Bartkevics neuer Trainer in Timmendorf

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Thom indes feierte einen gelungenen Einstand in der DEL und konnte mit seiner neuen Mannschaft nach zwei Siegen die Tabellenführung übernehmen. Bartkevics (deutsche Schreibweise: Bartkevich) wird aber mehr als „nur“ Thoms Nachfolger bei der ersten Mannschaft sein, denn er wird beim EHCT auch als Nachwuchskoordinator arbeiten und sich um die Talentförderung im Verein kümmern. Und der Nachwuchs ist kein Nebenjob für den neuen Coach, denn er hat in seiner Karriere die meiste Zeit im Nachwuchsbereich gearbeitet und sich hier profiliert. Den meisten Fans dürfte der Name bisher nicht viel sagen, doch genau diesen „frischen Wind“ wünscht sich EHCT-Präsident Hans Meyer vom Headcoach, mit dessen Verpflichtung ein wichtiger Schritt in Richtung Professionalisierung getan wurde.

In einem Interview stellt sich der Mann hinter der Bande vor.

Wo waren Sie zuletzt aktiv?

In der letzten Saison war ich Headcoach des gesamten Nachwuchsbereiches des KHL-Clubs Dinamo Riga in meiner Heimat. Die Saison davor habe ich in Kanada als hauptamtlicher Juniorentrainer verbracht, aber meine Frau wollte gerne wieder zurück nach Lettland.

Und wie sieht es mit Tätigkeiten im Herrenbereich aus?

Die meiste Zeit meiner Karriere war ich hauptberuflich in der Nachwuchsförderung tätig, aber ich habe natürlich auch schon Herrenmannschaften trainiert. Ich gehörte z.B. zum Trainerstab der lettischen Nationalmannschaft und war da besonders für den Fitnessbereich zuständig. Und in der Saison 2000/01 wurde ich mit dem neugegründeten Club Riga 2000 direkt lettischer Meister.

Sie spreche sehr gut Deutsch. Waren Sie denn auch schon einmal in Deutschland tätig?

Ja, aber das ist schon etwas her. Anfang der 90er-Jahre war ich in Klostersee und später auch in Nordhorn als hauptamtlicher Jugendtrainer und Nachwuchskoordinator tätig.

Sie waren in den letzten Jahren viel in der großen weiten Eishockeywelt unterwegs. Wie sind Sie denn jetzt auf den EHCT gekommen und welche Funktionen werden Sie hier ausfüllen?

Ich las, dass Timmendorf einen neuen Trainer suchte und wollte auch gerne noch einmal zurück nach Deutschland. Deshalb rief ich Hans Meyer an und wir führten gute Gespräche. Timmendorf passt auch deshalb sehr gut, weil meine lettische Heimat auf der anderen Seite der Ostsee und damit gar nicht so weit weg liegt. Ich werde mich bei den Beachboys sowohl um die 1. Mannschaft als auch um den Nachwuchsbereich kümmern und somit für den gesamten Verein tätig sein.

Sie standen bisher erst einmal mit Ihrer neuen Mannschaft auf dem Eis. Wie ist der erste Eindruck?

Nach einer Trainingseinheit kann man natürlich noch nicht viel sagen, aber es fiel sofort auf, dass die Jungs Willen zeigen und heiß auf Eishockey sind. Die Spieler haben intensiv mitgemacht und Einsatz gezeigt. Sehr positiv ist, dass es eine gewachsene Mannschaft ist, die in der Konstellation schon länger zusammenspielt und deshalb eingespielt ist.

Was dürfen die Fans von Ihnen erwarten, welchen Eishockeystil bevorzugen Sie?

Ich habe keinen festen Stil, denn das System muss immer zur Mannschaft passen und dafür muss ich die Spieler erst besser kennenlernen, um zu erkennen, welche Rollen sie einnehmen können. Normalerweise kombiniere ich die Einflüsse der verschiedenen Eishockeyschulen und forme daraus etwas, was für die vorhandenen Spieler passt. Da ich schon in verschiedenen Ländern und mit Spielern zahlreicher Nationen zusammengearbeitet habe, ist eine Vielzahl an Erfahrungen zusammengekommen, die ich hier einbringen kann und möchte.


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