Bayreuth Tigers schielen nach Platz 8

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Es ist wenig gesund, was die Bayreuth Tigers derzeit tun: Mit einem Auge schielen sie nach Platz 8 der Eishockey-Oberliga Nordost, mit dem anderen versuchen sie Verfolger Höchstadt nicht aus dem Blick zu verlieren. Der Spagat soll am Freitag (19.30 Uhr) sein Ende haben: Dann hofft der ESV gegen den Achtplatzierten Oberhausen zu gewinnen und dessen Tabellenrang zu übernehmen. Am Sonntag (18.30 Uhr) soll zudem ein Sieg gegen Schweinfurt folgen.


Dabei wird künftig wieder Benjamin Voigt helfen. Der talentierte Jung-Torhüter kam vom DEL-Club Augsburg zurück nach Bayreuth, nachdem die Panther Dennis Endras erneut nach Augsburg berufen hatten. Auch Voigt wird also in eines der knallbunten Bayreuther Faschingstrikots schlüpfen, die derzeit in der Liga Gesprächsthema sind. Diese Trikots, allesamt Unikate, werden am Faschingsdienstag nach einem Gaudispiel in Bayreuth versteigert.


Gaudispiele werden die beiden Begegnungen des Wochenendes für die Tigers jedoch nicht. Die Revier Löwen Oberhausen, am Freitag zu Gast in Bayreuth, wollen ihren Tabellenplatz keineswegs abgeben. Allerdings ist bei der Mannschaft derzeit der Wurm drin. In den vergangenen drei Wochen kassierten die Revier Löwen ausschließlich Niederlagen, die bemerkenswerteste darunter war ein 2:7 gegen Schlusslicht Höchstadt. Allerdings ging diesem Spiel eine Odyssee per Bus voraus. „Fünf Videofilme“ dauerte die Fahrt nach Höchstadt nach Aussage von Löwen-Trainer Markus Scheffold – der Winter und ein Stau auf der Autobahn nahe Höchstadt verhinderten ein pünktliches Erscheinen der Oberhausener, die zum Schluss von einer Polizeieskorte abgeholt und nach Höchstadt gebracht wurden. Alle anderen Begegnungen verliefen zwar plangemäß, allerdings waren die Gegner die Spitzenmannschaften der Liga – Oberhausen blieb ohne echte Chance.


Darüber hinaus sorgt die endlose Diskussion um einen Hallenneubau in Oberhausen für Unruhe bei den Revier Löwen. Erneut wurden die Gespräche mit der Stadt verschoben, Ende Februar soll nun eine Entscheidung fallen. Löwen-Mäzen Günter Engel glaubt schon nicht mehr an eine Einigung und wirft der Stadt Verzögerungstaktik vor. Das Problem: Ende März muss der Verein über die Fortsetzung des Spielbetriebs entscheiden. Ohne Halle keine Saison. Hinzu kommt, dass ausgerechnet der Partner für die Errichtung der Halle die Firma Walter Bau ist, die sich nun im Insolvenzverfahren befindet.

Doch gibt es auch gute Nachrichten aus Oberhausen: Zumindest finanziell scheint die Saison gesichert, die Löhne seien gezahlt, hieß es. Das Ziel ist nun die Verteidigung des achten Platzes vor Beginn der Abstiegsrunde.


Schweinfurt hat da ganz andere Ziele. Nach dem Sieg der Mad Dogs beim direkten Konkurrenten Eisbären Juniors Berlin nach Verlängerung ist Platz 6, und damit die Teilnahme an der Meisterrunde, wieder in Reichweite. Vier Punkte trennen Schweinfurt vom begehrten Tabellenplatz, während die Eisbären, die sich just auf diesem Rang breitgemacht haben, schon zwei Spiele mehr absolviert haben als die Mad Dogs. Ein Sieg gegen Spitzenreiter Dresden am Freitag scheint für Schweinfurt möglich, da sich die Eislöwen schon längst auf die Meisterrunde vorbereiten und Kondition trainieren, so dass im Spiel die Kräfte schwinden. Am Sonntag ist ein Heimsieg gegen den ESV Bayreuth dann fest eingeplant. Der ESV hingegen würde Schweinfurt viel lieber bei sich in der Abstiegsrunde sehen, bringen die Mad Dogs doch deutlich mehr Zuschauer zu den Auswärtsspielen nach Bayreuth mit als etwa die jungen Eisbären. (Ingo Schorlemmer)


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