Bad Nauheim hat's mit Deggendorf und Landsberg zu tun

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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Am zweiten Punktspiel-Wochenende der Oberliga gastiert der EC Bad Nauheim am Freitag ab 20 Uhr beim Deggendorfer SC (Liveübertragung per Fanradio, Link auf der Homepage der Hessen unter www.ec-badnauheim.de), ehe es am Sonntag ab 19 Uhr im Colonel-Knight-Stadion zum Duell gegen den EV Landsberg kommt.

Deggendorf zeigte sich beim 3:2-Heimsieg letzten Freitag gegen Füssen als äußerst heim- und kampfstark, denn ähnlich wie die Roten Teufel im Heimspiel gegen Klostersee drehten die Bayern einen Rückstand noch in einen Erfolg. Dies kam aber nicht von ungefähr, denn in dieser Saison wollen die Deggendorfer eine bessere Rolle spielen, als in der vorherigen Spielzeit. Hierfür haben die Verantwortlichen einiges getan und erfahrene Akteure an die Donau geholt: Markus Guggemos (Dresden), Bogdan Selea (Kaufbeuren), Michael Fendt (Hannover) und Adam Gebara (Nijmegen) bilden die Stützen des Teams von Trainer Norbert Weber, der mit Andreas Geisberger (Rosenheim), Peter Maier (Miesbach) und Stefan Ortolf (Passau) zudem hoffnungsvolle Talente verpflichtet hat. Die Mischung stimmt in seiner Mannschaft, die bislang lediglich eine von drei Kontingentstellen besetzt hat. Somit könnten die Bayern theoretisch im Laufe der Saison noch nachlegen, sofern dies erforderlich sein sollte. Darüber hinaus steht man in einer Kooperation mit den Nürnberg Ice Tigers, so dass auch aus der DEL Unterstützung kommen kann. Keine leichte Aufgabe also für die Roten Teufel, die in der vergangenen Saison kurz vor Ende der Punktrunde beide Spiele gegen den DSC zweistellig (13:2 und 12:1) für sich entscheiden konnten. Damals war die Saison für Deggendorf aber schon gelaufen, während die Hessen noch für das Playoff-Heimrecht kämpften, so dass diese Ergebnisse keinesfalls eine Referenz darstellen sollten.

Am Sonntag gastiert dann der wiedererstarkte EV Landsberg in der Kurstadt. Hatten die Lechstädter nach dem Abstieg aus der 2.Liga letzte Saison mit finanziellen und sportlichen Problemen zu kämpfen, so scheint man inzwischen wieder in ruhigeres Fahrwasser zurückgefunden zu haben. Die Ergebnisse der Vorbereitung (u.a. Siege gegen Peiting und Füssen) sowie der 5:4-Auftakterfolg beim Zweitliga-Absteiger EC Bad Tölz lassen aufhorchen und bestätigen diese Einschätzung. Mit einem Blick auf den Kader kommt dieser Erfolg aber nicht von ungefähr, und man kann klar die Handschrift von Coach Norbert Zabel erkennen, der ganz gezielt Kontingentspieler und erfahrene Deutsche eingebaut hat. In der Defensive holte er mit dem Slowaken Boris Zahumensky aus der ersten französischen Liga sowie dem Finnen Veli-Antti Leinonen aus der zweiten finnischen Liga zwei Stützpfeiler für die Abwehr. Im Angriff sollen vor allem der Tscheche Michal Kapicka, der in Jablonec (zweite tschechische Liga) immerhin 52 Punkte in 39 Spielen machte, sowie der inzwischen 39-jährige Deutsch-Kanadier Derek Switzer (Kaufbeuren) für Treffer sorgen. Aber auch Talente wie Benjamin Barz (München) oder Markus Vaitl (Füssen) sollen in der Oberliga weiter ausgebildet werden und ihren Anteil zum Erfolg beitragen.

Bei den Roten Teufeln stehen an diesem zweiten Punktspiel-Wochenende die gegen Klostersee gesperrten Patrik Gogulla sowie Kapitän Alexander Baum wieder zur Verfügung, Lanny Gare muss in Deggendorf sein letztes Spiel aussetzen, ehe er gegen Landsberg nach überstandener Sperre wieder spielberechtigt ist. Ihre Rückkehr ist immens wichtig für das Team, das noch ca. zwei Wochen auf Sven Breiter (Kieferbruch) wird verzichten müssen. Man darf also gespannt sein, wie sich die Kurstädter gegen zwei Mitkonkurrenten um die Playoffs schlagen werden. Die Fans haben unterdessen das Heimspiel gegen Landsberg zum „Fahnentag" ausgerufen. Alle Fans sind angehalten, so viele Fahnen wie möglich mitzubringen, um das Stadion in ein Fahnenmeer zu tauchen. Wer noch keine besitzt, der hat am Sonntag die Gelegenheit, sich eine Fahne im Fanware-Verkauf zuzulegen.

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