Balsam für die Seele der Füchse

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„Ich kann Duisburg nur beglückwünschen. Das war unser bislang schwerster Gegner, der sich zudem den Frust von der Seele geschossen hatte“, sagte Hamms Trainer Andreas Pokorny, der auf dem Podium der Pressekonferenz mit EVD-Coach Andreas Lupzig für mehrere Jahre Vereinsgeschichte der Kölner Haie steht. „Das tut allen Spielern gut und – ich bin ehrlich – auch mir“, sagte Lupzig. „Das war auch in der Höhe verdient. Nach dem ersten Drittel hat meine Mannschaft Geduld bewiesen.“

Dabei ging es wieder schlecht los. Erster Schuss aufs Duisburger Tor – erster Gegentreffer (2., Dieter Orendorz). Nicht schon wieder, dachten sich die meisten. Erst recht die Duisburger Fans, die nach der Packung in Dortmund ein Drittel lang schwiegen. Doch schon im Verlauf des ersten Drittels wurde klar, dass die Füchse trotz neu formierter Reihen schnell zueinander fanden. War es im ersten Abschnitt noch Arbeit, kam ab dem zweiten Drittel auch das spielerische Element hinzu. Ein Garant dafür war Alexander Selivanov, der äußerst pucksicher die Gegner reihenweise stehenließ und neben seinen offensiven Qualitäten gut nach hinten arbeitete. Nach Szenenapplaus und dann wieder einsetzendem Fangesang bescherte der Russe dem Duisburger Anhang auch das ersehnte „Seli-Tor“ zum 9:1 in der 53. Minute.

Nachdem Brad Burym das Spiel im ersten Drittel ausgeglichen hatte (8.), übernahm der EVD deutlich das Kommando. Kurz nach Beginn der zweiten 20 Minuten brachte Alexander Engel die Gastgeber in Führung, ehe ein Schlenzer von Wolfgang Hrstka den Weg ins Tor fand. Zum sehenswertesten der bisherigen Saison gehörten die Treffer vier und fünf. Eine Vorlage von Janne Kujala brachte Malte Bergstermann per Direktabnahme im Hammer Kasten unter. In der 34. Minute krönte Daniel Huhn seine Leistung mit einem technisch herausragenden Tor, als er sowohl Verteidiger als auch Hamms Torhüter Benjamin Voigt vernatzte. Überhaupt zeigte Huhn eine starke Reaktion auf die Kritik, kämpfte unbändig und belebte das Duisburger Spiel. In der 36. Minute parierte Björn Linda, der erstmals im Duisburger Tor stand, einen Penalty von Neil Musselwhite, den Schiri Richard Schütz nach einem „Streichler“ von Brad Burym erkannt hatte.

Im Schlussabschnitt legten Toni Bader, zweimal Mats Schöbel und Alexander Selivanov vier gut herausgespielte Tore nach. Die EVD-Fans wurden beim abschließenden Jubel mit den Spielern noch eine Aufforderung per Gesang an die Füchse los: „Und jetzt spielt ihr immer so!“

Tore: 0:1 (1:22) Orendorz (Kraiss), 1:1 (7:03) Burym (Schmidt, Selivanov/5-4), 2:1 (21:10) Engel (Schöbel, Fiedler/4-4), 3:1 (29:00) Wolfgang Hrstka (Kujala, Bergstermann), 4:1 (29:21) Bergstermann (Kujala, Schafranski), 5:1 (33:18) Huhn (Wolfgang Hrstka, Bovenschen), 6:1 (41:01) Bader (Fritzmeier, Burym/5-4), 7:1 (46:56) Schöbel (Michael Hrstka, Huhn/5-4), 8:1 (51:14) Schöbel (Engel, Fiedler), 9:1 (52:35) Selivanov (Bader, Schmidt/5-4). Strafen: Duisburg 10, Hamm 18. Zuschauer: 887. (the)

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