Auftakt misslungen

Rote Laterne in Füssen gelassenRote Laterne in Füssen gelassen
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Zum Punktspielauftakt in der Oberliga unterlagen die Starbulls Rosenheim am Freitagabend vor 1456 Zuschauern dem EC Peiting mit 2:3. Die bittere Erfahrung, dass die Leistungen von Freundschaftsspielen nicht immer auf Punktspiele übertragen werden können, mussten die Starbulls und ihre Fans zum Saisonstart machen. Was in der vergangenen Woche beim 7:2-Erfolg in Grafing und beim mitreißenden 2:2 gegen Zweitligist Landsberg (wobei auch hier schon das Powerplay zu bemängeln war) noch klappte, wollte in der Partie gegen Peiting überhaupt nicht mehr funktionieren.

Bereits in der Anfangsphase sorgten die Gäste für Druck auf den vom guten Olli Häusler gehüteten Rosenheimer Kasten und gaben die ersten Warnschüsse ab. In der fünften Minute kassierte Dory Tisdale die erste Strafzeit der Starbulls, kaum war er zurück auf dem Eis, dezimierte Hauptschiedsrichter Brill die Hausherren ein weiteres Mal. Diesmal schickte er Paul Weismann für 2+2 Minuten in die „Kühlbox“. Und die Peitinger ließen sich nicht lange bitten und gingen in der achten Minute durch den überragenden Ryan Huddy in Führung. Bis Drittelende bekamen beide Mannschaften noch ein paar Überzahlminuten, die jedoch ungenutzt blieben.

Nach einer Strafzeit gegen Nikolaus Meier prüfte Jeremy Stasiuk ECP-Keeper Varian Kirst (24.), kurz darauf hatte der Ex-Landsberger Andreas Guggenmos in Unterzahl die Chance zum zweiten Peitinger Treffer, der aber lediglich bis zur 26. Minute auf sich warten ließ. Und das ging denkbar einfach: Ein Zuspiel von Alexander Wedl auf Huddy, der problemlos einnetzen konnte – 0:2. Doch dann kam Rosenheim zurück. Als erneut Meier eine Strafzeit verbüßte, zog Christian Gegenfurtner von der blauen Linie ab, Kirst konnte nur nach vorne abprallen lassen und Stasiuk versenkte zum 1:2. Zwischen der 28. und 40. Minute waren die Gastgeber über siebeneinhalb Minuten in numerischer Überlegenheit, mehr als zwei Chancen durch Stasiuk (34.) und Patrick Senger (36.) sprangen allerdings nicht heraus. Stattdessen fuhr Huddy in der 40. Minute ein Break, Gegenfurtner konnte ihn nur mehr regelwidrig stoppen und der Unparteiische gab Penalty. Hier lief Markus Keppeler an, doch der setzte den Schuss deutlich daneben. Vielleicht mit den Gedanken schon in der Kabine, ließ die Hintermannschaft der Starbulls den torgefährlichen Huddy erneut zum Schuss kommen und der markierte zehn Sekunden vor der Sirene seinen dritten Treffer des Abends – 1:3.

Zu Beginn des Schlussabschnitts keimte wieder Hoffnung für die heimischen Fans auf. Nach einer Strafzeit gegen Werner Kößl schnappte sich Stephan Gottwald die Scheibe und „zauberte“ sie in der 42. Minute zum 2:3 ins Tor. Es folgten drei weitere Überzahlsituationen für die Starbulls, der Ausgleich wollte allerdings nicht mehr gelingen.

Trainerstimmen:

Hans Schmaußer (EC Peiting): Das war heute Schwerstarbeit, wir spielten diszipliniert und ich bin sehr zufrieden, zumal wir im letzten Drittel sehr viel in Unterzahl spielen mussten. Rosenheim hatte die Chance im Powerplay zurückzukommen. Das letzte Selbstvertrauen holten wir uns beim 3:1 kurz vor Ende des zweiten Drittels. Wenn man unsere Leistung im letzten Drittel sieht, war der Sieg sicher verdient.

Ron Chyzowski (SBR): In den letzten zwei Wochen ist wohl alles zu gut gegangen. Heute war eine ganz andere Mannschaft als die letzten Wochen auf dem Eis. Die Reihe mit Senger, Stasiuk und Schneider war das Konstanteste, die Verteidiger waren okay, aber nicht mehr. Von der Reihe mit Neundorfer, Hager und Fischer erwarte ich mehr, auch wenn Hager erst 18 Jahre ist. Es ist bitter, das erste Spiel zu Hause zu verlieren, das müssen wir jetzt schnell wegstecken. Die neuen Regeln bringen mehr Überzahl, das haben wir teilweise gut gespielt, aber der Peitinger Torwart war auch stark.


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