Bad Nauheim erwartet Leipzig zum Spitzenspiel

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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Zwei Gegner aus den Top Vier warten an diesem Wochenende auf die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim in der Oberliga Nord: Zunächst gastiert am Freitag ab 19.30 Uhr der Tabellenzweite aus Leipzig zum Spitzenspiel im Colonel-Knight-Stadion, am Sonntag treten die Cracks aus der Wetterau die weite Reise an die Ostsee an, wo es ab 19 Uhr zum Duell gegen den Tabellenvierten aus Rostock kommt. Für die Hessen ist dies als aktueller Dritter also eine optimale Gelegenheit, um sich gegen direkte Konkurrenten noch weiter von den Nicht-Play-off-Plätzen abzusetzen, nachdem man derzeit bereits 15 Zähler Vorsprung hat. Die Paarungen haben es aber in sich: gegen Leipzig verloren die Kurstädter beide bisherigen Partien (3:1 und 4:5 n.V.), und auch gegen Rostock hat man erst vor gut zwei Wochen bei der 5:6-Heimniederlage nach Penaltyschießen schlechte Erfahrungen gemacht.

Die Blue Lions Leipzig holten aus den letzten vier Begegnungen drei Siege und bleiben somit Tabellenführer Hannover (46 Punkte) mit sechs Zählern Abstand auf den Fersen. Besonders das Sturm-Trio Kasper Kenig, Lars Müller und Tom Fiedler trägt maßgeblich zum Erfolg der Sachsen bei, so haben diese drei zusammen bereits 85 Scorerpunkte markieren können. Nicht umsonst haben die Ostdeutschen mit 84 Treffern die zweitbeste Torausbeute der Nordgruppe, gleichzeitig musste man erst 66 Gegentreffer kassieren, womit man auch im Gesamt-Oberliga-Vergleich weit vorne liegt. Ihre Hauptstärke haben die Blue Lions allerdings vor heimischen Publikum, wo sie erst eine Niederlage aus zehn Spielen hinnehmen mussten. Anders sieht es da in der Fremde aus, wo die Sachsen nur drei Mal die volle Punktzahl bei zehn Anläufen einfahren konnten.

Durchwachsener sieht da die Bilanz des Sonntags-Gegners aus Rostock aus. Diese haben zu Hause bereits fünf Mal das Eis als Verlierer verlassen müssen, wobei auch eine Niederlage gegen die Roten Teufel zu Buche stand. Diese Zähler hatten sich die Piranhas jedoch zuletzt wiederholen können, nachdem die Hessen bereits wie der klare Sieger aussahen. In der Tabelle haben sich die Ostsee-Städter ein wenig vom fünften Rang absetzen können, nachdem man ein zwischenzeitliches Tief zu verkraften hatte. Zwar kam man vor Wochenfrist in Kaufbeuren mit 1:6 unter die Räder, doch mit einem Heimsieg gegen Leipzig sowie dem Penaltysieg in der Wetterau setzten die Rostocker deutliche Zeichen.

Zwei ganz schwere Aufgaben stehen da also auf dem Programm des EC Bad Nauheim, der an diesem Wochenende auf den zuletzt stark spielenden Torhüter Daniel Wrobel verzichten muss. Der Student erlitt am Dienstag im Training einen Schlag auf das Knie, das am nächsten Morgen stark angeschwollen war. Für ihn wird demnach Martin Niemz wieder zwischen den Pfosten stehen, Juniorentorhüter Alexander Wagner wird als Backup an diesem Wochenende fungieren. Zu früh käme ein Comeback von Jan Barta, der es nach einem Mittelhandknochenbruch ursprünglich wieder probieren wollte. „Ich bin schmerzfrei und habe auch schon wieder trainiert, doch noch geben mir die Ärzte kein grünes Licht für einen Einsatz. Ich hoffe, dass ich nächste Woche wieder dabei sein kann“, so der 23-Jährige. Somit wird auch der Stürmer ebenso weiter ausfallen wie Mannschaftskapitän Marco Ludwig, dessen Comeback nach einer Sprunggelenksverletzung vor Anfang nächsten Jahres nicht zu erwarten ist. Zum Spitzenspiel gegen Leipzig erhoffen sich die Verantwortlichen der Spielbetriebs GmbH regen Zuschauerzuspruch, „denn die Mannschaft hat es sich verdient“, so Alleingesellschafter Wolfgang Kurz im Rahmen eines Fantreffens am letzten Montag. Da auch einige Fans aus Leipzig erwartet werden, sollte dieser Wunsch in die Tat umgesetzt werden können.

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