Berlin Capitals wollen der Wahrheit ins Auge sehen

Preussen haben die LizenzPreussen haben die Lizenz
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Vom Wochenende der Wahrheit spricht man derzeit bei den Berlin Capitals. Von der Wahrheit auf dem Eis. Der Kampf um den fünften Platz, der zur Teilnahme an der Endrunde berechtigt, ist für die Berliner anscheinend wichtiger denn je. Vereinspräsident Lorenz Funk bittet nun auch schon, dass möglichst viele Zuschauer am kommenden Freitag in die Deutschlandhalle kommen, um seinem Team im Spiel gegen die Mighty Dogs aus Schweinfurt die Daumen zu drücken. Allem Anschein nach ist einer nicht mehr dabei. Ex-Kapitän Georgij Kimstatsch hat das schwankende Capitals-Schiff bei stürmiger See verlassen und soll sein Glück bei den Saale Teufeln aus Halle versuchen. Die spielen in der Liga, aus der Kimstatsch, der in Berlin nur Gorbi gerufen wurde, als Kapitän seine Berlin Capitals in die Oberliga führte. Mit seinem damaligen Team räumte er in der Saison 2002/2003 alles ab, was man in dieser Spielklasse gewinnen konnte. Sei es der Regionalliga-Pokal oder gar die Regionalliga-Meisterschaft Nord-Ost. Unter seiner Führung wurde ein neues Team geboren, ein Team der Hauptstadtregion, wie man sich gerne selber bezeichnet. Angekommen in der neuen Saison, im Alltag Oberliga Südost, läuft nun nicht alles so rund, wie es laufen könnte. Mit Marco Rentzsch holte man einen wahren Teamleader an seine alte Wirkungsstätte zurück und Schweden sowie Kanadier hielten Einzug ins Team. Unlängst hat nun auch der letzte rund um den Berliner Eichkamp festgestellt, dass die Trauben höher hängen. So setzt Trainer Brockmann viele Spieler aus der sogenannten Hauptstadtregion nur noch sporadisch ein, weil sie einfach dem Gegenwind nicht gewachsen zu sein scheinen. Nun trifft das sicher auch auf Gorbi zu. Einsätze in der dritten Reihe waren sicher nicht Ziel, wenn man bedenkt, dass der mittlerweile in die Kritik geratene Trainer Brockmann den Großteil seines Spiels auf zwei Reihen zu begrenzen scheint. Mit einem neuen Marketingkonzept scheinen die Capitals sich jetzt an ihre Fans zu wenden. Ein Konzept das, wenn es nach dem neuen Marketingleiter Walter Schimmel geht, etwas für die ganze Familie ist. "Wir brauchen nicht den großen, sondern den ganz kleinen Geldbeutel", verkündete er in einem Interview bei Radio Eiskalt. Dieses Konzept wolle er, sofern seine Zuliefererfirmen es schaffen, in Form einer CD-Rom vorstellen, die an jeden Besucher des Heimspieles am Freitag ausgeteilt werden solle. Mit Visionen sind ja bekanntlich schon so einige bei den Capitals gescheitert, aber Visionen brauchen jetzt die Charlottenburger, um positiv in die Zukunft zu schauen, um die Zuschauer zu motivieren und um der rückgängigen Zuschauerzahlen entgegenwirken zu können. Wahrscheinlich kein leichtes Unterfangen, aber sicher nicht hoffnungslos. So ist es auch nicht verwunderlich, dass man versucht nach jedem Strohhalm zu greifen und versucht der, zumindest sportlichen, Wahrheit schon am kommenden Wochenende ins Auge zu schauen.

Oliver Koch für Radio Eiskalt - das Eishockeymagazin aus Berlin für Berlin

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