9-5 Sieg gegen Halle - Tickets für das Spiel in Berlin

Erster Heimerfolg: "Wölfe" gewinnen 3:0 gegen Berlin CapitalsErster Heimerfolg: "Wölfe" gewinnen 3:0 gegen Berlin Capitals
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Ab Dienstag, 16. September beginnt in der ERC Selb Geschäftsstelle der Kartenvorverkauf für das erste Auswärtsspiel der Saison 2003/2004 nach Berlin. Die Hauptstädter haben den ERC Selb ein Kartenkontingent von 400 Stück zugesandt. Nachdem ca. 210 Karten für Mitfahrer der bislang vier eingesetzten Busse "reserviert" sind, gehen ca. 190 Tickets in den freien Verkauf.

Das komplett angeforderte Kartenkontingent umfasst jeweils die Kategorie Stehplatz zu Euro 8,50/Stück.

Karten können - falls noch vorhanden - auch am Freitag im Heimspiel gegen die Hannover Indians am Fanstand erworben werden.

Mit einem ungefährdeten 9:5 (4:0; 4:1; 1:4) Erfolg über den Regionalligisten ESC Halle beendete der ERC Selb die Testspielphase.

Spielbericht:

Während der ERC Selb mit Ausnahme von Vaclav Mandous (Adduktoren) erstmals in Bestbesetzung auflaufen konnte – im Tor erhielt der wieder genesene Stefan Wegmann den Vorzug vor Kai Fischer – hatten die Gäste aus Halle enorme Personalprobleme. Nachdem die Schützlinge von Trainer Jaroslav Stastny zusammen mit ihren beiden Goalies nur ganze 10 Feldspieler aufbieten konnten, erhielten sie mit Siegeris und Schade zwei Nachwuchsspieler des ERC Selb zur Verfügung gestellt, um überhaupt „einigermaßen“ gerüstet an den Start gehen zu können. Vor der Partie wurde Jiri Jonak, jetzt beim ESC Halle auf der Gehaltsliste und langjährig im Trikot des ERC Selb, offiziell verabschiedet – Präsidiumsmitglied Wolfgang Fritsch überreichte den einstigen Verteidiger von der Hanns-Braun Straße einen Blumenstrauß. Dies war das letzte Geschenk an diesen Abend seitens der Wölfe“ an den ESC Halle. „David gegen Goliath“ – so kurz gefasst das Machtverhältnis für die weiteren sechzig Spielminuten auf dem Eis. Die Hausherren hatten zu jeder Zeit des Spiels ihren Gegner klar unter Kontrolle, Belagerungszustand vor dem Tor von Felix Feeser, das gewohnte Bild. Jeff Wittig, der erstmals vor heimischen Publikum nach seiner Augenverletzung auflief, durfte zur Überraschung vieler für den verletzten Mandous im Sturm „stürmen“, Sascha Grögor hingegen als überzähliger Stürmer die Hälfte des Spiels auf der Bank Platz nehmen, er kam erst später für den enttäuschenden Sascha Jaworin zum Einsatz. Die „Wölfe“ drückten die Gäste aus Halle, welche von ca. 50 mitgereisten Fans lautstark unterstützt wurden, stark in die Defensive. Der nach seiner Leistenverletzung zurück ins Team gekehrte Finne Jouni Kulonen eröffnete den Torreigen, als er nach schönem Zuspiel von Eden die Scheibe „nur“ noch über die Linie „löffeln“ musste. Nachwuchsmann Florian Ondruschka ließ in der 13. Minute das sehenswerte 2:0 folgen, Holger König umkurvte vorher drei Gegenspieler, legte uneigennützig auf Florian Ondruschka und dieser überwand Goalie Feeser. Noch vor der ersten Pausensirene schraubten Dale Crombeen und Corey Spring das Ergebnis auf 4:0 in die Höhe. Nennenswerte Szenen aus Sicht der Gäste gab es nicht, Stefan Wegmann hatte einen sehr ruhigen Abend, einzig Hudec und Jonak versprühten mit ihren Schlagschüssen einen Hauch von Gefahr. Unverändertes Bild im Mittelabschnitt. Letzteres war nur 22 Sekunden alt, als Dale Crombeen einen „Ausflug“ von Goalie Feeser mit dem 5:0 bestrafte. Die „Wölfe“ kombinierten - ohne jegliche Gegenwehr des Gegners - nach Herzenslust, konnten es sich sogar leisten, einen zugesprochenen Penalty unverwandelt zu lassen – Jouni Kulonen scheiterte an Feeser. Die Gäste aus Halle nur ein Spielball der „Wölfe“ und mussten tatenlos zusehen, als Wittig und der an diesen Abend auffälligste Jouni Kulonen das 7:0 und 8:0 nachlegten. Dass der letzte Spielabschnitt mit 1:4 an die Gäste ging, hatte einen guten Grund. Die nachlassende Konzentration des ERC Selb. Die „Wölfe“ schalteten mehrere Gänge zurück und die Gäste erhielten demzufolge mehr Spielraum. Größte Gefahr ging vom aus Selb „ausgeliehenen“ Sturmduo Siegeris/Schade aus. Siegeris war es, der sich zweimal als Torschütze – darunter einen verwandelten Penalty gegen Wegmann - feiern lassen durfte. Die Generalprobe vor dem Punktspielstart gelang, jedoch darf das Ergebnis in keinster Weise überbewertet werden. Der ESC Halle, so sehr er sich auch bemühte, war kein ernsthafter Testgegner. Positiv setzte sich die erste Reihe mit Crombeen, Spring und den nimmermüden Kulonen in Szene. Kulonen zeigte einmal ansatzweise, welches Können er besitzt. Kulonen kurbelte immer wieder das Angriffsspiel in seinem Block an, markierte selbst zwei Treffer und bereitete drei weitere Tore mustergültig vor.

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