Auf dem Eis für positive Schlagzeilen sorgen

Mit Tempo in die Relegationsrunde: Die Wölfe um Andreas Bippus, Thomas Pape und Ruven Bannach (in schwarz, von links).Mit Tempo in die Relegationsrunde: Die Wölfe um Andreas Bippus, Thomas Pape und Ruven Bannach (in schwarz, von links).
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Auf dem Eis für positive Schlagzeilen sorgen – unter diesem Motto starten die Wölfe in die Relegationsrunde. Nach der im Endspurt nur knapp verpassten Qualifikation für die Meisterrunde wollen die Harzer nun zumindest die Relegation zu ihren Gunsten entscheiden. Natürlich sind die Geschehnisse der vergangenen Wochen auch an der Mannschaft nicht spurlos vorüber gegangen. Trotzdem sollen nun endlich wieder sportliche Taten das Geschehen bestimmen.

Mit den Weser Stars stellt sich gleich im ersten Heimspiel der Relegation der vermeintlich stärkste Gegner im Wurmbergstadion vor. Am vergangenen Wochenende – die Wölfe hatten noch spielfrei – fertigten die Bremer die Salzgitter Icefighters mit 17:5 ab. In der Vorrunde konnten sich die Wölfe dreimal gegen die Weser Stars durchsetzen, leicht machte es das Team von Olympiasieger und Weltmeister Sergej Yaschin den Harzern aber nicht. Mit diszipliniertem Eishockey ärgerten die Bremer das Wolfsrudel vor allem beim knappen 4:3-Auswärtssieg in der Hansestadt. Die stärksten Akteure der jungen Bremer Mannschaft sind im Sturm zu finden. Das Brüderpaar Igor und Paul Schön, Anton Gluchich, Pepe Schmidt oder der ehemalige Wilhelmshavener Christian Priem sorgen für reichlich Tore. In der Abwehr hat der erfahrene David Bartholomä das Sagen, ihm zur Seite steht mit dem Südkoreaner Ki-Hoon Han ein echter Eishockey-Exot.

Beim Derby in Salzgitter sind die Wölfe klarer Favorit, alles andere als ein deutlicher Sieg wäre wohl eine Überraschung. Die Icefighters kämpfen sich nach etlichen Problemen während der Spielzeit derzeit nur noch mit einem kleinen Kader durch die Partien und müssen diesem Umstand des öfteren Tribut zollen. Als Spielertrainer fungieren  David Jasieniak und Michael Kopke, die gemeinsam die Mannschaft nach dem Rückzug Uwe Gräsers seit Anfang Dezember betreuen.

Die Wölfe hoffen vor allem in der Heimpartie gegen die Weser Stars auf die Unterstützung ihrer Fans. Als Anreiz für die Anhänger, die drei Heimspiele der Relegationsrunde zu besuchen, bietet der ESC eine „Mini-Dauerkarte“ an. Wer bereits am Freitag als Paket auch die Tickets für die Heimbegegnungen gegen Salzgitter und die Hamburg Crocodiles erwirbt, spart im Vergleich zum Einzelkauf am jeweiligen Spieltag. Die bisherigen Dauerkarten sind natürlich auch weiterhin gültig.