3:7-Niederlage in Berlin - Gerike verletzt

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Zweites Spiel, zweite unnötige Niederlage und ein ziemlich unzufriedener Trainer. „Es wurden viel zu viele Fehler gemacht“, bemängelte Sergej Jaschin nach der 3:7-Niederlage in Berlin. „Die Spieler müssen konzentriert sein, diszipliniert sein in jeder Sekunde des Spiels. Das waren wir nicht und haben deshalb viele vermeidbare Gegentore kassiert.“

Gleich fünf waren es am Sonntag in Berlin in den ersten 25 effektiven Spielminuten. Die Eisbären Juniors agierten da viel spritziger als die Revier Löwen und waren vor allem vor dem gegnerischen Tor hellwach. „Viele Treffer sind gefallen, weil nicht ausreichend nachgesetzt wurde, wenn ein Schuss mal nicht in der Fanghand von David Lee Paton gelandet ist“, ärgerte sich Jaschin.

Seine Kabinenansprache zeigte erst ab der Spielmitte Wirkung. Auf 3:5 kämpften sich die Löwen durch die Treffer von Beau Kretzman, Nils Liesegang und Matthias Potthoff heran und waren am Ende des zweiten Spielabschnitts die dominierende Mannschaft. „Dann haben wir uns leider kurz nach der zweiten Pause ein Eigentor reingelegt“, ärgerte sich Christoph Jahns.

Nach dem ersten Drittel musste Lars Gerike verletzt passen. Eine erste Untersuchung verheißt nichts Gutes. „Es könnte sich um einen Innenbandriss handeln“, erklärt Gerike, der am Mittwoch das endgültige Untersuchungsergebnis erfährt.

Tore: 1:0 (9:50) Grinevitch, 5-3, 2:0 (13:47) Rankel (Gensel) 4-4, 3:0 (15:00) Nason (Fiedler, Grinevitch) 4-4, 4:0 (23:23) Rankel (Baxmann), 5:0 (24:37) Sylvestre (Nason) 4-3, 5:1 (34:24) Kretzman (Hatkevitch) 5-4, 5:2 (34:50) Potthoff (Kretzman, Grein) 5-3, 5:3 (38:38) Liesegang (Paton) 4-5, 6:3 (44:58) Ziesche (Fiedler, Laitila), 7:3 (48:35) Nason (Weiß, Dinger) 5-4. Strafminuten: 36 – 36. Schiedsrichter: Uhlmann. Zuschauer: 128.