Alligators: Neu-Trainer Ivan Horak stellte sich den Fans - Volek verlängert

Personelle Veränderungen bei den AlligatorsPersonelle Veränderungen bei den Alligators
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„Ich denke der Abend war ein Erfolg“, mutmaßte Christian Bessler wenige Minuten nach dem Ende der Pressekonferenz, und widersprechen konnte dem Marketingleiter des Höchstadter Eishockey Clubs niemand. 180 Besucher, mehr als von den Verantwortlichen im Vorfeld angenommen, waren dem Ruf der Alligators gefolgt und ins Bierzelt auf den Aischwiesen gepilgert, um dort den ersten öffentlichen Auftritt des neuen Übungsleiters Ivan Horak, der eigens für die Veranstaltung aus seiner tschechischen Heimat angereist war, mitzuerleben.



Neben Horak waren auch der neue sportliche Leiter Jan Cizek, sowie Neuzugang Stephan Trolda und HEC- Kapitän Thomas Schmidhuber auf dem Podium, um sich den Fragen Besslers, der durch den kurzweiligen und informativen Abend führte, zu stellen. Mit leichter Verspätung eröffnete der Moderator die Veranstaltung und wandte sich zu Beginn dem neuen Coach zu, der mit seinen Antworten schnell Applaus erntete und die Sympathien der Anhängerschaft gewann. „Es freut mich in Höchstadt zu sein“, betonte der ehemalige Extraligaspieler, „ich hoffe wir werden zusammen eine schöne, erfolgreiche Zeit haben“.

Auch darüber wie er sich den Erfolg erarbeiten wolle referierte Horak, der eine Mannschaft formen will, „in der jeder Spieler alles für Höchstadt und den HEC gibt – Siege kann man nur feiern, wenn man blaue Flecken in Kauf nimmt“, so der Disziplinfanatiker. Ergänzend fügte HEC- Urgestein Cizek hinzu, dass „diese Flecken in der kommenden Saison alle Spieler haben werden, nicht nur einzelne“. „Es werde mit Sicherheit keine leichte Saison“, fuhr der 47- jährige Horak fort, der die Oberliga nicht zuletzt aufgrund der großen Traditionsvereine wesentlich stärker als zu seiner Amtszeit in Dresden (1999 - 2001) sieht, und der dritthöchsten Spielklasse ein hohes Niveau attestierte. Um für die neue Saison gewappnet zu sein, werden die Akteure nach den im August anstehenden, auf die konditionelle Verfassung zielenden Übungseinheiten, ab dem 24. August mit dem Eistraining in Nürnberg beginnen. „Dort werden wir einige potentielle Neuzugänge - darunter auch der Finnische Try- Out- Kandidat Kimmo Paakki – genau unter die Lupe nehmen, und sehen ob sie uns verstärken können“, so Cizek, der weiterhin betonte, dass der Spielermarkt derzeit gut gefüllt sei. An Kandidaten für die wenigen vakanten Positionen mangle es daher nicht.

„Wiedergutmachung für die schwache letzte Saison“, versprach Kapitän Schmidhuber, der mittlerweile vor seiner siebten Saison im Dress der Alligators steht. „Wir werden dieses Jahr eine kompaktere und charakterlich bessere Einheit sein“, ließ Schmidhuber, der vor allem „das familiäre Umfeld in Höchstadt“ nicht mehr missen möchte, wissen. „Auf eine schöne Zeit beim HEC“ hofft auch der aus Selb verpflichtete Stephan Trolda, der sich als spielerischen Stürmer beschrieb, „der aber auch dahin geht, wo’ s weh tut“. Auf die Frage nach seinen persönlichen Zielen und der Erwartung an die neue Spielzeit antwortete der 24 –jährige, dass er „weiterhin konsequent an sich arbeiten wolle, um die positive Entwicklung der letzten Jahre fortzuführen – ich will in den Play- offs spielen“, so Trolda, der mit dieser Zielsetzung ins gleiche Horn stieß wie seine Vorredner.

Diese Zielsetzung werden die Alligators, sollte es zu einer Zweiteilung der Oberliga kommen, aller Voraussicht nach in der Südgruppe verfolgen, denn Marketingleiter Bessler ließ die Anwesenden wissen, dass dem Verein mündliche Zusagen von Verbandsfunktionären gemacht wurden, wonach die Alligators der Südgruppe zugeteilt werden.

Neben Neuigkeiten aus dem Merchandising- Sektor, gab es auch Wissenswertes aus dem sportlichen Bereich. Jakub Volek, stets emsiger Arbeiter an der Seite der Topscorer Rosa und Kukacka, verlängerte seinen Vertrag um ein weiteres Jahr. In der letzten Spielzeit, in welcher der Stürmer von zahlreichen Verletzungen gebeutelt wurde, gelangen Volek 26 Punkte in 46 Spielen.

Abschließend präsentierte Bessler kurz das Konzept des „Nachwuchspools“, der es ermöglichen soll, die Förderung im Bereich der Jugendmannschaften noch weiter zu forcieren. Die ersten Erfolge stellten sich in Form zweier bayrischer Meisterschaften bereits im Vorjahr ein, mit sich verbessernden Rahmenbedingungen soll der Nachwuchs noch effektiver gefördert werden. „Wir stellen auch in diesem Jahr fünf Mannschaften, in jeder schlummern Talente, die viel Potential haben“, so Jan Cizek, der zusammen mit Ivan Horak auch in der Saison 2004/05 einigen Nachwuchscracks die Möglichkeit geben wird, in der Oberliga Erfahrung zu sammeln. (mw)

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