Am dritten Advent bricht der Bann

Peiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig SelbstvertrauenPeiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig Selbstvertrauen
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In dieser Saison ließ sich der EC Peiting mit der vollen Punktausbeute etwas länger Zeit als in der letzten. Erst am dritten Advent stand das erste Sechs-Punkte Wochenende des ECP fest. Nach dem 3:0 Heimsieg gegen Deggendorf Fire erkämpfte sich die Truppe von Trainer Leos Sulak auch bei den Passau Black Hawks durch einen 5:4-Erfolg die Zähler.

„Das war zweimal Schwerstarbeit“, atmete Sulak hinterher durch. Ein Sonderlob hatte er zudem für Rückkehrer Andreas Pufal parat. „Er hat abgeklärt gespielt. Man meinte, dass er gar nicht weg gewesen wäre“, urteilte er über den Verteidiger. Gegen Deggendorf tat sich sein Team Anfangs überaus schwer. „Wir waren auch mehrmals in Unterzahl“, ergänzte Sulak. Im Laufe der Partie erarbeitete sich sein Team zwar ein Übergewicht. Die defensive gut stehenden Niederbayern verteidigten das 0:0 aber erbittert. Darüber hinaus zeigten sich die Gäste bei einigen Konterangriffen als durchaus gefährlich. Erst kurz vor Ende des Mittelabschnitts brach Ales Kreuzer (38., 40.) den Torebann mit seinem Doppelschlag. Erst traf er in Überzahl mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie, anschließend wurde sein Nachsetzen mit dem 2:0 belohnt. Danach kontrollierte der ECP das Geschehen. Trotzdem kamen die Deggendorfer zu einigen weiteren Chancen, die aber Florian Hechenrieder im Peitinger Kasten mit Glück und Geschick zunichte machte. Die Entscheidung gegen den unbequemen Gegner fiel erst als Martin Schweiger (49.) zum 3:0 einnetzte. Am Ende durfte sich Hechenrieder bei dem Arbeitssieg auch noch über seinen zweiten Shutout freuen.

In Passau ließen sich die Peitinger nicht so viel Zeit mit dem Toreschießen. Aus spitzem Winkel traf Michael Fröhlich (6.) zum 1:0. Kurz vor dem ersten Wechsel legte Fröhlich (17.) auch noch das zweite ECP-Tor nach. Bis dahin brachten die Passauer das Tor von Etienne Renkewitz dagegen kaum in Gefahr. Das änderte sich aber im Mittelabschnitt. Feistl (32.) brachte die Hausherren in Überzahl heran. Mit einem Kontertreffer gelang Bucheli (35.) im Anschluss der Ausgleich. Danach versäumte es der ECP mehr als einer 5-3 Überzahl zu machen. Erst im Schlussabschnitt schoss Fröhlich (43.) die Peitinger in Überzahl wieder in Front. Passau schlug aber zurück. Muller (45.) glich zunächst aus. Wenig später gelang Feistl (50.) sogar der Führungstreffer der Hausherren. Die Peitinger bewiesen danach aber Moral. Kapitän Gordon Borberg (54.) markierte im Powerplay das 4:4 und nur eine gute Minute später erzielte Lubor Dibelka (55.) den Siegtreffer. „Wir haben das Spiel anfangs kontrolliert. Nur haben wir es versäumt den dritten Treffer und damit die Vorentscheidung zu machen“, kommentierte Sulak die spannende Partie. Am Freitag (19.30 Uhr) geht es für den ECP weiter mit dem Heimspiel gegen Klostersee und am Sonntag (18 Uhr) folgt das Gastspiel in Landsberg.

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