4:2-Sieg in Herne - Schwab zweifacher Torschütze

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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Mit 4:2 (0:1, 3:1, 1:0) gewannen die Roten Teufel Bad Nauheim ihr Auswärtsspiel in der Oberliga beim Herner EV. Aufgrund der Rückkehr von Sven Gerbig nach überstandener Schulterprellung wechselte Dennis Cardona trotz seiner fünf Tore in den letzten beiden Partien zurück in die Abwehr, so dass drei komplette Blöcke auflaufen konnten. Gerbig spielte wie gewohnt neben Hare und Lavallee, während Gare mit Haiduk und Schwab sowie Baldys mit Althenn und Willkom stürmten. Die Hessen übernahmen von Beginn an das Geschehen und hatten in der sechsten Minute durch einen Rebound von Gerbig die große Chance auf die Führung, doch Lüttges im Tor der Herner hielt seinen Schuss. In der zwölften Minute probierte es Lavallee mit einem Alleingang, aber sein Schuss ging nur Zentimeter am Gehäuse vorbei. Die Crusaders hatten weitaus weniger Spielanteile, dennoch gingen sie in der 15. Minute durch Fischbach mit einem Schuss durch die Schoner von Daniel Wrobel, der heute von Beginn an zwischen den Pfosten stand, überraschend mit 1:0 in Führung. Dieser Treffer gab den Hausherren ein wenig Aufwind, und nach einem Fehler von Christian Franz hätte Kimmel fast das 2:0 markiert, doch Wrobel war rechtzeitig zur Stelle.

Auch im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild kaum: die Gäste hatten das Geschehen weitestgehend im Griff, während die Hausherren im eigenen Stadion zu kontern versuchten. In der 27. Minute hatte Baldys die Abwehr sowie den Goalie bereits ausgespielt, doch der Rückhandschuss des Bad Nauheimer Stürmers verfehlte nur knapp das Gehäuse. Als die Kurstädter in der 29. Minute im Powerplay die große Chance auf den Ausgleich hatten, waren Eade und Franz zu unachtsam in der Abwehr, so dass Asselin mit einem Shorthander gar das 2:0 für den Oberliga-Aufsteiger markieren konnte. Eine weitere Überzahlmöglichkeit für die Hessen nutzte Baum in der 32. Minute aber endlich zum ersten Tor für die Gäste, die anschließend sogar eine Zwei-Mann-Überzahl zugesprochen bekamen. Diese verwertete Schwab in der 38. Minute nach einem Rebound zum mehr als verdienten 2:2-Ausgleich. Nun waren die Roten Teufel vollends im Spiel, und exakt 64 Sekunden nach dem Ausgleich erzielte Lanny Gare auf Zuspiel von Eric Haiduk die 3:2-Pausenführung für die Mittelhessen.

Im letzten Drittel spielten die Gäste clever und verteidigten zunächst die knappe Führung. Herne musste kommen, strahlte dabei aber zu wenig Gefahr aus. Stattdessen hatten die Wetterauer durch Franz mit einem Pfostenschuss (45.), Gerbig (46.) und Lavallee (53.) große Möglichkeiten, das Match vorzeitig zu entscheiden. Die Uhr lief aber zugunsten der Roten Teufel, so dass Hernes Coach Sundblad in der letzten Spielminute seinen Torwart vom Eis nahm. Tobias Schwab schoss aus der eigenen Zone in Richtung des verwaisten gegnerischen Gehäuses, und exakt 31 Sekunden vor Spielende schlug es zum 4:2 für die Hessen ein. Am Sonntag (Spielbeginn 18.30 Uhr) erwarten die Roten Teufel zuhause nun die Saale Bulls aus Halle, die den Hannover Indians deutlich mit 1:6 unterlagen. Aufgrund der heutigen Ergebnisse (Rostock verlor in Kaufbeuren ebenfalls mit 1:6) können sich die Kurstädter, die durch den Sieg den dritten Tabellenplatz verteidigen, mit einem Heimerfolg deutlich von der Konkurrenz absetzen und einen großen Schritt in Richtung Sicherung des Play-off-Platzes tätigen.

Tore: 1:0 (14:15) Fischbach (Müller, Pigache), 2:0 (28:25) Asselin (Sedlmayr/4-5), 2:1 (31:06) Baum (Eade, Gerbig/5-4), 2:2 (37:27) Schwab (Gare, Balyds/5-4), 2:3 (38:31) Gare (Haiduk, Gogulla), 2:4 (59:29) Schwab (Gare, Baldys/ENG). Strafen: Herne 20, Bad Nauheim 6. Zuschauer: 805.

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