AEC brennt auf Wiedergutmachung im Derby

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Das aber dürfte nicht einfach werden, denn am Freitag (20 Uhr) erwartet man den EHC Timmendorfer Strand in Adendorf zum großen Derby. Timmendorf, das neben Rostock sicher über den stärksten Kader verfügt – nicht wenige Experten schätzen das Team gar als stärkste Mannschaft der Oberliga-Nord ein – kommt mit der stolzen Bilanz von vier Siegen aus vier Spielen und der fast unglaublichen Tordifferenz von 47:3 zum Derby in die Heide.

Wohl mit nur wenigen anderen Mannschaften hat man in der Vergangenheit derart oft die Schläger gekreuzt und wohl mit keinem anderen Verein gibt es eine derart ausgeprägte Rivalität, wie mit den Beach Boys aus der Nähe von Lübeck. Die Duelle der beiden Teams waren meist intensiv umkämpft, spannungsgeladen und fanden in der Regel vor vollbesetzten Rängen statt. Auch an diesem Freitag dürfte es kaum anders sein. Die Spiele gegen den alten Rivalen von der Ostsee zählten – was Spannung, Dramatik, Zuschauerinteresse und Stimmung angeht – auch im letzten Jahr allesamt zu den Höhepunkten einer eh schon spannenden Drittliga-Saison. Für Adendorfs sportlichen Leiter Finn Sonntag kommt auf die Heidschnucken am Freitag eine echte Herausforderung zu. „Das ist ein sehr gut eingespieltes Team, das schon letztes Jahr richtig stark war und sich vor dieser Saison noch mit drei Top-Leuten verstärkt hat.“

Der letztjährige Zweitplatzierte von der Ostsee hat sich im Sommer noch einmal mächtig verstärkt. Neben dem wohlbekannten Jeff Maronese, der nach einem missglückten Wechselversuch nach Hamm wieder zurückgekehrt ist, muss bei den Gästen vor allem die Verpflichtung von Thorben Saggau, der von Zweitligist Hannover Indians kam,  hervorgehoben werden. Der erstklassige Angreifer geht nun gemeinsam mit seinem Bruder Patrick auf Tore- Jagd. Auch die beiden deutsch-lettischen Brüder Edijs Leitans-Rinke und Ralf Rinke bringen Zweitligaerfahrung mit und sind zudem erst 18 und 20 Jahre alt. Als wäre das nicht genug, hat man mit Dennis Andersson auch noch einen starken Verteidiger – diesmal aus der zweiten schwedischen Liga –  verpflichten können. Für Adendorfs torgefährlichen Verteidiger Frank Richardt sind die Timmendorfer der erste Anwärter auf den Meistertitel in dieser Saison. Er schätzt den Gegner noch stärker als die Rostocker, den Meister der abgelaufenen Spielzeit, ein. „Die haben als einzige Mannschaft in unserer Liga drei volle Top-Reihen, da fällt keiner ab“, so seine Einschätzung. Auch Adendorfs Trainer Uwe Gräser hat großen Respekt vor dem Gegner. „Wir werden uns was einfallen lassen müssen. Das wird ganz sicher nicht einfach, aber natürlich wollen wir die Leistung von Braunlage vergessen machen und alles dafür tun, die Punkte in Adendorf zu behalten.“ Er erwarte von seinem Team vor allem eine Reaktion nach der Niederlage im Harz. „So dürfen wir uns nicht mehr präsentieren.“


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