Am Ende wurde es noch deutlich

Am Ende wurde es noch deutlichAm Ende wurde es noch deutlich
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Die Vorzeichen schienen klar in der Partie des Ost-Oberligisten gegen den bayerischen Landesligisten. Die Black Dragons gingen als klarer Favorit mit konditionellen Vorteilen ins Spiel, die Gäste aus Unterfranken absolvierten dagegen das erste Testspiel.

Doch am Anfang des Spieles lief erst einmal überhaupt nichts nach den Plänen der Gastgeber. Bereits nach 31 Sekunden nutzte Philipp Bates eine Unkonzentriertheit der Erfurter Defensive zum 0:1. Die Black Dragons brauchten lange, um diesen Schock zu verdauen. Gerade als man endlich ein wenig besser ins Spiel gefunden hatte, kam die nächste Ernüchterung für die rund 400 Erfurter Zuschauer. Nach einer Rangelei vor dem Tor von Kai Fischer gab es jeweils 2+10 Minuten für die Verteidiger Kämmerer und Ulitschka. Letzterer konnte sich darüber nicht beruhigen und kassierte noch eine Disziplinarstrafe, was automatisch Spieldauerstrafe für ihn bedeutete. Da bei den Drachen ohnehin mit Hofmann schon ein Verteidiger fehlte, musste fortan Andy Nickel in der Defensive aushelfen. In der 14. Minute durften sich dann noch Martin Vojcak und Hassfurts Lamich ebenfalls Disziplinarstrafen bei Schiri Kühnel abholen und die Strafbank etwas kuscheliger gestalten.

Eishockey wurde in dieser Phase kaum gespielt. Vieles blieb Stückwerk, ein geordneter Spielfluss kam nicht auf. Der dritten Erfurter Reihe war es in der 17. Minute dann vorbehalten, mit einer schönen Kombination über Paul Klein und Robert Schmidt den überfälligen Ausgleich zu erzielen. Zuvor waren die Erfurter Angriffsbemühungen immer wieder am guten Hassfurter Goalie Hildenbrand gescheitert.

95 Sekunden nach dem Ausgleich nutzten die Black Dragons eine Überzahlsituation mit einem schönen Zusammenspiel der beiden Tschechen Marak und Vavroch zur Führung. Mit dem 2:1 ging es dann in die Kabinen.

Im zweiten Drittel übernahmen dann die Gastgeber immer mehr das Heft des Handelns. Lohn der verstärkten Angriffsbemühungen war ein tolles Tor von der blauen Linie des "Aushilfsverteidigers" Andy Nickel. In der Folge immer wieder beste Chancen für Erfurt, unter anderem traf Nickel mit einem erneuten Knaller nur das Aluminium.

In der zweiten Hälfte des Mitteldrittels verflachte das Spiel ein wenig. Erfurt schaltete einen Gang zurück, die wenigen guten Chancen machte der nach der Hälfte des Spiels eingewechselte Daniel Sellerer zunichte.

Als alle schon gedanklich in der Kabine waren, bediente Zbynek Marak im eigenen Drittel den Kapitän der Gäste Popek, der  dieses Geschenk gerne annahm und zum Anschlusstreffer verwandelte.

Das letzte Drittel begann mit einer Traumkombination Vojcak - Fischer - Vojcak und dem 4:2 in der 43. Minute. Damit war der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen. Außerdem merkte man ihnen nun ein wenig die Konditionsnachteile an. Sean Fischer mit einem seiner gefürchteten Breaks bei eigener Unterzahl (48.) sowie Vojcak und Robert Schmidt mit ihren jeweils zweiten Toren (51., 53.) sorgten im weiteren Verlauf dann doch noch für einen „standesgemäßen“ Erfolg des Oberligisten und damit ein angemessenes Geburtstagsgeschenk für Erfurts Präsident Thomas Semlow.


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