Abstand auf Platz vier zementiert – Bad Tölz schlägt Weiden

Heimpleite gegen BietigheimHeimpleite gegen Bietigheim
Lesedauer: ca. 2 Minuten

In einem spannenden und engen

Spiel behielten die Tölzer Löwen mit 3:2 (1:0,1:1,1:1) die Oberhand über die

Blue Devils Weiden. Der dadurch auf sechzehn Zähler angewachsene Vorsprung der

Tölzer auf den Vierten Weiden sollte für die Isarwinkler nunmehr ausreichen,

die Doppelrunde mindestens als Drittplatzierte abzuschliessen. Vor enttäuschend

spärlicher Kulisse trafen Florian Curth, TJ Mulock und Micky Rohner für die

Hausherren. Bei Weiden waren Miikka Jäske und Marcel Waldowsky erfolgreich.

Die Löwen gingen gehandicapt

in diese Spitzenbegegnung. Neben der Verletzungs bedingten Absenz von Antreiber

Kurt MacSweyn, plagten sich Adam Borzecki und Sandro Schönberger mit

Magenproblemen. Dennoch waren es die Hausherren, welche die Initiative

übernahmen. Michael Baindl und Sandro Schönberger hatten jeweils im Powerplay

vorzügliche Möglichkeiten, bei denen Weidens Goalie Thomas Ower zweimal

prächtig reagierte. Die Führung für Gelb-Schwarz fiel, als beide Teams einen

Spieler auf der Sünderbank hatten. Florian Curth verwertete ein Zuspiel von

Christian Urban aus kurzer Distanz hoch in den Winkel. Das Gehäuse von Marko

Suvelo geriet derweil kaum in Gefahr. Die Gäste vermittelten nicht zwingend den

Eindruck nachhaltig den Abschluss zu suchen.

Nach der Pause war Axel

Kammerer gezwungen, Sandro Schönberger zeitweise aus der ersten Reihe zu nehmen

und durch TJ Mulock zu ersetzen. Jener Mulock war es dann, der in einer frühen

Phase des Mittelabschnitts auf 2:0 für die Buam stellte. Der Kanadier

verwertete einen Blueliner von Matze Bergmann im Nachschuss.Als der

Unparteiische Mitte der Partie in zwei engen Situationen Milde walten ließ und

auf Strafen für die Gastgeber verzichtete, nutzten die Blue Devils die Unordnung

in der Tölzer Hintermannschaft zum Anschlusstreffer durch Miikka Jäske.

Im letzten Abschnitt mussten

die Tölzer zwangsweise mit drei Reihen agieren. Michael Baindl verletzte sich,

als er sich bei einer Abwehraktion am Bein verletzte. Die Partie plätscherte

vor sich hin, wobei die Punkte für den Favoriten ob des engen Spielstands noch

lange nicht unterm heimischen Christbaum lagen. Besser sah es da schon eine

Viertelstunde vor dem Ende aus. Da überwand Verteidiger Mickay Rohner Goalie

Ower mit der Rückhand. Trotz der noch ausreichend verbliebenen Spielzeit

schaffte Weiden das 2:3 erst in der letzten Spielminute. Zu spät.

Blue-Devils Coach Jiri

Neubauer fand, dass seine Mannschaft sich in einem spannenden Spiel auf hohem

Niveau gut verkauft habe. Einzig mit der Leistung des Unparteiischen war

Neubauer weniger zufrieden. „Viele Entscheidungen waren unkorrekt.“ Das sah

Axel Kammerer völlig anders. „Es war einegute Leistung des Schiedsrichters. Er

ist auf die Schwalben und Provokationen der Weidener nicht hereingefallen.“ Den

Sieg seiner Buam bewertete Kammerer als fantastische Leistung. „Adam Borzecki

und Sandro Schönberger haben sich in den Dienst der Mannschaft gestellt.“

Gleichwohl wusste der 42jährige auch, was sein Team jetzt braucht: „Die Pause

tut uns jetzt gut.“ (or)

Tore: 1:0

(1:48) Curth (Urban, Rohner), 2:0 (24:03) Mulock (Bergmann, Borzecki, 5-4), 2:1

(31:45) Jäske (Waldowsky, Korinek), 3:1 (46:12) Rohner (Urban, Schönberger,

5-4), 3:2 (59:38) Waldowsky (Jäske, Virta, 6-5)

Schiedsrichter: Thomas Pfeil (EC Pfaffenhofen)

Strafminuten:  Bad

Tölz  16 

-  Weiden  20

Zuschauer: 1373

Spieler des Spiels: Christian Urban

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