3:2 – Bad Tölz wahrt Heimstärke auch gegen Füssen

Heimpleite gegen BietigheimHeimpleite gegen Bietigheim
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Die Play Offs nähern sich

langsam aber stetig. Da muten die verbleibenden Aufgaben der Doppelrunde schon

mal als lästige Pflicht an. Dieses Eindrucks konnte man sich bei der Partie der

Tölzer Löwen gegen den EV Füssen nicht erwehren. Versuchten die Gäste durch

beherztes Spiel mit dem Schwung des neuen Trainers im Rücken Zählbares für das

Erreichen des achten Rangs zu erkämpfen, waren die Buam nicht immer mit der

gebotenen Konzentration bei der Sache. Letztendlich reichte es für die

Isarwinkler dennoch zum gewohnten Heimdreier. Mit 3:2 (2:0,1:2,0:0)  hatten die das bessere Ende für sich.

Die Anzahl der erschienenen

Augenzeugen lag ob des kalten Wintertags und des wenig zukräftigen Gegners deutlich

unter der Norm. Dafür begann die Partie mit einem Augenschmaus. Im ersten

Powerplay legte Kurt MacSweyn seinem Sturmpartner die Scheibe mit einem no look

Pass mustergültig auf. Der junge Oberpfälzer vollendete unter Zuhilfenahme des

Innenpfostens. So ganz ernst zu nehmen schienen die Buam die Königswinkler anfangs

nicht. Immer wieder tauchten Angreifer der Gäste relativ unbedrängt vor Marko

Suvelo auf und beschäftigten den Finnen. Bei Alex Ruschs Versuch stand gar

überhaupt kein Tölzer in der Nähe. Doch auch den Rückhandversuch entschärfte

der Löwen-Goalie. Auch wenn Axel Kammerer diese Art von nachlässigem Eishockey

nur ungerne verfolgt, beklagen konnte er sich nicht. Zumindest was das Ergebnis

betrifft. Denn auch das zweite Powerplay der Hausherren endete erfolgreich.

Erneut war Sandro Schönberger der Torschütze.

Bei ihrem Anschlusstreffer

hatten die Allgäuer ebenfalls einen Spieler mehr auf dem Eis. Allerdings ging

dem Powerplay eine derart überflüssige Strafe von Adam Borzecki voraus, dass der

Pole das Gegentor alleine auf seine Kappe nehmen muss. Die Reaktion der Tölzer:

T.J. Mulock verwertete die intensive Vorarbeit von Martin Melchert zum 3:1. Es

wäre verwundelich gewesen, hätten sich die Tölzer Löwen jetzt absetzen können.

Dazu fehlte der Zug zum Tor in dieser Phase. Füssen konnte indes durch Robert

Scharpf zum Ende des Drittels abermals verkürzen. Der Schlagschuss des

Verteidigers schlug just in dem Moment hinter Suvelo ein, als Florian Curth von

der Strafbank zurückkehrte. Das war sowohl die letzte nennenswerte Aktion im

zweiten Abschnitt, als auch in den verbleibenden zwanzig Minuten. Die Versuche

der Königswinkler doch noch zum Ausgleich zu kommen waren nicht von Erfolg

gekrönt, die Tölzer Aussichten auf ein empty net goal wie so oft ebenfalls

nicht. (or)

Tore: 1:0 (04:16) Schönberger (MacSweyn, Borzecki, 5-4), 2:0

(19:08) Schönberger (Pfaff, MacSweyn, 5-4), 2:1 (27:07) Rusch (Naumann,

Varianov, 5-4), 3:1 (30:41) Mulock (Melchert, St.Endraß), 3:2 (37:29) Scharpf

(Rusch, Polkovnikov)

Schiedsrichter:  Eric

Naunheim (Trier)

Strafminuten:  Bad

Tölz  - 

Füssen

Zuschauer: 1289

Spieler des Spiels:  Sandro Schönberger

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