2:6-Niederlage in Landsberg - Spieldauerstrafe gegen Gogulla

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Mit 2:6 (0:1, 2:2, 0:3) verloren die Roten Teufel Bad Nauheim ihr Auswärtsspiel in der Oberliga beim EV Landsberg 2000. Die Gäste starteten druckvoll und kamen zu einigen guten Möglichkeiten im ersten Abschnitt. Doch Ex-Teufel Varian Kirst im Tor der Landsberger verhinderte Schlimmeres für sein Team, das sich im ersten Drittel fast nur in der Defensive wiederfand. Die Hessen konnten aber auch die besten Chancen nicht verwerten, selbst eine 5:3-Überzahl blieb ungenutzt. Gegen Ende des ersten Abschnittes kam es dann, wie es so oft in solchen Spielen der Fall ist. Bad Nauheim musste gleich mit zwei Mann in die Kühlbox, so dass die Hausherren durch Sebastian Wolsch mit ihrer ersten richtig guten Möglichkeit auf 1:0 in Front gehen konnten. Dieses Ergebnis stellte zwar den Spielverlauf ein wenig auf den Kopf, allerdings mussten sich die Wetterauer selber den Vorwurf machen, ihre Möglichkeiten nicht genutzt zu haben.

Ähnlich lief es im Mitteldrittel, in dem es in der 24. Minute zunächst eine handfeste Auseinandersetzung zwischen Landsbergs Daniel Nörenberg sowie Nauheims Abwehrspieler Patrik Gogulla gab. Beide erhielten eine Spieldauerstrafe nach einem Boxkampf, zudem musste EC-Stürmer Lanny Gare für zwei Minuten die Kühlbox. Das Powerplay nutzten die Gastgeber zum 2:0 durch Brent Fritz, so dass die Vorteile plötzlich auf Seiten der Lechstädter lagen. Bad Nauheim musste nun noch mehr nach vorne tun, was Landsberg durch Dominik Nörenberg aus abseitsverdächtiger Position in der 29. Minute gar zum 3:0 nutzen konnte. Dieser Treffer war aber eine Art Weckruf für die Kurstädter, die nun das Heft in die Hand nahmen. Nur eine Minute nach dem 3:0 markierte Lanny Gare mit einem Schuss in den Winkel das wichtige 3:1, weitere 90 Sekunden später war es wieder der Kanadier, der mit einem sehenswerten Treffer in Überzahl den 2:3-Anschluss markierte. Landsberg wackelte in den Schlussminuten des Mitteldrittels, fiel aber auch bei einer Riesenchance von Althenn in der 39. Minute nicht und rettete sich somit in die zweite Pause.

Auch zu Beginn des letzten Drittels drängten die Hessen auf den Ausgleich, ohne sich jedoch die ganz großen Torchancen erspielen zu können. Landsberg stand hinten dicht gestaffelt und konterte im eigenen Stadion. Einen solchen Vorstoß nutzten sie in der 50. Minute durch Alex White zum 4:2, bei dem Daniel Wrobel im Kasten der Gäste keine Chance hatte. Die Roten Teufel erhielten in der 53. Minute noch einmal die große Chance zum Anschlusstreffer im Powerplay, doch Sebastian Wolsch markierte mit einem Shorthander die Vorentscheidung für die Bayern. Den Schlusspunkt zum 6:2 setzte Clayton Barthel in der 57.Minute in Überzahl. Am Sonntag erwarten die Kurstädter nun zuhause ab 18.30 Uhr die Hannover Indians, die heute Abend das Spitzenspiel gegen Leipzig gewannen, aber nach Spieldauerstrafen gegen Dewan und Stolikowski auf zwei wichtige Spieler verzichten müssen.

Tore: 1:0 (17:28) Wolsch (Fritz, Preston/5-3), 2:0 (25:15) Fritz (Gruber, Wolsch/5-4), 3:0 (28:50) Nörenberg, Do. (Kerber, Do., Kerber, St.), 3:1 (29:49) Gare (Gerbig, Baum), 3:2 (31:22) Gare (Eade, Franz/5-4), 4:2 (49:27) White (Katz, Preston), 5:2 (52:30) Wolsch (4-5), 6:2 (56:11) Barthel (Preston, Katz/5-4). Strafen: Landsberg 20 + 5 + Spieldauer (Nörenberg), Bad Nauheim 14 + 10 (Ludwig) + 5 + Spieldauer (Gogulla). Zuschauer: 680.

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