2:7-Heimdebakel gegen Deggendorf

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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Ein Debakel erlebten die Fans der Roten Teufel Bad Nauheim am Dienstagabend im Oberligaspiel gegen den Deggendorfer SC, der beim 2:7 (0:4, 1:1, 1:2) drei bei den Kurstädtern fest einkalkulierte Punkte aus dem Colonel-Knight-Stadion entführte. Rein gar nichts passte in dieser Partie zusammen, während die Bayern nur auf die Fehler der Hausherren zu warten und dieses in Tore umzumünzen brauchten.

Es war einer dieser Abende, an denen gar nichts geht. Weder im Spielaufbau noch im kämpferischen Bereich konnten die Gastgeber, die erneut ohne Villeneuve und Cardona dafür aber mit André Mangold antreten konnten, Akzente setzen. Auch die Deggendorfer schienen hierüber ebenso überrascht wie die EC-Fans zu sein, "denn wir hatten eigentlich ein Feuerwerk von Bad Nauheim erwartet", sagte DSC-Coach Günter Eisenhut nach dem Spiel. Stattdessen konnte sein Team ab der fünften Minute das Heft in einem zerfahrenen Match in die Hand nehmen und auf Fehler der Teufel warten. Besonders die Leistungsträger Schinköthe und vor allem Ex-Nationalspieler Greilinger setzten hierbei Akzente, auch wenn Weinzierl mit einem Schuss ins lange Eck in der neunten Minute den Torreigen eröffnete. Warum der Stürmer derart frei zum Schuss kommen konnte, war allen noch ein Rätsel, da traf Endraß im Nachsetzen ebenso unbedrängt zum 0:2. Nicht einmal 120 Sekunden später war es erneut der Förderlizenzspieler, der in Überzahl das 0:3 markierte mit einem Drehschuss, nach dem EC-Goalie Torsten Schmitt entnervt das Gehäuse verließ. Aber auch David-Lee Paton, der völlig kalt ins Spiel kam, musste den zweiten Schuss auf sein Tor passieren lassen, als Greilinger genau ins Eck zum 0:4 traf.

Damit war das Spiel natürlich schon gelaufen, so dass die Gäste locker aufspielen konnten. Das 0:5 durch Kulzer war das Resultat hieraus, zumindest vom Ergebnis her konnte man mit dem ersten Treffer bei 5:3-Powerplay durch Golby in der 34. Minute das Geschehen etwas freundlicher gestalten. Dieses Tor war auch Grund für etwas mehr Engagement bei den Gastgebern, die zumindest im Ansatz so etwas wie Spielfreude im letzten Durchgang zeigen konnten. Das 2:5 durch Ponto in Unterzahl war der Beweis hierfür, und mit ein wenig Glück wäre vielleicht sogar mehr drin gewesen. Verdient hätte man es jedoch nicht gehabt, zumal die Bayern wieder ein wenig mehr Druck machten. Die Tore sechs (Thomassian im Powerplay, 49.) sowie sieben (Ruderer, 56.) belegten dies und sorgten für drei völlig verdiente Punkte für Deggendorf, das somit seinen dritten Sieg in Folge feiert. Für die Teufel heißt es nun, in den drei Tagen bis zum nächsten Heimspiel am Freitag gegen Miesbach (19.30 Uhr) den Kopf wieder frei zu bekommen, um den Fans Wiedergutmachung zeigen zu können. Sollte auch dies nicht gelingen, geht man im Kurpark schweren Zeiten entgegen.

Tore: 0:1 (8:17) Weinzierl (Landstorfer), 0:2 (11:26) Endraß (Sterz, Simbeck), 0:3 (13:19) Endraß (Collingham/5-4), 0:4 (14:42) Greilinger (Kulzer), 0:5 (22:57) Kulzer (Greilinger, Schinköthe/5-4), 1:5 (33:59) Golby (Deleurme, Bernhardt/5-3), 2:5 (46:39) Ponto (Deleurme/4-5), 2:6 (48:23) Thomassian (Collingham, Endraß/5-4), 2:7 (55:36) Ruderer (Lupzig, Landstorfer). Strafen: Bad Nauheim 10, Deggendorf 8. Zuschauer: 1061.

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EHF Passau Black Hawks Passau
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EC Peiting Peiting
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Starbulls Rosenheim Rosenheim
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Blue Devils Weiden Weiden
Eisbären Regensburg Regensburg
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Höchstadter EC Höchstadt
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EHF Passau Black Hawks Passau
ECDC Memmingen Memmingen
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EV Lindau Lindau