5:10-Niederlage zur Abschluss der Vorrunde

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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Ausgerechnet im letzten Vorrundenspiel ist es passiert: die Roten Teufel Bad Nauheim unterlagen zum ersten Mal in dieser Oberligasaison zweistellig beim 5:10 (1:5, 1:2, 3:3) beim EV Füssen. Ohne Brian Stacey, Pascal Jeßberger, Sascha Mader und Mario d'Antuono angetreten lag man nach 14 Minuten bereits mit 0:5 hinten, ehe Bernd Naulin den ersten Nauheimer Treffer bei 5:3-Überzahl noch im ersten Abschnitt erzielen konnte. In diesem für die Abstiegsrunde bedeutungslosen Spiel war das einzig Ärgerliche die Spieldauerstrafe gegen Peppi Eckmair, der nach dem materialbedingten Ausfall von Russell Spence - ihm brach eine Kufe - in die Abwehr rückte, nachdem dort mit dem erneut fitgespritzten Michel, Marco Ahrens und Johannes Saßmannshausen nur noch drei Akteure verblieben. Nach dem vorzeitigen Duschen des etatmäßigen Stürmers, der zum Auftakt der Abstiegsrunde somit fehlen wird, war die Defensive demnach kaum noch vorhanden, so dass die Leopards ihre torgefährlichen Angreifer in Szene setzen konnten. Aber auch den Hessen gelangen durch Kainulainen, O'Grady und Knihs Treffer, so dass es im letzten Abschnitt 9:4 für die Allgäuer stand. Zweimal - in Klostersee und Ratingen - stand man in dieser Saison bereits knapp vor einer zweistelligen Niederlage, man konnte es jedoch beide Male abwenden. Am Sonntagabend war es aber soweit, Bernd Naulin mit seinem zweiten Treffer sorgte zumindest dafür, dass man auswärts fünf Tore erzielte, was ebenfalls ein Novum in dieser Spielzeit darstellt. Das am Ende belanglose Resultat gilt es nun abzuhaken und sich auf die am Freitag bei Null beginnende Abstiegsrunde zu konzentrieren. Die fängt für die Kurstädter mit dem Auswärtsspiel in Oberhausen an, am Sonntag gastieren dann um 18.30 Uhr die Stuttgart Wizards im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion. Beide Teams stehen in der Abschlusstabelle der Vorrunde hinter den Roten Teufeln, so dass diese Partien fast schon richtungsweisend für die sportliche Zukunft der Badestädter sein werden.

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