1:4-Niederlage in Leipzig

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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Erstmals in dieser Saison bleiben die Roten Teufel Bad Nauheim an einem Wochenende in der Oberliga ohne Zähler: Nach dem 2:4 zuhause gegen Berlin am vergangenen Donnerstag unterlagen die Hessen am Sonntagabend in Leipzig mit 1:4 (0:2, 0:2, 1:2), das dadurch den zweiten Tabellenplatz vor den Kurstädtern behauptet.

Die Gäste traten mit exakt dem selben Team an, das am Donnerstag zuhause gegen die Juniors den Kürzeren zog. Einzig im Tor gab es einen Wechsel, so dass Daniel Wrobel für den gegen die Juniors nicht immer glücklich aussehenden Martin Niemz zwischen die Pfosten rückte. Das Match brauchte ein paar Minuten des Abtastens, aber anschließend nahmen die Roten Teufel das Geschehen immer mehr in die Hand. Sie erarbeiteten sich die größeren Spielanteile und hatten dadurch bedingt auch ein Mehr an Torschüssen vorzuweisen, ohne sich allerdings die ganz großen Chancen herauszuspielen. Leipzig zeigte im Spiel nach vorne wenig, was auch mit der bis dato sicher stehenden EC-Defensive zusammenhing, dennoch kamen sie in der 15. Minute durch Schmid zur 1:0-Führung. Der Lions-Angreifer konnte im dritten Nachfassen das Hartgummi über die Linie drücken, nachdem die Nauheimer Hintermannschaft einen Moment lang nicht aufmerksam war. Die Gäste schienen geschockt zu sein ob dieses Treffers, denn fortan drehte sich das Geschehen auf dem Eis, nachdem die Teufel viel zu passiv agierten. Leipzig nutzte dies nur 97 Sekunden später, als die Scheibe von hinter dem Tor zurück nach vorne prallte, so dass Henk nur noch die Kelle über den bereits am Boden liegenden Wrobel hinweg zum 2:0-Pausenstand hinhalten brauchte.

Das zweite Drittel begann gleich mit einem Negativ-Höhepunkt, als die Gäste aufgrund zu späten Erscheinens aus der Kabine zwei Strafminuten aufgebrummt bekamen. Das Powerplay der Leipziger blieb aber torlos, so dass die Hessen allmählich begannen, das Heft wieder in die Hand zu bekommen. In der 23.Minute hatten die Kurstädter bei einem 3:1-Konter wohl die größte Chance auf den Anschlusstreffer, doch anstatt die mitgelaufenen Barta oder Hare zu bedienen, schoss Gogulla Lions-Goalie Staudt genau in die Fanghand. Die Gäste wurden durch einige Strafzeiten gegen die Hausherren begünstigt, hierunter war sogar eine kurzzeitige 5:3-Überzahl Mitte der Partie, doch diese Szenen blieben allesamt ungenutzt, so dass es beim Zwei-Tore-Rückstand nach 40 Minuten blieb.

Auch der letzten Abschnitt begann mit einem Rückschlag, als Henk den ersten Angriff der Blue Lions zum 3:0 für die Hausherren abschloss. Zwar erspielten sich die Wetterauer in der Folgezeit einige Tormöglichkeiten, doch irgendwie schien das gegnerische Gehäuse wie vernagelt, wie z.B. beim Pfostenschuss von Barta in der 52. Minute. Es fehlte aber nicht nur an Fortune, man stand sich zu oft auch selber im Weg, um das Geschehen noch irgendwie herumreißen zu können. Leipzig indes verwaltete den Vorsprung und verlegte sich auf Konter. Als der in den Sturm beorderte Dennis Cardona in der 57. Minute das erste Tor für die Hessen markierte, keimte noch einmal ein wenig Hoffung bei den Gästen auf. In der 58. Minute nahm Fred Carroll seinen Goalie vom Eis und probierte somit noch einmal alles, diese Situation nutzte Schmid eine Minute später zum 4:1-Endstand für die Sachsen. Nun gilt es, alle Kräfte für das Topspiel am Dienstag zuhause gegen Hannover zu mobilisieren, um kurz vor Weihnachten mit dem vierten Saison-Sieg gegen den Topfavoriten zumindest für ein teuflisches Weihnachtspräsent zu sorgen.

Tore: 1:0 (14:00) Schmid (Bartell, Müller), 2:0 (15:37) Henk, 3:0 (40:53) Henk (Fiedler, Rohacik), 3:1 (56:18) Cardona, 4:1 (59:15) Schmid (Bartell/ENG). Strafen: Leipzig 12 + 10 (Müller), Bad Nauheim 8.

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