0:3 Mares 35., 0:4

Kotasek 39.

4-5, 1:4 Caig 54.; Strafminuten: Heilbronn 14, Freiburg 12;

Schiedsrichter:

van Gameren; Zuschauer: 1.557

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Rostock Piranhas Rostock
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