Bad Tölz: Klassischer Fehlstart in die Play-offs

Heimpleite gegen BietigheimHeimpleite gegen Bietigheim
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Die Tölzer Löwen leisteten

sich zum Start in die Play-offs einen klassischen Fehlstart. Die Mannschaft von

Axel Kammerer unterlag auf eigenem Eis überraschend den Blue Devils Weiden mit

1:4 (0:0,1:3,0:1). Dabei gaben die Isarwinkler vor 2100 Zuschauer Mitte der

Partie eine Führung in Unterzahl aus der Hand, wodurch die zuvor tadellose

Spielkontrolle völlig aus den Fugen geriet. Der Gast zeigte sich effektiv und

erarbeitete sich aus wenigen Möglichkeiten ein Optimum an Effektivität.

Geduld war gefragt auf Seiten

der Tölzer Löwen. Trotz zeitweisen Belagerungszustand im Drittel der Gäste

wollte der ersehnte Führungstreffer einfach nicht fallen. Zwei Überzahlspiele

mit zwei Spielern mehr auf dem Eis verpufften wirkungslos. Und auch Alan Reader

kam bei seinem Solo, das ihm Roman Göldner mit einem haarsträubendem Fehlpass

an der blauen Linie ermöglichte nicht um Goalie Thomas Ower herum. Der torlose

Spielstand zur ersten Pause schmeichelte den Oberpfälzern gewaltig.

Ein kurzes zweites Drittel

wurde es für Weidens Routinier Petr Korinek. Nach einem Crosscheck an Sandro

Schönberger mit blutiger Lippe musste der Tscheche vorzeitig in die Kabine. In

der fünfminütigen Überzahl klappte es bei den Hausherren dann auch mit dem Tor.

Alan Reader verwertete aus der Schräge ein Zuspiel von Kurt MacSweyn zum 1:0.

Dir Bordbayern griffen fortan oftmals zu rustikaleren Mitteln, fanden sich

dadurch desöfteren auf der Strafbank wieder. Ausgerechnet als die Gäste mit

zwei Akteure weniger agieren mussten, fiel der Ausgleich. Adam Borzecki

vertendelte die Scheibe als letzter Mann höchst fahrlässig und konnte Christoph

Koziol bei seinem Fastbreak nicht mehr aufhalten. Koziol war es auch, der seine

Farben einige Minuten später in Front brachte. Allerdings war der Treffer

einzig einer Nachlässigkeit von EC-Schlussmann Marko Suvelo geschuldet, der den

Puck ins kurze Toreck passieren ließ. Hellwach war hingegen Suvelos Pendant

Ower, der prächtig gegen Michael Baindl parierte. Völlig gegen den Favoriten

lief das Spiel zehn Sekunden vor der zweiten Unterbrechung. Da fand ein

abgefälschter Schuss von Michael Stockbauer den Weg ins Tölzer

Gehäuse.faustdicke Überraschung bahnte sich an.

Das letzte Drittel zeigten die

Gastgeber durchgehend das Bemühen, die Begegnung noch zu drehen. Die

spielerischen Mittel aus dem ersten Abschnitt fehlten indes. Weiden beschränkte

sich erfolgreich auf das Halten des Ergebnisses und Zerstören des Tölzer

Angriffspiels. Ein Aufbäumen mit der der Brechstange in den letzten

Spielminuten unterbanden die Blue Devils mit dem 1:4 durch Jan Penk bei

doppelter Überzahl. (or)

Tore: 1:0 (24:51) Reader (MacSweyn, 5-4), 1:1 (28:54) Koziol

(3-5), 1:2 (34:40) Koziol (Waldowsky, 5-4), 1:3 (39:49) Stockbauer (5-4), 1:4

(56:11) Penk (Jäske, 5-3)

Schiedsrichter: Marcus Brill (Zweibrücken)

Strafminuten:  Bad

Tölz  18 + 10 (Melchert) + 5 + Spieldauer

(Schinköthe) -  Weiden  24 + 5 + Spieldauer (Korinek)

Zuschauer: 2077

Spieler des Spiels: Thomas Ower

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