Bayreuth Tigers: Fünf Punkte fürs Konto

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Bayreuth Tigers: Fünf Punkte fürs Konto - Bayreuth Tigers gewinnen 4:3 n. P. in Haßfurt und schlagen Berlin mit 3:1

Andreas Brockmann kann es sich nicht erklären: Warum gewinnt sein Team in fremden Hallen einfach nicht? Der Trainer der Berlin Capitals musste am Sonntag wieder einmal mit ansehen, dass auch beim ESV Bayreuth die Auswärts-Pannenserie des Hauptstadt-Clubs nicht zu Ende gehen wollte. Mit 3:1 gewannen die Tigers und entrissen ihrem Tabellennachbarn aus Berlin damit drei wichtige Punkte im Kampf um Platz 5. Schon am Freitag in Haßfurt hatten die Bayreuther beim 4:3 nach Penaltyschießen wenigstens zwei Zähler entführt.

Fünf von sechs möglichen Punkten: Tigers-Trainer Doug Irwin kann die Ausbeute zufrieden registrieren. In Berlin hingegen hat sich die Hoffnung auf ein Sechs-Punkte-Wochenende nicht erfüllt. Nur für die Hälfte hat es am Ende gereicht.

Kein Wunder: Die Capitals leisteten sich am Sonntag zu viele Stockfehler, schlugen über die Scheibe oder blieben an Bayreuther Schlittschuhen hängen. Fünf starke Anfangsminuten reichten den Tigers zunächst, um in Führung zu gehen und erst einmal die nötige Sicherheit zu bekommen für den Rest des Spiels.

Dem ESV glückten vor allem in den ersten beiden Dritteln die meisten Aktionen, doch der Abschluss bleibt weiter das Manko. Zu oft blieb von aussichtsreichen Situationen am Ende nichts übrig. Dennoch: Weil auch Berlin im Spiel nach vorne wenig Gefährliches einfiel, hatten die Tigers Zeit genug, ihren Vorsprung geduldig auszubauen.

Dabei konnten sie auf eine standfeste Abwehr bauen, die den Berliner Sturmspitzen deutlich Wind aus den Segeln nahm. Konsequent störte Bayreuths Defensive die gegnerischen Angriffsbemühungen, meist gingen sie gleich mit zwei Mann auf den puckführenden Berliner. Auch wenn sich die Capitals vor allem im Schlussabschnitt immer wieder im ESV-Drittel festsetzen konnten, der Sieg war nur selten wirklich in Gefahr. Tigers-Torhüter Udo Döhler hatte seinen maßgeblichen Anteil daran.

Seinem Gegenüber Tobias John dürfte im letzten Abschnitt sogar fast ein bisschen langweilig geworden sein. Capitals-Coach Andreas Brockmann schob dem Goalie auch nicht die Verantwortung für die Niederlage zu. Vielmehr habe der Ersatzmann für den ausgelaugten Kristoffer Martin gute Arbeit geleistet.

Verzweifeln könnte Brockmann eher bei seinen Feldspielern, die in der Fremde das Tor nicht treffen. „Wir brauchen auswärts zehn bis 15 Chancen, um ein Tor zu machen.“ Zuviel, wenn man gewinnen will.

Den Tigers war das eher recht, die Punkte sind wichtig, wenn man Platz 5 nicht aus den Augen verlieren will. Deshalb war auch der mühsame Penaltysieg in Haßfurt von Bedeutung. Da zählte es am Ende nicht viel, dass durchaus mehr drin war. Erst in der Schlussminute gelang den Sharks aus Haßfurt der Ausgleich, die Tigers hatten in den Schlussminuten plötzlich noch eine Zwei-Tore-Führung versiebt.

Der Punkt für die Sharks war durchaus verdient, denn sie hatten den Schlussabschnitt deutlich dominiert. Allerdings musste Garrison die Unterfranken dafür erst mit seinem Anschlusstreffer aus dem zwischenzeitlichen Tiefschlaf reißen.

Das „Wie“ kann den Tigers letztendlich relativ egal sein, wichtig waren die fünf Zähler von diesem Wochenende allemal. Nicht nur fürs Punktekonto, sondern auch für die Moral. (I. Schorlemmer-Bayerische Rundschau)


ESV Bayreuth – Berlin Capitals 3:1 (1:0; 1:0; 1:1)

Tore:

1:0 (6.) Kustermann (Jun)

2:0 (40.) Maidment (Sochan, Löhle)

3:0 (47.) Jun (Tremblay, Kustermann)

3:1 (48.) Detuello (Rentzsch)


Schiedsrichter: Heffler (Dinslaken)

Strafminuten: 8 / 10

Zuschauer: 1398


ERC Haßfurt – ESV Bayreuth 3:4 n. P. (1:1; 0:2; 2:0; 0:0; 0:1)

Tore:

0:1 (1.) Jun (Tremblay, Kustermann)

1:1 (14.) Garrison (Holmes, Buchwieser; Überzahltor)

1:2 (29.) Tremblay (Maidment, Sochan; Überzahltor)

1:3 (35.) Reid (Tremblay, Zimmermann)

2:3 (48.) Eckmair (Buchwieser, Pagani)

3:3 (60.) Garrison (Eckmair, Pagani; 6-5-Überzahltor)


Schiedsrichter: Klau (Griesenbrauck-Sümmern)

Strafminuten: 10 / 8

Zuschauer: 704

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