Alle Neune am Sandbach – Neun Tore, neun Schützen

Sponsorenschießen der Ratinger Ice AliensSponsorenschießen der Ratinger Ice Aliens
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Den höchsten Heimsieg in der laufendem Saison landeten dei Ratinger Ice Aliens am Freitag beim 9:4 gegen die Roten Teufel Bad Nauheim. Putzmunter, aber diszipliniert stürmten die Außerirdischen in Richtung Teufel-Tor und hatten die Partie mit beim Spielstand von 4:1 nach dem ersten Drittel bereits frühzeitig für sich entschieden. Schafranski hatte den Torreigen in der sechsten Spielminute eröffnet, bevor Gustafson, Miettinen und Hatterscheid nachlegten.

Im zweiten Spielabschnitt agierten die Außerirdischen jedoch etwas leichtsinnig, vergaben zahlreiche erstklassige Möglichkeiten und kassierten zwei Gegentreffer. Der Ratinger Defensive konnte man in dieser Phase keinen direkten Vorwurf machen, da beide Tore lediglich durch Einzelaktionen der Nauheimer zustande kamen. Als die Roten Teufel beim Spielstand von 5:3 jedoch ihre Anschluss-Chance witterten, brachte Mannschaftskapitän Tobias Netter die Außerirdischen mit seinem Treffer zum 6:3 wieder auf Kurs.

Im letzten Spielabschnitt besannen sich die Aliens wieder auf die gezeigten Stärken des ersten Drittels. Auf Nauheimer Seite - Gäste-Trainer Bill Lochead standen 14 Feldspieler zur Verfügung - schwanden allmählich die Kräfte, so dass die Ratinger noch drei weitere Treffer durch Handl, Vater und Priebsch markieren konnten.

„Natürlich kann man die Nachlässigkeiten im zweiten Drittel kritisieren, aber für mich war das gesamte Spiel wichtig, ein klarer Sieg und ein über weite Strecken erkennbarer spielerischer Aufwärtstrend“, analysierte Trainer Udo Schmid die Begegnung, bei der Antti-Jussi Miettinen und Matthias Vater die punktbesten Spieler waren und die neun Treffer von neun verschiedenen Spielern beigesteuert wurden. „Ich denke, an so etwas wird auch deutlich, dass das Punktergebnis eines Teams wichtiger ist, als die Statistik einzelner Spieler“, betonte Schmid. „Wir schaffen den Sprung auf Platz zehn, wenn wir durch die Bank diszipliniert und erfolgreich spielen."

Sein Gegenüber Bill Lochead haderte vor allem mit der taktischen Disziplin seines ersatzgeschwächten Kaders. „Wer mit nur vier Verteidigern und dem Ersatztorwart spielen muss, darf sich nicht so viele grobe Fehler erlauben.“ Torjäger Neale Schönfeld sieht seine Teamkollegen mit dem Spiel gegen Nauheim wieder auf Kurs: „Wir haben schöne Kombinationen gezeigt. Der klare Sieg gibt Selbstvertrauen.“

Selbstvertrauen können die Aliens morgen in Landsberg (19 Uhr) sicherlich gut zu gebrauchen. „Wir bestreiten dieses Spiel als klarer Außenseiter“, sagt Präsident Andreas Teusch. „Gerade deshalb haben wir dort eine Siegchance.“ Trainer Udo Schmid will übrigens ohne taktische Sondermaßnahmen den Kampf mit der Top-Reihe der Oberbayern aufnehmen. "Das Spiel der Landsberger steht und fällt mit der erster Reihe. Das ist aber kein Grund, sein eigenes System zu ändern", sagt Schmid.

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