Bad Nauheim punktet in Grafing

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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Mit 2:3 (0:2, 1:0, 1:0, 0:1) nach Verlängerung verloren die Roten Teufel Bad Nauheim das Auswärtsspiel beim Tabellenachten EHC Klostersee. Die Gäste mussten nach der Sperre von Kyle Piwowarczyk und der beruflichen Verhinderung von Dennis Cardona und Mario Willkom die Reihen umstellen, so dass sie zunächst auf Sicherheit spielten. Nach ein paar Minuten des Abtastens entwickelten sich dann aber allmählich Chancen vor den Toren beider Goalies. Die Hessen kamen durch Baum (4.) und Gare (6.) zwei Mal gefährlich vor den gegnerischen Kasten, während vor allem der sehr agile Gert Acker für Unruhe vor dem Tor von EC-Goalie Markus Keller sorgte. Doch zunächst konnte keine der beiden Seiten dies verwerten, zumal hundertprozentige Chancen nicht unbedingt dabei waren. Es folgten dann aber ganz schwarze Momente für die Gäste aus der Wetterau: zunächst traf Scharpf nach Umkurvung der Hintermannschaft der Kurstädter hindurch mit der Rückhand zum 1:0 für Grafing, und nur 16 Sekunden später vollendete Acker einen feinen Pass von Scharpf zum 2:0 für die Bayern. Dieses Tor sollte die Mannen von Fred Carroll aber wachrütteln, denn sie versuchten nun zusehends, das Geschehen in den Griff zu bekommen. Mehr als ein Pfostenschuss von Lanny Gare kam dabei aber nicht heraus, zumal Klostersee hinten gut stand und mit Goalie Scharnagel einen sicheren Mann zwischen den Pfosten wähnte.

Der Aufwärtstrend setzte sich im zweiten Abschnitt fort, in dem die Hessen durch Breiter in der 27.Minute zum wichtigen 1:2-Anschluss kamen. Die Wetterauer drängten weiter, was sie gleichzeitig hinten anfällig für Konter der Bayern machte. Markus Keller war aber stets zur Stelle und unterstrich die guten Leistungen, die er seit seiner Verpflichtung im Dress der Roten Teufel gezeigt hat. Aber auch die Roten Teufel erhielten zwei aussichtsreiche Breakchancen, Richardson (33.) und Baldys (34.) scheiterten knapp. Kurz vor der zweiten Pause hatte Lanny Gare von der Strafbank kommend eine Großchance, sein Schuss verfehlte allerdings das Gehäuse um nur wenige Zentimeter. Glück hatten die Hessen vier Sekunden vor der zweiten Pause, als Grafings Mudryk lediglich den Pfosten traf, so dass es mit einem Ein-Tore-Rückstand in das letzte Drittel ging.

Die Hessen blieben auch im Schlussabschnitt bemüht und waren ob der Tatsache, mit einem Punktgewinn den so heiß ersehnten vierten Platz aufgrund der Rosenheimer Spielpause heute Abend erreichen zu können, mehr als motiviert. Die größte Chance zum Ausgleich hatte Lanny Gare in der 50.Minute, der erneut an EHC-Goalie Scharnagel scheiterte. Dies war aber der Aufgalopp für heiße zehn Schlussminuten, in denen die Wetterauer das Geschehen dominierten. Die Bayern konnten sich immer wieder bei Scharnagel im Tor bedanken, der zahlreiche EC-Chancen zunichte machte. Vor allem die dritte Reihe der Hessen hatte dabei einige Möglichkeiten und somit den Ausgleich auf dem Schläger, doch das Hartgummi verfehlte nach Schüssen von Haiduk und Althenn jeweils sein Ziel. Allmählich lief den Gäste die Zeit davon, Pech kam auch noch hinzu, als Breiter zwei Minuten vor Schluss lediglich die Latte traf. Die Gäste drängten immer mehr auf den Ausgleich. Markus Keller verließ in der Schlussminute seinen Kasten, und Matthias Baldys markierte 16 Sekunden vor dem regulären Ende den nun vollends verdienten Ausgleich für die Roten Teufel, der den Hessen einen Punkt sicherte und sie also mit Rosenheim nach Zählern gleichziehen ließ. Dies bedeutete also den vierten Platz, so dass jeder zusätzliche Punkt die Situation weiter verbessern würde. Dementsprechend drängten die Teufel in der Verlängerung auf den Siegtreffer, eine fragwürdige Strafzeit gegen Franz warf die Bemühungen in der fünfminütigen Overtime jedoch zurück. Klostersees Wälde mit einem Sonntagsschuss sorgte für den 3:2-Siegtreffer für die Gastgeber, was unter dem Strich ob des starken letzten Drittels der Gäste überaus überaus glücklich war. Nichtsdestotrotz ziehen die Roten Teufel trotz der Niederlage an den Starbulls in der Tabelle vorbei und liegen nun punktgleich mit den Bayern auf Heimrecht-Kurs in den Playoffs. Um diesen Platz zu verteidigen, ist ein Sieg im Heimspiel am Sonntag gegen Dortmund (Beginn bereits um 18 Uhr) natürlich notwendig.

Tore: 1:0 (7:56) Scharpf (Nickel), 2:0 (8:12) Axcker (Scharpf, Saller), 2:1 (26:52) Breiter (Haiduk, Althenn), 2:2 (59:44) Gare (Baum, Baldys/6-5), 3:2 (64:16) Wälde (Saller). Strafminuten: Klostersee 6, Bad Nauheim 8. Zuschauer: 317.

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EC Peiting Peiting
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EC Peiting Peiting
EV Lindau Lindau
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Selber Wölfe Selb
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