4:3-Sieg gegen Rosenheim - Letztes Spiel von Barker

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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Mit 4:3 (2:1, 1:0, 1:2) besiegten die Roten Teufel Tabellenführer Starbulls Rosenheim nach einem tollen Spiel mit

viel Kampf und Engagement auf beiden Seiten. Ohne Peppi Eckmair

angetreten legten die Hausherren durch Pietiläinen und Kainulainen

nach acht Minuten auf 2:0 vor, ehe Martin für die Starbulls, die von

über 500 SBR-Fans im Sonderzug begleitet wurden, bei 5:3-Überzahl auf 2:1 zur Pause verkürzen konnte. Es war zu keiner Zeit

des Spiels auszumachen, wer der Topfavorit und wer der Drittletzte

der Liga war, denn die Teufel hielten sehr gut dagegen und hatten

sogar ein Übergewicht an Chancen. Letztendlich konnten sich die

Bayern bei ihrem Torhüter Häusler, der nach dem Spiel zum besten

Akteure der Starbulls gewählt wurde, bedanken, dass nicht mehr als

das 3:1 durch Mader in der 34.Minute dabei heraussprang. Im letzten

Abschnitt kamen die Gäste aber nochmal auf, und es wurde ein offenes

und sehr gutes Oberligaspiel. In den letzten Minuten ging es dann

noch einmal heiß her: zunächst markierte Koziol, der diese Saison

schon ein Spiel für die Teufel gemacht hatte, den

3:2-Anschlusstreffer, Kainulainen stellte in der 55. Minute aber den

alten Abstand wieder her. Nur neun Sekunden später war es

Paderhuber, der die Gäste wieder auf 4:3 heranbrachte, letztendlich

schafften es aber die sehr gut kämpfenden Gastgeber, das Resultat

über die Zeit zu bringen. Nach dem Spiel wurde bekannt, dass dieser

Sieg gleichzeitig der Abschied von Josh Barker bedeutet, der morgen

zurück in seine kanadische Heimat fliegt. Es hat am Ende nie

zwischen den Roten Teufeln und ihm gepasst, und er hat es sich

selber auch anders vorgestellt bei seinem ersten Europa-Engagement.

Nun muss also RT-Coach Bill Lochead sehen, dass er einen Ersatz für

den Verteidiger findet, allerdings hat die Passstelle des DEB in der

nächsten Woche geschlossen, so dass mit einer Verstärkung für das

nächste Heimspiel am 2. Weihnachtsfeiertag gegen Bayreuth nicht zu

rechnen ist.